Dienstag, 31. Dezember 2013

Schatzi! Gib' mich Faaaaabe!

Nach dem ganzen Gestricke mit den Pflanzenfarben und der weißen Wolle für das Orenburgtuch mußte ich unbedingt etwas mehr Farbe auf die Nadeln bekommen.
So passierte es, das ich im örtlichen Handarbeitsladen an einem Knäuel Neonsockenwolle kleben blieb. Es mußte einfach mit. Ich konnte mich nicht wehren. *grins*
Garn: Regia Fluormania Color 4-fach
Farbe: Neon Flower Color Nr. 07187
Nd. 2,75er
Muster: meine Idee

Es ist selten, daß ich ein Paar Socken in 3 Tagen fertig habe. Aber hier habe ich es geschafft. Die Farbintensität löst einem die Netzhaut ab, aber die Socken sehen super aus am Fuß und machen einfach Spaß.

Dies ist mein letzter Beitrag im alten Jahr.

Ich wünsche Euch Allen ein frohes neues Jahr.
Bleibt gesund, glücklich und fröhlich.

LG von Juliane

Mein neues Yogatuch

Endlich ist es fertig. 
Mein Tuch aus dem Garn, daß ich mit Zwiebelschalen gefärbt habe. 
Ich habe dafür ein einfaches Muster gewählt.
 Immer 10 Ms re und 10 Ms li. 
Immer 10 Reihen hoch und dann habe ich die Abfolge gewechselt.
So ist es völlig egal, ob ich das Tuch von dieser oder jener Seite um die Schultern werfe.
Garn: Regia 4-fach Sockenwolle 
Gewicht: knapp 300g
Schulterlänge: 152cm
Breite: 54cm 

Sonntag, 29. Dezember 2013

Meine Lieblingsmütze ist weg!!!

So ein Pech! Nachdem ich sie ca. zwei Wochen lang nicht mehr aufsetzen mußte, weil das Wetter so warm war, wollte ich mich heute zum Spaziergang noch einmal gut bemützen.
Ja Pustekuchen.
Ich mußte mir irgend eine alte Mütze auf den Kopf drücken, denn meine ganz neue Lieblingsmütze (selbstgestrickt natürlich) war nicht aufzutreiben.
Jetzt habe ich alles durchforstet und bin immer noch mützenlos....... und.....ratlos.
Wahrscheinlich habe ich sie verloren........
*schluchz*
Blödblödblöd...
Dabei war das die erste völlig unpieksige, gut passende, nicht zu warm und nicht zu kalte Mütze, die ich selber gestrickt habe.
Nun muß ich nochmal an die Nadeln...
Bin total frustriert.

Freitag, 27. Dezember 2013

Jahresrückblick

Bei Amala habe ich ihren Rückblick für das Jahr 2013 gefunden und so will ich mich in diesem Jahr mal anschließen.

[Ich selbst] Ich weiß nicht, ob ich gut Freund geworden bin mit dem Jahr 2013. Es hat mir nichts getan, aber ich habe das Gefühl, daß es bereits vorbei war, als es erst angefangen hatte. Der Fluß Fadenwirkerin plätscherte und gluckerte fröhlich das Bachbett entlang.

[Familie] Schön! Inge ist in die Schule gekommen und das Lernen tut ihr gut. Emma ist nun in der zweiten Klasse und kommt gut voran. Alles läuft prima mit meinen Kindern. Mein Eheleben ist erfüllt. Mit Glück. Mein Mann ist ein Schatz und eine große Stütze für mich deren Bedeutung mir jedesmal besonders klar wird, wenn er auf der Arbeit Projekte hat, die seine tägliche Arbeitszeit verlängern. Im Frühjahr haben wir ein neues Familienmitglied bekommen. Unsere kleine Langhaardackeldame Susi ist eingezogen. Wir sind allesamt verliebt in den kleinen Charmebolzen, die ihre besondere Magie besonders beim Kuscheln auf dem Sofa entfaltet. *grins*

[Gesundheit] Dank Yoga ging es mir besser als in den Jahren zuvor. Mein Ischiasnerv hat sich in diesem Jahr nicht gemuckt und so kann ich wieder ohne Probleme im Schneidersitz auf der Couch herumlümmeln. Auch mein Rücken hat sich im naßkalten Frühjahr und im Herbst nicht bemerkbar gemacht. Das ist sehr gut so. Leider habe ich mir derzeit meinen rechten Fuß verknackst. Leider kann ich den Fuß zur Zeit nicht abrollen, denn dann brüllt der Mittelfuß mit allen Sehnen und Knochen "Halt ein!". Also eiere ich ein wenig durch die Gegend und laufe über die linke Außenkante.  Herr Blechbläser mußte im Frühjahr sein Knie operieren lassen. Der Meniskus war perdü. Aber auch das ist gut überstanden und so konnte er schon bald wieder joggen. Leider sieht es so aus, als ob nun auch im anderen Knie der Meniskus schmollt. Ich befürchte, daß eine weitere Knie-OP im nächsten Jahr ins Haus steht.

