Sonntag, 11. Juni 2017

Die Sonne brennt, die Zeit rennt!

Irgendwie vergeht für mich die Zeit wie im Fluge. Im Moment bin ich mit meiner Freizeit ziemlich knapp ausgestattet. Ein Seminar hat mir meine Tagesplanung ziemlich durcheinander gehauen.
Wenn ich ehrlich bin, bin ich ganz zufrieden, dass ich Schichtdienst habe. Hätte ich Tagesdienst und normale Bürodienstzeiten, dann würde ich gar nichts mehr gebacken bekommen.

Fotos gibt es in dieser Woche keine, obwohl ich eigentlich viel zu zeigen habe.
Herr Blechbläser ist unter die Drechsler gegangen und hat mich schon mit einer Nostepinne und einer Kreuzhaspel beglückt. Ihr wißt ja, Erstlingswerke sind immer etwas Besonderes.
Auch meine Große hat Spaß am Drechseln und so verschwinden mein Mann und meine Tochter regelmäßig in den Keller.

Ich selber habe im Moment wenig Elan. Ich stricke abends auch nicht auf der Couch, weil ich mich nicht konzentrieren kann und das ist unerlässlich für mein Orenburg-Tuch.

Meine beiden Arbeitstage habe ich am Freitag und Samstag im Nachtdienst abgearbeitet. Und es war unglaublich viel zu tun. Bei dem schönen Wetter war das auch nicht anders zu erwartet. Da war kein Freiraum für Pausen. Es ging in einem Rutsch durch. Heute habe ich ziemlichen Muskelkater in Armen und Rücken, weil wir vergangene Nacht noch mit einem 190cm großen und 140kg schweren Menschen im Clinch lagen, der nicht so wollte, wie er sollte. Und als er dann musste, wie er sollte, da waren meine Kollegen und ich hinterher nassgeschwitzt. *schnauf*
Echt nervig manchmal. Da hat man einen gestandenen Erwachsenen, der sich aber verhält wie meine Tochter mit 8 Jahren. Nur konnte ich meine Tochter mit 8 Jahren einfach unter den Arm klemmen und alles war gut. Hier waren wir zu viert und es war echt Kräfte zehrend und auch ärgerlich, weil einer meiner Kollegen verletzt wurde. Ganz toll!

So. Ende von der Woche. Ich gehe jetzt wieder auf die Terasse. Kaffeezeit.

Andere Wochentage könnt ihr bei Andrea lesen.



Sonntag, 14. Mai 2017

Der Wochenschwatz......

Die Woche ist wie im Fluge vergangen, aber viel ist nicht passiert. Es war eine ruhige Woche im absoluten Alltagstrott. Auch ganz nett, daher wird der Beitrag dieses Mal nicht sehr lang.

Am Montag war Elternsprechtag in der weiterführenden Schule. Es ist schön, sich das Lob über die Tochter an sich herabrieseln zu lassen. Sehr angenehm und auch sehr beruhigend.

Ansonsten habe ich nicht viel gemacht. Ein wenig gestrickt und weitergekommen.
Und ein wenig gepuzzelt. Das Puzzle hat mir gut gefallen. Ich mag die hübschen Zeichnungen von den Tieren. Auch die Puzzle-Stücke haben mir gut gefallen. Die Pappe war angenehm dick und auf der Puzzlematte nicht zu rutschig. Allerdings gab es für ein Puzzleteil mehrere Möglichkeiten zum Anlegen. Da mußte ich ein wenig aufpassen.
Gearbeitet wurde Freitag und Samstag im Nachtdienst. Bei dem schönen Wetter gab es auch viel zu tun, so dass die Zeit wie im Fluge und sehr geschäftig verging.

Am Samstag Nachmittag habe ich auch noch meine Freundin im Krankenhaus besucht. Sie war guter Dinge und sah nur leicht erschöpft aus. Das war eine große Erleichterung für mich.

Dann ist heute natürlich Muttertag. Meine Ältere Tochter hat mich mit einem wunderbaren Blumenstrauß überrascht!
Meine Jüngere war in der Schule ganz fleißig. Von ihr bekam ich dieses schöne Bild mit dem lustigen Spruch.
Als ich heute Morgen ins Esszimmer kam, da war der Frühstückstisch schon liebevoll gedeckt und eine Tasse Kaffee war auch schon gekocht! *hachmach* Beide Mädels hatten sich den Wecker gestellt um auf alle Fälle vor mir wach zu sein. Das hat mich sehr gerührt, denn vor allen Dingen für meine ältere Tochter ist es ein großes Opfer an einem Wochenendtag früher als um 11:00 Uhr aufzustehen. Das wußte ich auch zu würdigen.

