Sonntag, 28. Dezember 2014

Jahresrückblick

Es ist wieder mal soweit. Das Jahr geht zur Neige und ich dachte mir, ich schreibe nochmal einen Rückblick. 

[Ich selbst]Dieses Jahr hat mich viele Nerven gekostet. Weil ich im November nach 9 Jahren wieder angefangen habe zu arbeiten drehte sich praktisch mein ganzes Denken (insofern nicht von Familie in Anspruch genommen) um dieses Thema. Zum Jahresanfang war ich daher in ständiger Panik vor dem Herbst und ich habe diesen Kloß im Magen erst wieder weg bekommen, als ich im Sommer so gut wie alles organisiert und geregelt hatte.
Danach habe ich das Thema komplett von mir geschoben und mir so eine künstliche Ruhe geschaffen, die es mir gestattete mich auch mal ruhig in meinen Sessel zu setzen ohne an den Arbeitsbeginn zu denken. Gekostet hat es mich viele meiner noch verbliebenen braunen Haare. Mit meinen 39 Lenzen bin ich ja doch recht grau, aber in diesem Herbst hat es nochmal einen kräftigen Schub gegeben.

Jetzt aber bin ich wieder im Gleichgewicht. Alles ist gut und läuft zufriedenstellend. Streß habe ich keinen mehr. Ist das nicht schön?


[Familie] Alles toptoptop! Meine Kinder sind lieb und haben die Umstellung ca. zweimal in der Woche in die Übermittagsbetreuung der Schule gehen zu müssen gut verkraftet. Insofern bin ich dankbar.

[Gesundheit]Eigentlich gehöre ich ja noch nicht zum alten Eisen, aber manchmal fühle ich mich so. Im Oktober hatte ich große Probleme mit meiner linken Schulter, weil ich ja unbedingt mit meinen Kindern in einen Hochseilgarten gehen mußte. Wir haben zwar nur den Niedrigseilkinderparcour bewältigt, aber meinem Arm hat es trotzdem gereicht. Ich konnte ihn 14 Tage so gut wie nicht mehr gebrauchen. Mit meinem Arbeitsbeginn im November habe ich dann auch noch einige Trainings absolviert, die meine Schulter auch nicht so prickelnd fand. Mein Hinweis an die Kollegen "Passt mit meiner Schulter auf!" kam leider ein wenig zu spät und schon hatte ich wieder drei Tage Dauerschmerzen. Zudem hatte ich mir bei einer doofen Bewegen die rechte Hüfte....tja.....verrenkt?verknackst?blockiert?verklemmt?egal!.. Ich bin also gehinkt wie 'ne alte Oma. Auch toll.
Mittlerweile bin ich wieder in Schuß......*klopfaufholz* und hoffe, daß sich das auch hält. 

[Kreativität] Viele Ideen, aber wenig Lust. Zur Zeit webe ich wieder und erfreue mich auch daran. Was meinen Blog angeht: Lust zu Schreiben habe ich, aber ich habe keine Lust Fotos zu machen. Naja.

[Spiritualität] Yep. Ich bin wieder zu Hause angekommen. Mein Jahr außerhalb der katholischen Kirche war sehr fruchtbringend. Ich habe nämlich festgestellt, daß ich christlich bis ins Mark bin. Ich kann einfach nichts Anderes sein unnd da ich für Konsequenz bin, bin ich auch wieder in die katholische Kirche eingetreten. Es ist wirklich schön als Erwachsene noch einmal im vollen Bewußtsein "Ja" zum Glauben sagen zu können und ihn nicht einfach als "immer da gewesenes Anhängsel seiner selbst" zu empfinden.

[Konsum] Öhm. Ja. Doch. Ich habe mir ein neues Spinnrad gegönnt (Ashford Traveller) und dafür mein Ladybug von Schacht verkauft. Ansonsten eher wenig.

[Zum ersten Mal gemacht] Im Hochseilgarten (Niedrigparcour für Kinder und Angsthasen) geklettert und dabei festgestellt, daß es meiner Höhenangst völlig Schnurz ist, ob ich auf 2 oder 20 Metern klettere. Sie ist da und verwandelt meine Muskulatur in Pudding. Herzlichen Dank.

[Lieblingsorte in diesem Jahr] Mein Bett. Mein Sessel vor dem Wohnzimmerfenster.

[Getränk] Kaffee! Hatte ich letztes Jahr auch.

[Essen] Chips, Chips, Chips..... ich wiederhole mich........

[Erkenntnis des Jahres] Ich bin was ich bin und kann auch nichts Anderes sein.

[Drei besondere Höhepunkte] Mein Wiedereintritt in die Kirche. Der Kauf unserer zweiten kleinen Dackeldame. Sie ist so ein knuffiges Herzchen. Unser Urlaub auf Fehmarn.

[Besonderer Tiefpunkt] Gibts nicht.

[Pläne für das neue Jahr] Meine Familie lieben und hegen. Es ruhig angehen lassen. Vielleicht meine Stunden auf der Arbeit von 16 auf 20 erhöhen. Weiter zu den Spinntreffen gehen.

[2014 in wenigen Worten] Es war aufreibend.

1 Kommentar:

  1. Hallo Juliane

    Es freut mich, das Du wieder nach Hause zu Gott gefunden hast. Und noch mehr, das Du öffentlich dazu stehst. Es gibt viele Christen, die den Glauben am liebsten verstecken, weil sie der Meinung sind, das es Privatsache ist. Mach weiter so!!!
    Dein schwieriges Jahr, klingt ganz nach Gottes Prüfung. Davon kann auch ich auch ein Lied singen. Doch am Ende macht er alles wieder gut, mann bekommt mehr zurück als man für Ihn aufgeben musste. Es freut mich, das es bei Dir schon wieder Bergauf geht.

    Liebe Grüsse

    Eleonora

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