[Kreativität] Ja! Gerne! Immer! Das Jahr 2013 war auch hier Mittelmaß. Ich habe viel gestrickt und wenig gehäkelt. Dafür habe ich nicht gestickt. Gesponnen habe ich sehr wenig und ich muß sagen, daß ich im Moment wenig Lust an meinem versponnenen Hobby verspüre. Meine Spinnradherde habe ich von 6 auf 3 Räder reduziert. Davon sind auch nur zwei wirklich als Alltagsräder zu gebrauchen. Mein Ladybug und mein Sickinger. Nun ja, was aus dem Spinnhobby wird, kann ich im Moment noch nicht sagen. Allerdings habe ich schon daran gedacht das Ladybug auch zu verkaufen und meinen Stash bis auf Kleinigkeiten komplett aufzulösen. Ich bin noch unschlüssig. Im Augenblick spinne ich nur noch auf den monatlichen Spinntreffen und wenigstens das möchte ich beibehalten. Das monatliche Spinntreffen ist mir nämlich heilig. Zum Einen ist es ein Auszeittag für mich als Mutter, zum Anderen schätze ich meine Mitspinnerinnen sehr hoch und sie würden mir allesamt ganz schrecklich fehlen, wenn ich nicht mehr zum Treffen ginge. Egal wie es also wird. Das Sickinger-Spinnrad wird auf jeden Fall bleiben, damit ich für die Treffen ein Rad habe.
Im Spätsommer habe ich mich tatsächlich mal an die Pflanzenfärberei mit Zwiebelschalen begeben. Das Garn war wunderschön und das Tuch aus den drei Strängen ist mir gestern von den Nadeln gehopst und muß nun noch gespannt werden.

[Spiritualität] Das ist ein schwieriges Thema bei mir. Ich tue mich schwer über meine Spiritualität zu sprechen oder zu schreiben und daher wird dieser Einblick ein seltener Moment bleiben. Im  Frühjahr 2013 habe ich mit Kundalini Yoga angefangen und dort einen spirituellen Ankerpunkt gefunden. Ich bin sehr froh darum, denn als mir vor ca. 3 Jahren bewußt wurde, daß mein christlicher Glaube aus einem, von Gewohnheit getragenen aber innerlich leeren Grundgerüst bestand, hing ich in der Luft. Und das ist kein gutes Gefühl. Jedenfalls nicht für mich. Mein Glaube an Gott braucht ein zu Hause und so strampelte ich haltlos in der Luft herum. Erst durch Kundalini Yoga und dem dahinterstehenden Sikh-Dharma verspürte ich ein wenig Boden unter den Füßen. So trage ich die Kara um mich stets daran zu erinnern umsichtig mit mir, meinen Mitmenschen und meinem Glauben umzugehen. KY hat mich innerlich so gefestigt, das ich im Frühsommer die alten Banden abstreifen konnte und aus der katholischen Kirche ausgetreten bin.
Nun fühle ich mich frei. Frei mich neu zu orientieren. Wohin? Ich weiß es nicht so genau. Vielleicht auch wieder zurück zum christlichen Glauben. Aber dann nicht, weil es Gewohnheit ist, sondern weil ich es wirklich will. Mittlerweile weiß ich, daß Gott mich dahin bringt, wohin er mich haben will. Ich warte also ab und lausche. 

[Konsum] Weniger. Das ist auch gut so. Ich habe versucht mit dem Auszukommen, was ich habe und mit dem zufrieden zu sein, was ich besitze. Das fällt mir nicht immer leicht, denn ich bin durchaus der Sehen = Haben wollen Typ. Ich habe mir angewöhnt bei solchen "Anfällen" ein bis zwei Wochen zu warten. Meistens hat sich das Verlangen dann gelegt. Falls nicht, dann darf ich auch zuschlagen. *grins*

[Zum ersten Mal gemacht] Yoga! Ernsthaft ein Tagebuch ganz für mich alleine angefangen.

[Lieblingsorte in diesem Jahr] Mein Lieblingssessel vor dem Gartenfenster.

[Getränk] Definitiv Kaffee. Blond ohne Zucker. Allerdings trinke ich zur Zeit vermehrt Gewürztee und fühle mich damit körperlich fitter und besser. Meinen Kaffeekonsum schraube ich herunter.

[Essen] Chips. Wie immer. Wie jedes Jahr. *seufz* Viel zu viel!

[Erkenntnis des Jahres] Gott ist in mir und überall um mich herum. Er hat mich nie verlassen und ich habe ihn nie verlassen, denn Gott zu verlassen bedeutet sich selbst zu verlassen.

[Drei besondere Höhepunkte] Der Kauf unseres Hundes, die Einschulung meiner jüngsten Tochter und die Möglichkeit ein weiteres Jahr für Amala Tagebuch führen zu können.