That's it for the last week! Was Andere zu berichten haben, dass könnt Ihr bei Andrea lesen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Kaffee der Woche

Jetzt kommt der wöchentliche Rundumschlag..... Dieses Mal am Sonntag, denn gestern war ich ganz fleißig unterwegs bei meiner Schwiegermama.
Meine Schwiegermama ist nicht mehr so gut auf den Beinen, deshalb gab es für mich und Herrn Blechbläser gestern einen Arbeitseinsatz im Siegerland. Für mich stand Fensterputzen und Gardinen waschen auf dem Plan, für Herrn Blechbläser das Befreien der Terasse und der Haustürtreppe von Moos und Dreck. Da ich die beste Schwiegermama der Welt habe ist ein Besuch dort immer sehr entspannend und schön. Das Essen haben wir auch mitgebracht und den Kuchen hat sie vom Brotwagen geholt. So war für alles gesorgt.

Die Woche fing ja ganz vielversprechend an. Wie schon erwähnt hatte ich Frühdienst, während alle Anderen im Hause ausschlafen konnten. *gnarf* Zum Ausgleich durfte ich noch eine Überstunde dranhängen, damit ich auch wirklich merke, dass wir den Tag der Arbeit haben.

Von Donnerstag auf Freitag durfte ich Nachtdienst versehen. Da habe ich dann aber nur mit gebremsten Schaum gearbeitet, weil ich da schon seit zwei Tagen erkältet war. Irgendwie habe ich mich schlapp gefühlt und ich war froh, das nicht viel los war in der Nacht.

Die Erkältung macht sich auch immer noch bemerkbar. Die Augen brennen, die Nase sitzt zu und die Ohren sind vom ewigen Naseputzen verstopft. Aber ich glaube, dass es heute ein wenig besser ist. Es geht also aufwärts. Das ist auch gut so, denn ich habe so gar keine Zeit für diesen Krankheitskram.

Mein "Orenburg-Tuch" wächst und gedeiht getreulich jeden Tag, wie man hier auch sehen kann:
Das Muster macht mir sehr viel Spaß und das Garn ist auch toll. Die Mischung Baumwolle/Poly ist wirklich sehr angenehm zu stricken.

Diese Woche habe ich mir zum Ausprobieren diese Stricknadeln gekauft.
Mein Fazit: Die Nadelspitzen sind toll. Das Material ist nicht so glatt wie die Nadeln von Chia*G** und trotzdem ist es ein angenehmes Strickgefühl. Es läuft einfach. Der Übergang von Seil zur Nadel ist angenehm. Es bleiben nur hier und da mal Maschen hängen. Das ist völlig unbedeutend.
Das Problem bei diesen Nadeln liegt aber beim Seil. Bei der Nadelstärke 2,00 ist das Seil fast ebenso dick. Es klebte es praktisch an meinen Maschen. Ich habe die Maschen nicht auf dem Seil geschoben bekommen. Nur mit Gewalt. Das war wieder einmal schade. Ich denke, bei einer größeren Nadelstärke kommt dieses Problem nicht mehr zum Tragen. Ich habe mich aber jetzt dazu entschieden mit den Chia*G** weiter zu stricken. Fertig aus.

Mein Buch der Woche:

Ich bin gerade angefangen und noch leben alle Akteure. Daher kann ich noch nicht viel dazu sagen.

Unserer Dackedame ist es auch egal. Die hatte es sich auf der Rückenlehne unserer Couch breit gemacht......
 .......während meine Jüngste vor lauter Laahaaaangeweile wieder Cookies gebacken hat. Lecker.
Ich hatte ihr vorgeschlagen, sie möge einmal ihr Zimmer aufräumen, wenn ihr so laaaahaaaangweilig ist, aber der Vorschlag schien eine ziemliche Zumutung zu sein. Na, dann muss ich morgen wohl den Vorschlag in eine klare Anweisung umwandeln. *grimmigguck*

Sonntag, 30. April 2017

...noch 'n Kaffee..... hatte ja heute noch keinen.....


