Donnerstag, 26. Februar 2015

Handspindel Marke: Eigenbau

Irgendwie muß ich ja doch immer selber ein wenig herumfrickeln. Am Dienstag war ich mit meiner Mutter in Münster bei einem wohlverdienten Bummel. In einem Geschäft für Dekowaren bin ich dann über eine Kiste mit Kommodengriffen aus Keramik gestolpert. Mmmm......... dachte ich so bei mir und habe vier Griffknöpfe in unterschiedlichen Größen und Gewichten mitgenommen.

Zu Hause habe ich mir dann einen Rundstab geschnappt und auf die richtige Dicke geschnitzt. Ein wenig angeschliffen und die Knöpfe aufgeschoben. Drei passen ganz hervorragend und der dicke Knopf braucht etwas Wolle um ihn sicher auf dem etwas zu dünnen Stab zu verklemmen.

Jetzt habe ich eine Spindel mit auswechselbaren Wirteln zu: 27g (rosa), 39g (grün), 47g (blauweiß) und 79g (bunt).
Befestigt wird der Faden mit einem Halbschlag und ich muß sagen, daß ich sehr zufrieden mit der Laufeigenschaft meiner Spindel bin. Sie dreht sich schnell und ruhig. Lediglich der ganz große Wirtel neigt zum Trudeln, wenn ich den Schaft an der Spitze andrehe. Bei diesem Wirtel muß ich etwas weiter unten am Schaft drehen, dann trudelt die Spindel auch nicht mehr.
Eine Spindel mit Wechselwirtel ist eine praktische Sache und als Eigenbau auch erfreulich günstig.

Kommentare:

  1. Was für eine tolle Idee!

    Liebe Grüsse
    Heike

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  2. hey, die sehen ja richtig toll aus. Sind sie den nicht zu schwer?
    Lieben Gruß Sabine

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  3. Grundsätzlich wählt man das Gewicht der Spindel ja nach dem Garn, das man Spinnen möchte. Leichte Spindeln für dünnes Garn und schwerere Spindeln für dickes Garn. Mit einer Spindel, die 27 oder 35 g wiegt kann man schon einen recht dünnen Faden spinnen.

    LG von Juliane

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  4. Wunderschön! Bei uns habe ich bisher nur Knäufe gesehen, die mit Mutter versehen sind und eben kein durchgängiges Loch haben. Eine Frage: Steckst du den Stab von oben rein oder lässt du diese Schönheiten von oben nach unten rutschen. Mein Vater hat mir kürzlich Holzspindeln gemacht und da sind wir so verfahren, dass der Holzstab weiter unten eine bisschen dickere Stelle hat, damit nichts nach unten abhauen kann, sobald die Holzscheibe etwas mehr ausgetrocknet ist.
    Viel Spaß beim Handspindeln de Luxe!
    LG Ute

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    1. Hallo Ute, bei diesen Fußspindeln habe ich einfach den Stab von unten dünn geschnitzt und dann die Knöpfe soweit hoch geschoben, bis sie sich gut verklemmt haben. 100%ig sicher ist das aber nicht, das muß ich zugeben. Eleganter ist die Variante sie von oben aufzuschieben und eine Verdickung zu haben.

      LG von Juliane

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  5. Ich finde die Spindeln ideal Wechselspindeln eine feine Idee, wenn die Knöpfe ein durchgängiges Loch haben. Die Formen und Farbenvielfalt ist herrlich- Glückwunsch dazu.<ich muss meinen ertrödelten Donath noch verspindeln- lach-

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