[Besonderer Tiefpunkt] Die Trennung unserer Nachbarn und das Abwettern der ungefilterten Emotionen meiner Nachbarin, die häufig Trost und Zuflucht bei uns suchte. Hier mußte ich stark abgrenzen und von mir schieben ansonsten hätte ich mein eigenes Ertrinken in den nachbarschaftlichen Problemen zugelassen.

[Pläne für das neue Jahr] Im Herbst 2014 endet mein unbezahlter Urlaub und ich fange nach 9 Jahren wieder an zu arbeiten. 16 Stunden in der Woche. Ich habe Schiß, denn nichts ist mehr wie es war. Während 6 Jahren Elternzeit und 3 Jahren Urlaub ist eine Menge passiert in meinem Beruf. *seufz*
Vielleicht ein zweiter Hund?Vielleicht! Noch ist nichts entschieden, aber ich denke stark darüber nach und mein Gemahl ebenfalls, allerdings mit mehr Bedenken.


Außerdem muß mein Blog besser gepflegt werden. Hier ist ja alles voller Staub und Spinnweben.....*husthust*
Tagebuch schreiben. Diesmal nur für mich.

[2013 in wenigen Worten] Es war ein gutes Jahr und es plätscherte vor sich hin.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Ein erneuter Versuch......

Bereits zu Anfang diesen Jahres bin ich mit einem Projekt angefangen, das ich schon immer mal stricken wollte. Ich wollte den Orenburg Style Shawl stricken. Das die ganze Sachen bei Weitem nicht trivial war und die Anleitung dazu fehlerbehaftet bin ich bei meinem ersten Versuch nicht über die 24te Zacke der unteren Spitzenkante hinausgekommen. Meinen Frust hatte ich damals in diesem Post niedergeschrieben.

In diesem November wollte ich es noch einmal versuchen und bin zunächst über ein unpassendes Garn gestolpert. Netterweise hat mir Elke dann ganz schnell und unkompliziert zu einen tollen Ersatzgarn verholfen. Ich habe ein Merinogarn gezwirnt mit der Lauflänge 1400m/100g bekommen. Wunderbares Material.

Mit neuem Mut, tollem Garn und guter Laune habe ich noch einmal die Spitze angefangen um dann festzustellen, daß ich mich bei der Nadelgröße vertan habe. Ich dachte ich stricke mit 2er Nadeln. So war es aber nicht. Mit 2,5er Nadeln habe ich gestrickt und das Maschenbild war schlichtweg *örks*.

Der nächste Versuch endete mit einer Fallmasche, die bis unten durch fiel und mich in einen argen Blutrausch versetzte.
Es war fast so, als wollte das Tuch von mir nicht gestrickt werden. Das kam aber nicht in Frage. Ich lasse mir doch nicht vorschreiben was ich zu stricken habe! Schon gar nicht von Stricknadel oder Garn. HA!

Verbissen habe ich nochmal angefangen und siehe da! Es klappt. Nunmehr ist die untere Spitzenkante fertig geworden. Auch habe ich beide Zacken an der Ecke mit verkürzten Maschen gestrickt und die Längskante aufgenommen. Jetzt ich 358 Maschen auf der Nadel und freue mich.

So sieht das Tuch nun aus. *schnauf*
Nun habe ich wieder einen Strickstop auszuhalten. Die 2er Rundstricknadeln von P**m sind zwar an sich in Ordnung, aber ich bekomme die Maschen nicht mehr vom Seil auf die Nadel geschoben. Das ist ein sehr mühsames Geschäft. Jetzt warte ich auf 2er Jackenstricknadeln und werde damit weitermachen.
Bis dahin muß ich mich in Geduld üben. Und davon habe ich bekanntlich wenig.

Freitag, 13. Dezember 2013

Albträume.....Nachtschreck......und ähnliches Getier

Meine kleine große Tochter hat so manche Unart von mir übernommen. Unter anderem leidet sie, wenn sie krank wird oder sie sich Sorgen macht (Lampenfieber vor einem Schulauftritt) an Albträumen, wie ich es als kleines Mädchen auch tat.
Immer 1 bis 1,5 Stunden nach dem Einschlafen taucht meine Tochter dann in eine Traumwelt ein, die sie weinen, schreien und zittern läßt und mir und Herrn Blechbläser turbulente 15 Minuten beschert.
Bisher jedenfalls.

Sie wird niemals wach dabei und lässt sich auch nicht wecken. Selbst wenn sie mich ansieht und mit mir spricht ist sie nicht wach, sondern noch in ihrer Traumwelt gefangen. Bislang hatten wir immer größte Schwierigkeiten sie während dieser Zeit zu beruhigen und wieder in einen ruhigen Schlaf zu bringen. Alles was wir taten brachte letztendlich keinen Erfolg und sie mußte mit dem Traum und ihrer Angst alleine fertig werden. Das hat auch schon mal eine Viertelstunde gedauert.