Der Spruch ist natürlich völliger Blödsinn, denn das wäre mein dreiunddrölfzigster Kaffee an diesem schon lange andauernden Tag.
Der begann nämlich heute in der Frühe, als mein Wecker um 03:30 Uhr zum Aufstehen blies. *ächz* Einen Augenblick habe ich gehofft, dass ich nur geträumt hätte, aber so war es leider nicht. Also aus dem Bett wälzen und schnaufend ins Badezimmer schlurfen um mich für den Frühdienst fertig zu machen.
Und genau dafür brauchte ich die dreiunddrölfzig Tassen Kaffee und bei dem Gedanken, dass ich morgen Früh wieder so früh raus muss auch. *schnauf*

Die Arbeitswelt hat mich wieder. Der Urlaub ist vorbei. Direkt am Montag durfte ich zum Nachtdienst, damit ich es auch nicht verlerne und wirklich merke, dass der laue Lenz ein Ende hat.

Viel ist in dieser Woche nicht passiert, außer dass Herr Blechbläser und ich uns irgendwie aufgrund vieler Termine ziemlich die Klinke in die Hand gegeben haben.
Wer mich kennt, der weiß, dass mich das auf die Dauer ein wenig muffig macht. Ich mag meinen Mann irgendwie ganz gerne und es ist mir deshalb auch ein Bedürfnis ihn häufig um mich zu haben.
Aber diese Woche war es wirklich etwas wenig. Entweder war ich unterwegs oder Herr Blechbläser. Alles suboptimal.

Stricktechnisch bin ich natürlich weiter gekommen. Ungefähr 14 Hin- und Rückreihen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich gebe mir wirklich Mühe, aber mehr als zwei Hin- und Rückreihen bekomme ich pro Abend einfach nicht auf die Kette.

Die Hi*a Hi*a Nadeln haben mir persönlich dann doch nicht so sehr gefallen. Die Spitzen waren superspitz und ganz toll. Der Übergang von Nadelspitze zum Gewinde am Seil war superglatt und man fühlte es kaum. Tja, und dann gab es zu meinem  Leidwesen einen deutlich zu spürenden Übergang vom Seil auf das Gewinde.
Meine Maschen darüber zu schieben war sehr sehr mühsehlig und bereits nach der dritten Reihe habe ich wieder meine alten Jackennadeln genommen. So will ich nicht stricken. Total schade.

Jetzt habe ich mir Rundstricknadeln von Chia**G** besorgt. Damit bin ich wirklich zufrieden. Gute Spitze und sanfter Übergang auf die Nadel. Seeeehr angenehm. Die Nadeln sind aber aus Edelstahl und beim Stricken deutlich flutschiger als die von Hi*a H*ia. In diesem Falle (mein Garn ist sehr rutschig) ist das nicht von Vorteil. Wenn ich nicht genau aufpasse, dann flutscht mir eine Masche herunter und dann habe ich den Salat.
Daher habe ich mir jetzt auch noch zur Probe eine 2,0er Rundstricknadel von Kni*P*o Zi*g bestellt. Die sind auch aus Alu. Mal sehen, was ich davon halte.

So.... und jetzt werde ich mich wieder verabschieden und mir einen Kaffee machen..... ich hatte ja heute noch keinen......!

P.S.: Puzzle der Woche:

Samstag, 22. April 2017

Kaffeeplausch....

Auch in dieser Woche habe ich noch die Osterferien genossen. Allerdings waren wir weniger fleißig als in der ersten Woche.

Da unsere Jüngste einen lang ersehnten Nähkurs für Kinder besuchen durfte, hat unsere Ältere die Gelegenheit ergriffen und hat uns in die Westruper Heide bei Haltern am See geschleppt.
Da haben wir dann die schöne Landschaft erkundet und festgestellt, dass es in der Heide noch gar nicht so frühlingshaft aussieht, wie sonst bei uns in der Umgebung. Zudem wehte eine scharfer und relativ eisiger Wind. Brrrr. Wir haben im Übrigen die Grüne Route gewählt.
Mein Buch der Woche stammt wieder aus der Feder von M.C.Beaton und heißt: "Death of a Gossip".
Das erste Buch der Hamish Macbeth Reihe, die in Schottland spielt. Die Kritiken zu dem Buch waren nicht so berauschend, aber für mein schlichtes Gemüt hat die Spannung ausgereicht. Auch habe ich nicht von Anfang an gewußt, wer der Mörder war, wie so einige Leser schrieben. Vielleicht bin ich auch nur zu begriffsstutzig. Aber egal. Mir hat es gefallen und ich habe es ratzfatz durchgelesen. Naja, jedenfalls nachdem die Autorin endlich mit dem Mord zur Sache gekommen war. Das war ungefähr auf der Hälfte des Buches..... Da könnte man meines Empfindens noch ein wenig dran arbeiten. Ich habe bei Kriminalromanen nichts gegen die erste Leiche auf Seite 5.