Das war total frustrierend, obwohl ich wußte, daß ihr diese Träume nicht schaden und sie sich am nächsten Morgen nie an das Geträumte erinnern kann.

Seit einiger Zeit haben wir aber einen Trick gefunden um sie in kürzester Zeit wieder zu beruhigen.
Diesen Trick möchte ich gerne mit anderen Eltern teilen, die sich vielleicht auch fragen, wie sie ihren Kindern über den Albtraum hinweg helfen können. Der Trick ist recht einfach und er funktioniert bei meiner Tochter zuverlässig gut.

Ich baue mich in den Traum meiner Tochter ein. Da sie während des Albtraums einigermaßen artikuliert sprechen kann (sie ist 8 Jahre alt) ist meine erste Frage immer:
"Bist Du in Deinem Zimmer?" Meistens ist die Antwort "Nein!" "Wo bist Du denn?" Auf diese Frage kann sie häufig nicht antworten, manchmal aber schon. Beim letzten Traum wußte sie nicht, wo sie ist und da habe ich ihr gesagt: "Egal wo Du jetzt bist und was passiert, ich komme zu Dir. Siehst Du mich? Und jetzt hebe ich Dich hoch und bringe Dich nach Hause!" Dabei hole ich sie aus dem Bett und nehme sie auf den Arm. Dann simuliere ich den Weg nach Hause. Ich laufe ein wenig im Zimmer herum und beschreibe ihr den Weg dabei: "Jetzt laufen wir nach Hause. Da ist es ja schon. Jetzt gehe ich mit Dir die Treppe hoch und in Dein Kinderzimmer. Schau mal! Der Papa ist auch da. Jetzt ist alles wieder gut. Du bist in Sicherheit! Ich lege Dich in Dein gemütliches Bett und Deine Stofftiere warten schon auf Dich!"
Dann lege ich sie wieder ins Bett und spreche weiter mit ihr. Sage ihr, daß sie nun ganz in Ruhe einschlafen darf und sie nun in Sicherheit ist. Manchmal singe ich ihr nochmal ihr Schlaflied als bekanntes Einschlafritual.

Und zack! Mein Mädel hat sich in ungefähr drei Minuten beruhigt und schläft ohne zu weinen und sich zu fürchten weiter.
Je nach Traum muß ich das ein wenig abwandeln.

Wichtig für mich ist: Mit meiner Tochter sprechen (als wäre sie wach), versuchen herauszufinden, was gerade mit meinem Kind passiert. Mich in den Traum sprechen und meine Tochter schützen und im Traum in einen sicheren Bereich bringen, denn die reale Welt ist in diesem Augenblick für sie nicht relevant. Meine Tochter arbeitet im Traum mit und nimmt mich als Ankerschnur um sich zu beruhigen.

Schon lange fertig....

.....ist dieses Tuch. Wie Ihr sehen könnt, habe ich noch nicht mal die Fäden vor dem Ablichten vernäht. *schäm* Ich hatte es eilig, denn am nächsten Morgen sollte das Tuch in aller Hergottsfrühe zu einem lieben Menschen wandern.
Design:Delusional Knitter
Garn: Sockengarn unbekannter Herkunft, aber seeehr weich
Farbe: Überfärbung eines ungeliebten Sockenwollstranges mit Zwiebelschalen und dann mit dunkelrotem Simp***ol.
Nd: KP Symfonie Gr. 4
Verbrauch: ca. 85g

Sonntag, 24. November 2013

Der zweite Abschnitt ist auch fertig

Noch ganz gut in der Zeit ist der zweit Abschnitt vom
fertig geworden.
Für den zweiten Abschnitt habe ich wegen zu großer Trödelei über eine Woche gebraucht.
Dafür ist der dritte Abschnitt (Fotos muß ich noch machen) innerhalb eines Abends fertig geworden.
Bis jetzt gefällt mir das Tuch ganz gut. Besonders groß wird es nicht, eher ein schönes Hals- und Schultertuch.

Donnerstag, 21. November 2013

Ein wenig Tüddelkram für das Herz....

Maschenmarkierer erfreuen mein Herz. Ich kann nie genug von diesen wunderschönen Klimperdingern bekommen und ich nutze sie auch rege. Also habe ich mir selber eine Freude gemacht und einige Maschenmarkierer für mich gebastelt.

Der Markierer mit der dicken Glasperle ist allerdings nicht von mir. Den habe ich nur noch einmal neu aufgezogen, weil mir die Schlaufe zu groß war. Schööööön!

Mittwoch, 13. November 2013

Nach langer Zeit....

....stricke ich mal wieder bei einem Knitalong mit. Ich kann mich gar nicht mehr so richtig entsinnen, wann ich das letzte Mal bei einem KAL mitgemacht habe...... *grübel*
Ich hatte einfach mal wieder Lust auf die Katze im Sack.......