Jetzt ackere ich mich durch ein Buch von Clive Cussler. Es heißt "Inca Gold". Die Version auf Deutsch kenne ich praktisch schon auswendig. Es ist eines der Bücher, die ich gerne immer mal wieder lese. Jetzt also in Englisch.Das wird auch dauern.
Dann haben mich meine Töchter, speziell meine Große daran erinnert, dass es mal eine Zeit gab, zu der ich gerne gepuzzelt habe. Nachdem meine Große also ein 500er Puzzle fertig gestellt hat, habe ich mir auch mal wieder ein neues Puzzle mit 1000 Teilen geleistet. Ich weiß, ich weiß. Das Motiv ist leicht kitschig, aber ich mag es so. Ein englisches Cottage mit Blümchen und Wauwis davor. Herz, was begehrst du mehr? Außerdem ist es relativ einfach. Ich kann es nicht leiden stundenlang über ein Puzzleteil brüten zu müssen, bevor ich es platzieren kann.

 Nun zum Strickprojekt. Es wächst und gedeiht. Natürlich sehr langsam. Die Spitze ist fertig und ich bin mit dem Hauptteil angefangen. Da ich in Nadelstärke 2 nur diese langen Jackennadeln habe, musste ich mir Maschenmarkierer basteln, die möglichst leicht waren. Ich habe einfach Acrylwachsperlen genommen. Fertig. Sieht gut aus und ist nicht so schwer.
 Allerdings habe ich mir trotzdem von Hiya Hiya auswechselbare Nadelspitzen in der Größe 2,0 und die passenden Seile dazu gekauft. Mal testen wie die so sind. Von meinem alten System Kn*t*ro in Holz bin ich nicht mehr so angetan.
Da lösen sich die Verbindungen von Seil zum Schraubteil und es entstehen hinderliche Übergänge. Selbst wenn noch alles in Ordnung ist, habe ich Seile und Nadelspitzen, wo diese Übergänge deutlich spürbar sind und das nervt auf die Dauer. Ich erhoffe mir von Hiya Hiya, dass das besser funktioniert. Jedenfalls entnehme ich das den begeisterten Kritiken vieler Strickerinnen. Mal sehen, ob ich diese Begeisterung teilen kann.

Morgen wäre eigentlich unser monatliches Spinntreffen mit der Spinngruppe. Aber ich werde diesen Monat darauf verzichten. Mir steht im Moment nicht so der Sinn danach. Außerdem war es im letzten Monat in den Räumlicheiten bereits sehr laut und in diesem Monat findet zeitglich ein Handwerkermarkt stattt. Ach...... neeee....... beim nächsten Mal bin ich wieder dabei.

So, nun ist die Kaffeetasse leer und ich gehe in die Küche und mache mir einen neuen.... hatte ja heute noch kaum einen...... Andere Kaffepläusche findet ihr Hier.

Sonntag, 16. April 2017

Frohe Osterfeiertage!

Ein frohes und gesegnetes Osterfest Euch Allen!

"Christus ist auferstanden!"

Welche Freude und welche Hoffnung!

Samstag, 15. April 2017

Kaffee am Samstag....

Da ist sie fast schon herum, die erste Ferienwoche der Osterferien und ich mache nochmal beim Kaffeeklatsch mit.

Nachdem ich in der letzten Woche geschrieben habe, dass ich noch gar nichts im Garten gearbeitet habe, ist dieser Zustand abgestellt worden. Ganz fleißig haben Herr Blechbläser und ich zumindest am Vormittag im Garten gearbeitet. Zur Mittagszeit fanden wir aber immer wieder, das wir fleißig genug waren und haben uns anderen Dingen gewidmet. Kaffee, Musik hören, ein gutes Buch lesen oder Stricken. Beine hoch und relaxen. Yö!