Gefunden habe ich den Knitalong bei Ravelry.
Er heißt "Delusional Knitter 2013 Mystery Shawl KAL"
Ich bin froh, daß ich das nur hinschreiben und nicht aussprechen muß. Ich spüre schon, wie sich meine Zunge in einem gordischen Knoten verrenkt, sobald ich nur im Geiste die Worte forme. *grins*

Ich stricke mit einer Sockenwolle, die ich farblich überhaupt nicht mochte. Also hatte ich sie in einem Anfall von Wahnsinn in das letzte Zwiebelfärbebad geworfen. Die Hoffnung, das danach alles besser sei, hat sich aber leider nicht erfüllt. Das gelbbraune Garn, was aus dem Färbebad kam, war so abscheulich, daß ich sofort eine Simp***ol-Rettungsaktion gestartet habe und zwar in Dunkelrot.
Das Ergebnis ist einfach nur schön.
 
Bei normalem Tageslicht ist der Farbe ein dunkles, sattes Braunrot. Herrlich. Der erste Clue vom KAL ist nun fertig und ich warte auf den zweiten Clue. Schwierigkeiten gab es nicht und dafür bin ich auch dankbar, denn es ist ein Sofaprojekt für abends.

 So sieht die Spitze aus.




Sonntag, 10. November 2013

Kindersöckchen.......

Ich konnte es kaum glauben, als meine Freundin mich bat, für Ihre Tochter (mein Patenkind) zwei Paar Socken zu stricken.
Ich bin noch nie von jemanden aus meinem Umfeld um gestrickte Sachen gebeten worden.
Alles Strickmuffel, elende!

Natürlich habe ich mich voller Begeisterung an die Arbeit gemacht. Socken der Größe 30/31 sind schnell genadelt.
Und weil mein Patenkind so begeistert von den Socken war, gibt es auch noch ein Paar in ihrer Wunschfarbe. Knallerpink! HA!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Lahme Angelegenheit......

Gerade bin ich total gelangweilt...... Meine Mädels sind auf einer Halloween-Feier eingeladen und Herr Blechbläser ist auch ausgeflogen (zwecks musikalischer Begleitung eines Reformationsgottesdienstes).
Und ich lungere ganz alleine und gelangweilt zu Hause herum. Dabei bin ich um diese Tageszeit nie alleine. Nie! Es ist Abendbrotzeit und keiner ist da. Nur ich...... und mein Hunger. Na gut! Der Hund ist auch da, aber die ist auch gelangweilt in ihre Box gestiefelt und schläft. Und ich? Na ich gehe jetzt mal Essen machen.
Aber danach ist es bestimmt noch einsamer, denn danach leistet mir nicht mal mehr mein Hunger Gesellschaft.  *schnief*

Montag, 21. Oktober 2013

Gut bemützt.........

....kann Familie Fadenwirkerin in die kalte Saison starten. Im Moment beehrt uns das Wetter ja mit einem Wärmeeinbruch. Mein Schnupfen ist vor Überraschung schon ganz durcheinander gekommen.
Aber das warme Wetter wird sich bestimmt bald in den Süden verkrümeln und dann schlägt die Stunde der Mützen.

Drei Wintermützen sind fertig geworden. Die schöne mit dem Bommel gehört meiner Inge und die beiden anderen Mützen sind für Herrn Blechbläser und meine Wenigkeit gedacht.
Gehäkelt habe ich sie aus einem Garn, das zu 100% von Polytierchen aus artgerechter Haltung stammt. Eine Anleitung habe ich dazu nicht gehabt, einfach drauf los gehäkelt und und dann für den jeweiligen Kopf passend gemacht.

Es ist nicht so, daß ich eine neue Mütze gebraucht hätte. Aber es scheint mir nicht richtig zu sein, eine neue Herbstsaison ohne neue Mütze zu beginnen.

Samstag, 12. Oktober 2013

Zwiebeln sind toll!

Diesen schönen, in herbstfarben leuchtenden Wollkranz haben mir die Zwiebelschalen geschenkt. Sieht der nicht lecker aus?

 Insgesamt habe ich 210g braune Zwiebelschalen mit insgesamt 300g wollweißer Regia-Sockenwolle zusammengebracht. 
Als Beize habe ich ca. 10% Alaun genommen.

Der erste Zug ist ein schöner dunkler Bronzeton geworden,
der zweite Zug ist deutlich Kupfer farben
und der dritte Zug ein sattes Maisgelb.
Ich bin total fasziniert von den Zwiebelschalen und es ist auch nicht das Ergebnis, daß ich erwartet habe. Die Zwiebelschalenfärbungen, die ich bis jetzt mit eigenen Augen gesehen habe waren eher braungelb zu nennen. Also Senffarben. Da ich diese Farbe so gar nicht leiden mag, habe ich lange mit mir gehadert, ob ich überhaupt mit Zwiebeln färben soll. Gut, daß ich mich überwunden habe. Die Farben, die mir geschenkt wurden sind einfach wunderschön!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Ich schwelge in Zwiebelschalen.....

Ich habe gerade einen vollen Einkochtopf mit Zwiebelschalen in der Waschküche und darin liegt Wolle.
Hach! Ich bin im Färbeglück. Die ersten 100g Wolle kamen in einem tollen dunklen Bronzeton aus dem Topf.
Der zweite Zug mit weiteren 100g ist ein goldiges Kupfer. Die dritten 100g liegen auch bereits im Färbetopf und dürfen bis Morgen im kühlen Zwiebelbad ziehen und dann wird gekocht...... Ich bin gespannt, was der letzte Strang ergibt.
Danach dürfte das Färbebad erschöpft sein und ich muß erneut Schalen sammeln. Ganz brav...... ein ganzes Jahr lang. Solange hat es gedauert ca. 210g Zwiebelschalen aus der eigenen Küche zu holen.

Freitag, 4. Oktober 2013

Bommelmütze

Für meine Große ist eine Bommelmütze fertig geworden. Ganz stilecht, damit es nicht kratzt, aus 100% Polydingsbums (Garn: Coats Red Heart "Lisa"). Das ist ja nicht ganz meine Kragenweite, aber meine Töchter juckt es überhaupt nicht. Den Naturkram kann ich selber tragen. Sie wollen weich und absolut unkratzig. Nun ja.
Außerdem wollte Emma eine schwarze Mütze mit schwarzen Bommel haben. Ausnahmsweise habe ich mich mal erweichen lassen und bin blind wie ein Maulwurf durch die Maschen gehäkelt. Schwarz ist ja meine Lieblingsfarbe. *husthust*
Der abgebildete Bommel ist im Übrigen auch schon wieder ersetzt worden. Jetzt ist ein doppelt so großer Bommel auf der Mütze und den abgebildeten kleinen Bommel hat der Hund gefressen (kein Scherz!).

Für Klein-Inge habe ich auch eine Mütze fertig gestellt, aber die ist noch nicht digifiert. Auch 100% Polydolly.

Sonntag, 29. September 2013

Schönes Garn und schöne Handschuhe.....

 ....fast könnte man ja den Eindruck gewinnen, das ich mit meiner handwerklichen Tätigkeit völlig auf den Hund gekommen bin. Aber mitnichten. Ich bin im Moment immer am Werkeln. Ich hatte vor kurzer Zeit eine wunderschöne Faser beim Wollschaf bestellt. Shetlandwolle Multicolor.
Mjam. Ich sage Euch, daß hat wirklich Spaß beim Spinnen gemacht.
Herausgekommen ist dieses Garn. Mit der Lauflänge kann ich Euch leider nicht beglücken, weil ich das Garn direkt nach dem Trocknen geknäult und verarbeitet habe.
Insgesamt hatte ich 200g Wolle. Für die Handschuhe habe ich ungefähr 80g benötigt.

 
Ich wußte sofort, daß ich aus diesem Garn noch einmal aufklappbare Fäustlinge häkeln wollte und so ist es dann auch geworden. Diese Handschuhe passen mir noch ein bißchen besser als die Grünen und werden nun im Winter ihren täglichen Einsatz bekommen.

 Weil das Garn, anders als die Sockenwolle, nicht besonders elastisch ist, habe ich im Bereich der Handfläche ein kleines Bündchen angestrickt. So leiert das obere Ende beim Bewegen der Hand nicht aus und liegt schön eng an.
 Ich bin total glücklich mit den Handschuhen. Sie sind einfach praktisch.

Sonntag, 15. September 2013

Wollbeute.......

Ich war wieder auf der Jagd. Auf Wolljagd! Erbeutet habe ich ganz standesgemäß zwei Säcke mit wunderbarer Schurwolle von Marianne.
Aber erst einmal zum Anfang. Letzten Sonntag folgte ich einer Einladung von Brigitte und fuhr ins Wülfingmuseum in Radevormwald-Dahlerau. Da ich eine scheues Naturell habe, hat mich meine Freundin Heike völlig uneigennützig bei dem Ausflug begleitet, damit ich mich nicht so fürchten muß und um mich auf dem rechten Pfad zu halten, falls ich mich auf der Hinfahrt verfahre (was ich auch prompt getan habe). *grins* Es ging ihr keinesfalls um einen schönen versponnenen Nachmittag und auch die Aussicht auf kaufbare Spinnfaser war nicht ausschlaggebend.

Der Tag war einfach wunderbar. Wir haben viel Spaß gehabt beim Ausstausch mit den Spinnerinnen und ich habe auch noch Räder gesehen und spinnen dürfen, die ich noch nicht in Natura erlebt habe.

Nun zur Beute. Zwei Säcklein mit Rohwolle mußten unbedingt in meinen Wagen hüpfen.