Über den Mangel an Beschäftigung kann ich mich allerdings auch nicht beklagen, da unsere beiden Mädels andauernd Übernachtungsgäste ins Haus brachten.

Am Mittwoch waren wir in der alten Heimat meines Mannes. Seine Nichte feierte ihren 18. Geburtstag und da konnten wir uns ja schlecht den leckeren Kuchen entgehen lassen. Yummie!

Am Donnerstag haben wir das Weihnachtsgeschenk unserer Mädels eingelöst und sind alle Mann nach Münster gefahren. Dort haben wir uns im Naturkundemuseum verlustiert, denn meine Mädchen hatten uns ein Familienticket für die Sonderausstellung "Wasser bewegt" geschenkt. Danach hatte ich auch keine Lust mehr zum Kochen und wir haben uns beim Griechen im Ort einquartiert. Ich weiß gar nicht mehr wie lange ich schon kein vernünftiges Gyros mehr bekommen habe. Natürlich habe ich nicht alles auf bekommen und musste mir die Hälfte einpacken lassen.

In meinem Buch der Woche geht es langsam voran.
Die Story ist einfach genug, dass ich sie verstehe. Die meisten Vokabeln erschließen sich mir aus den Kontext, aber wenn ich wirklich mal etwas genau wissen will, dann muss ich das Online-Lexikon bemühen. Und nicht mal zu knapp. *schäm*

Anscheinend habe ich auch Starteritis. Nicht nur, dass ich an den beiden Strickstücken von letzter Wocher gearbeitet habe, nein, ich habe auch etwas Neues angefangen.
Das hier......
....ist die untere Spitze eines Tuches. Es wird quadratisch. Die Anleitung ist frei und bei Ravelry verfügbar:
Shawl Flower Meadow von Alla Potapova. Das Muster ist sehr schön und in Anlehnung an die Orenburg-Muster designed.
Ein wenig muss man sich schon mit dem System der Orenburg-Tücher auskennen, damit man durch die Anleitung durchblickt. Die wenigen geschriebenen Anweisungen sind auf russisch verfasst. Allerdings gibt es bei Ravelry so viele Kommentare und Projekte mit englischsprachigen Hilfen dazu, dass man mit etwas Lesearbeit und Zeitaufwand auch ohne Russischkenntnisse (oder mit stark eingerosteten wie bei mir) zum Ziel kommt.
Ich habe die Farbe Orange gewählt, weil das Tuch voller Blumen ist. Ich denke, das wird schon passen. Lauflänge 1500m/100g und Nadelstärke 2.

Heute laufen allerdings die Vorbereitungen für das Osterfest:

2 Osterlämmchen sind gebacken und warten auf den Puderzucker! Die schöne große Backform ist noch von meiner Oma. Sie hat den Lämmchen immer ein Fell aus Buttercreme aufgespritzt. Dann hatte es schöne Löckchen. Ich bevorzuge Puderzucker. Bin nicht so die Bäckerin.
Und für diejenigen, die nicht so gerne Lämmchen mögen (wie meine Jüngste) gibt es Chocolate Chip Cookies. Rezept findet ihr hier. Klick! Außerdem eine schöne Hilfestellung für die perfekten Cookies hier: Klick.
Die Cookies hat meine Jüngste ohne jegliche Hilfe gebacken und sie werden unvergleichlich lecker, dick und schön weich. Yummie!

Und jetzt verabschiede ich mich in das Osterwochenende!


Sonntag, 9. April 2017

Samstagsplausch


Einen Tag später als geplant, geht mein Samstagsplausch an den Start. Nun ja, das macht nichts.

Die vergangene Woche hatte ich schon Vorfreude auf den bevorstehenden Osterurlaub. 

Am Montag habe ich mich mal ganz ungeniert an die Nähmaschine gesetzt und für unsere beiden  Dackeldamen eine neue Liegewiese genäht. Natürlich mit Wellnessfleece für den besseren Liegekomfort. *grins*

Wie man sieht, haben es sich eine davon auch direkt gemütlich gemacht. Auf diesem Kissen mögen sie sogar zu zweit liegen. Das andere war ihnen dafür zu klein.