Zum Einen ganz wunderbar weiche Wolle vom niederländischen bunten Schaf................
...........zum Anderen Texelwolle in einem schönen blaugrauen Farbton. Die braunen Spitzen sind nicht wirklich braun, sondern einfach nur dreckig. Das Schaf von dem die Wolle stammt, hat sich wohl für ein Erdferkel gehalten und so blieben die Spitzen auch nach mehreren Waschgängen braun. Egal. Das wird ausgebürstet und nach dem Spinnen weggewaschen.
Jetzt muß ich die Wolle "nur noch" und "mal eben", "so nebenbei" kardieren. *schnauf*

Dienstag, 10. September 2013

Eigentlich bin ich ja nicht für halbe Sachen.......

....aber für diese halbe Sache begeistere ich mich gerade sehr. Für den kommenden Winter ist in meiner Denk- und Werkelmanufaktur ein Fäustling (die andere Hälfte ist noch in Arbeit) entstanden. 
So ein Fäustling ist zwar grundsätzlich nicht der kreative Burner, aber da ich wintertags nicht nur eine Frostbeule, sondern auch eine Mutter mit Verpflichtung bin, habe ich mir besondere Fäustlinge ausgedacht.
Da ich im Winter auch ganz häufig meine Finger benutzen muß um eingeklemmte Schals, Haare, Pullover etc. aus Reißverschlüssen zu entfernen, Hosenställe, Knöpfe und Helmgurte wieder zu schließen und neue Zöpfe zu binden, habe ich meine Fäustlinge aufklappbar gemacht.

Auf dem unteren Bild ist der Arbeitsmodus zu erkennen.
Klappe auf und los geht's.
Danach werden die Klappen wieder über Finger und Daumen gezogen und schon ist meine Hand wieder warm.
Das Rad habe ich damit nicht neu erfunden. Auf Ravelry gibt es genug Anleitungen für diese Art der Fäustlinge, aber ich habe mir meine eigene Anleitung ausgedacht, zumal ich kein gehäkeltes Bündchen wollte, sondern ein gestricktes.
Ich habe darauf geachtet, daß die Klappen für Finger und Daumen auch schön überlappen,
damit sich kein kalter Luftzug durchmogeln kann.
Jetzt muß ich nur noch den zweiten Fäustling auch so passgenau hinbekommen, dann bin ich zufrieden.
Das muß ich auch sein, denn meine Notizen zum ersten Handschuh sind mehr als schlampig.

Dienstag, 3. September 2013

Welch' ein Jammer.........

....... da ist der Überwurf fast fertig und dann gefällt er nicht und sitzt auch nicht so richtig. *grummel*
Kurzum..... ich werde ribbeln! Yehaaaa! Ob ich ihn nun ganz auf Null setze und den Überwurf beim nächsten Mal stricke oder ob ich nur bis zum ersten braunen Balken ribble, daß muß ich mir noch überlegen.
Denn das Aussehen gefällt mir sehr wohl ganz gut.........
Aber er ist im Bereich der weißen Balken zu bollerig und die Abnahmen um die Schultern herum sind zu stark. Ich muß früher mit den Abnahmen anfangen und dann ganz sanft die Schultern formen.
Na, daß kann ja heiter werden.
Gehäkelt habe ich den Überwurf aus dieser dunkelbraunen irischen Wolle und....
...... aus einem Garn vom Coburger Fuchs. Beides harmoniert sehr gut miteiander.
Herr Blechbläser war zwar bereits am mosern, daß das Garn sehr kratzig ist, aber es wird ja auch ein Überwurf (sprich: kommt über den Pulli) und keine Unterwäsche.....

Dienstag, 27. August 2013

Zum wiederholten Male........

.........öffnete der Kinderhort Fadenwirkerin seine Pforten.
Um 08:00 Uhr heute Morgen donnerten die beiden Nachbarsjungs mit Traraaaa in unser lauschiges Heim. Bereits letzte Woche hatte ich einen Tag Jungsdienst (notfallmäßig, weil beide Eltern gleichzeitig arbeiten müssen), heute erneut und Donnerstag zum letzten Mal in den Ferien.

Ja mei! Ich kann Euch sagen....... Die Kinder spielen hervorragend miteinander........ laut........ lauter............noch lauter.......... Dann bin ich ins Kinderzimmer gegangen, habe das Fenster geschlossen und die Discobox unter massivem Protest der ganzen Mannschaft eine Winzigkeit heruntergedreht....... bevor mir hier der Putz von den Wänden platzt.

Das Frühstück war lauter als gewohnt, denn wenn vier sprechfreudige Kinder gleichzeitig ihre Sabbeltüten öffnen um ihre nächtlichen Heldentaten während der Träume zu erzählen (ein Traum natürlich haarsträubender und unglaubwürdiger als der Andere), dann tritt so langsam der akustische Notstand ein. Meine Versuche, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen verliefen fruchtlos im Sande und so blieb mir nichts anderes übrig, als ein wenig zittrig und entnervt am Kaffee zu nippen. *schlüüürrrrf*

Jetzt habe ich mir auch gerade einen Kaffee gemacht (mit einem Extralöffel Kaffepulver) und sitze im Keller in der Hoffnung, das mich die Mäuse nicht so schnell aufspüren.......