Arbeiten musste ich in dieser Woche zweimal. Am Donnerstag im Frühdienst und am Freitag im Nachtdienst. Der Donnerstag war dabei zwar relativ relaxt, aber ich hatte einen Termin beim Arzt unserer Firma, weil ich und andere Kollegen in Kontakt mit einem Tbc-Kranken Menschen gekommen waren und bis jetzt immer noch nicht klar ist, ob er offene Tbc hat oder nicht. So musste ich mir vorsorglich Blut abnehmen lassen, obwohl ich eigentlich außerhalb seiner Reichweite agiert habe. Musste mich nämlich mit dem Arzt im Khs. herumstreiten, warum so ein Mensch nicht aus dem Khs. entlassen werden darf. Dinge gibt's.*grummel*
Jetzt habe ich leider einen dicken, fetten Bluterguß in der Armbeuge. Schön ist anders.

Der Nachtdienst am Freitag fing ein wenig hektisch an, weil ich eigentlich ab 20:00 Uhr eingeplant war. Allerdings klingelte um 17:50 Uhr mein Telefon und der Chef fragte, ob ich nicht schon um 18:00 Uhr anfangen wolle, weil sich so viele krank gemeldet hatten. Ja klar wollte ich, denn meinen Urlaub schon ab 02:00 Uhr anstatt um 05:00 Uhr zu beginnen ist natürlich sehr verlockend.
Und ich muss sagen, bei der derzeitigen Wetterlage ist es einfach klasse, auch während der Nachtzeit noch im kurzärmeligen Hemd arbeiten zu können ohne frieren zu müssen.
In diesem Winter/Frühjahr war ich sowieso immer nur leicht bekleidet (kurzärmeliges Hemd) weil ich meinen persönlichen Sommer stets mit mir herum getragen habe. Pullover ging gar nicht. *schwitz*

Und dann Uuuuurlaub. Yay!

Im Moment stricke ich wieder viel. Für den Abend habe ich ein einfaches Faroeser Tuch angeschlagen. Das Garn habe ich auf der Creativa gekauft. Es ist gefacht, hat einen Glitzerfaden und es macht einfach Spaß auf den nächsten Farbwechsel zu warten. Das Tuch ist mein Projekt für den Abend, weil ich es auch gestrickt bekomme, wenn ich müde bin.
Das andere Tuch, oder vielmehr das andere Projekt ist ein Schal. Zum letzten Mal habe ich vor einigen Jahren Lace gestrickt. Das Muster heißt Oriental Impressions Scarf und ist eine freie Anleitung von Sylvie Beez. Es gibt sie in Deutsch und Englisch. Ich wollte mal wieder ein wenig mehr stricken als glatt oder kraus rechts. Das Garn ist eine Baumwoll/Poly-Mischung von der Kone. Ich nehme es doppelt, dann komme ich auf eine Lauflänge von 750m/100g. Es strickt sich schnell und fühlt sich gut an.

Beim Lesen bin ich für den Augenblick umgestiegen. Ich habe mir zwei Englische Bücher besorgt um mein Englisch aufzupolieren und zu verbessern. Auf der Arbeit brauche ich es immer häufiger und da kann mir ein wenig Übung gar nicht schaden Beide Bücher sind von M.C. Beaton. Das eine ist das erste Buch aus der Hamish Mcbeth-Reihe und das andere ist das erste Buch aus der Agatha Raisin-Reihe. Beides sind Krimis. Mal sehen, ob mir die gefallen. Erstmal muss ich mich an das komplett andere Layout der englischen Bücher gewöhnen. Größerer Druck, anderes Papier. Beim Anfassen habe ich den Eindruck eines eher billigen Groschenromans. Naja. Dafür sind die Cover schön.

Das schöne Wetter in der letzten Woche habe ich, anders als andere Leute nicht im Garten verbracht. Ich habe weder das Unkraut gerupft, noch die Terrasse gefegt, noch den Rasen gemäht. Nada. Das muss man erst einmal aushalten können..... ich habe noch nie behauptet, dass ich eine fleißige Gärtnerin bin. Alles mit Beton zugießen, grün anstreichen und mit Blümchen bemalen wäre bei mir eine echte Alternative. *lach*

Wer noch andere Wochengeschichten lesen möchte, der findet sie bei Andrea.




Mittwoch, 15. März 2017

Freude.....

Ich mag Emaille-Tassen. Das muss ich hier mal loswerden. Sie sind fast unkaputtbar und das Trinkgefühl an den Lippen ist auch sehr angenehm (Das findet Herr Blechbläser zwar nicht, aber den frage ich auch erst gar nicht. *zwinker*)
Nachdem ich schon seit Jahren eine blaue Emailletasse mit weißen Sprenkeln im Dienst nutze und eine rote mit schwarzem Rand bei den Spinntreffen, habe ich mir auch eine Tasse für zu Hause geleistet.

Diese süße Tasse hat es mir angetan. Der Farbton ist eher beerenfarbig als rosa. Wenn ich Stippmilch mit Heidelbeeren aus dem Glas verrühre, dann habe ich die gleiche Färbung.
Da schmeckt der Kaffee gleich nochmal so gut.
Und dann ist mir noch ein ganz besonderes Schätzchen zugeflogen. Diese Tasse ist eine kleine Kindertasse (ca. 150ml). Aus dieser Kindertasse hat bereits meine Schwiegermutter als kleines Mädchen getrunken (sie ist mittlerweile über 80 Jahre). Da sie wußte, dass ich die Tasse mochte, durfte ich sie jetzt mal nach einem Besuch bei ihr mit nach Hause nehmen.
Aus dieser Tasse trinke ich jetzt meistens den Tag über. In die Große kommt eher mein Ca*o-Kaffee, den ich auch mit Leidenschaft trinke.

Donnerstag, 9. März 2017

Buntes für die gute Laune...


Nachdem ich für meine Schwiegermutter ein paar Socken in dezent unaufregenden Farben gestrickt habe, musste ich dringend mal ein wenig Buntes auf die Nadeln nehmen.
Auch diese Socken sind normale Stinos, da ich am Liebsten schöne bunte Sockenwolle habe und die Farben würden wahrscheinlich jedes Muster schlucken oder umgekehrt.
Ich mag sie auf jeden Fall und sie sind auch schon im Einsatz.

In den Entwürfen eine alte Inside 7 gefunden und jetzt mal veröffentlicht.

Inside 7 von Annelie

Optisch....  
ist manchmal auch nicht besser als akustisch! 
Oder noch schlimmer: olfaktorisch!

Observieren..... 
 bei mir heißt das "Leute gucken". 
Gerne bei einer Tasse Kaffee im Cafe. 
Auf der Arbeit gehört Leute gucken zum Handwerk.
 Das ist immer spannend! 
Also....Leute gibts.....! *kicher*  
Aber über Stunden an Ort und stelle im Auto hocken und auf ein Gebäude starren....... laaaaaangweeeiiiilig!

Ohrfeigen......  
also eine richtig klassische Backpfeife?
Nie bekommen!
Ausgeteilt? 
Nope!

Opfern....  
jeden Tag opfere ich so einige Nerven auf dem Altar der häuslichen Irrenanstalt!

Organisieren.... 
 kann ich wohl.... wenn ich muss..... und die Zeit drängt......! 
Mag ich nur nicht. Lästig.

Ordern.....  
Falls es hier um Bestellungen geht.... viel zu häufig. 
Falls es um "Order" geben oder empfangen geht.... auch täglich. 
Mal mit mehr oder weniger Nachdruck.

Ohne.....  
Koffein bin ich nicht funktionsfähig.

Montag, 6. Februar 2017

Massagesocken und ein Schmusekissen.....

Erst wollte meine ältere Tochter Massagesocken haben und zuerst habe ich mir gedacht, ich breche mir die Finger beim Stricken der Biesen. Als ich mich und meine Finger aber dann endlich sortiert hatte, machte die Strickerei tatsächlich richtig Spaß.

Ein vernünftiges Foto von den Socken meiner Älteren gibt es nicht, denn die Socken wanderten direkt von der Nadel an die Füße.

Natürlich wollte meine jüngere Tochter dann auch die gleichen Socken haben und die habe ich dann auch auf das Foto gebannt.

Anleitung: Massagesocken von Gisela Klöpper
Wolle: 4-fach Sockenwolle von Buttinette
Nadeln: 2,75 mit 14 Ms pro Nadel
Größe: 34/35

Außerdem musste ich einen Lieblingspullover meiner Älteren in ein Kissen umwandeln. Bei uns wandeln absolute Lieblingssachen zumeist als Form von Kissen ins jeweilige Bett meiner Töchter.