Heute Mittag gibt es Heißwurst im Brötchen. Mit viel Ketchup. Sozusagen die Oberklasse der Kinderverköstigung und hoffe darauf, daß es 14:00 Uhr wird und meine Nachbarin von der Arbeit kommt. Und dann jage ich die Kinder allesamt rüber und mache schnell die Terassentür zu...... *gnihihihihi*

Donnerstag, 22. August 2013

Ein Lieblingsgarn ist fertig geworden.

Also das war ja mal eine ganz besonders schöne Faser.
Ich habe beim Wollschaf "Wolle aus Irland" bestellt, weil ich diesen wunderbaren tiefen holzigen Braunton so gerne mag.
Allerdings hat sich beim Spinnen meine Begeisterung von der Farbe auf die komplette Faser übertragen. Ich mag rauhe Wolle durch die Finger gleiten lassen und sie ließ sich wirklich sehr dünn und gleichmäßig ausspinnen. Um so überraschter war ich nach dem Waschen. Das fertig gewaschene Garn gewann unglaublich an Volumen und ich habe zum ersten Mal ein Garn, das richtig elastisch ist.
Der Strang dehnt sich bei Zug um ca. 10cm und springt dann wie ein Gummiband wieder zurück. Die Bestimmung der Lauflänge ist demnach nicht ganz zuverlässig.

Daten:
Faser: Wolle aus Irland
Gewicht: ca. 200g
Lauflänge absolut: ca. 475m
Lauflänge/100g: ca. 237m
Spinnrad: meine Lady
Daraus werde ich, zusammen mit einem Garn aus Coburger Fuchs, wieder einen Überwurf machen. Allerdings werde ich ihn nicht stricken, sondern häkeln. Meine erste Idee, den Überwurf mit der Nadel zu binden, habe ich recht schnell verworfen. Das Braun ist zu dunkel. Ich sehe die Schlaufen nicht, wenn ich abends auf der Couch arbeite.

Der Klügere gibt nach..........

In diesem Fall war es das T-Shirt, das sich bei einer schicksalhaften Begegnung zwischen Kindern, gepflastertem Weg und Stoff, als das Klügere erwies und einfach riß. Nicht verwunderlich, wenn zwei Kinder ein drittes Kind an den Armen über den Boden schleifen. Nach dieser Aktion stand meine Große schniefend auf der Terrasse und zeigte mir das Maleur mit ihrem absoluten Lieblingsshirt.
Nach einem erbitterten Vortrag darüber, daß ein Kopf nicht nur vorhanden ist damit es nicht in den Hals regnet, sondern seine Nützlichkeit beim Denken viel besser unter Beweis stellen kann, habe ich mich bemüht eine Lösung für das Lochproblem zu finden.

Ein Loch von den Ausmaßen eines Kinderhandtellers und ein zweites kleineres Loch sind nicht einfach so zu verstecken.
Da auf der Vorderseite des Shirts ein großer weißer Hai seine Zähne zeigt, habe ich mir also Flicken ausgedacht, die diesem Thema gerecht werden.
Nun schwimmt nicht nur ein weißer Hai auf dem Bauch herum, sondern auch zwei kleinere Haie auf dem Rücken, die ich mit Hilfe meiner Nähmaschine dort platziert habe. Ein altes Top von mir mußte dafür sein Leben lassen.
Ich hoffe, die beiden Viecher beißen meinen Töchtern bei der nächsten grandiosen Idee rechtzeitig in den Hintern.
Aber wenigstens habe ich einen dicken Kuß bekommen und ein begeistertes: "Coooool, Mama!" Das war ein schöner Lohn.

Montag, 19. August 2013

Ich bin Annabella

 Jedenfalls sagt meine Familie, daß ich wie eine Annabella aussehe und nun heiße ich auch so.
 
Jetzt finde ich mich auch hübsch. Endlich habe ich Haare und einen schönen Mund und das meine Haare lila geworden sind, das ist ganz klasse. Ich bin totschick. Findet Ihr nicht auch? Wer auch so was Hübsches wie mich haben möchte, der findet die Anleitung bei Ravelry.

Meine Mama sagt, daß ich nun auch ein bißchen zu meiner Größe sagen muß. Ich bin 67cm groß. Ohne Schuhe. Meine Kleidergröße ist 68 (Pullover) und 74 (Dreiviertelhose). Die Kette habe ich von Inge gemopst. Aber das war in Ordnung für sie. Mama hatte nur Sandalen in Größe 22 zu Hause. Ich durfte die Sandalen aus der Erinnerungskiste anziehen. Es sind die ersten Sandalen meiner Schwestern. Besser würde mir aber die Größe 23 passen.
Mama hat mich gewogen und ich wiege fast genau 1 kg. Bin ganz schön schwer. Aber das Meiste geht für mein Innenleben drauf. Ca. 660g Watte hat Mama in mich reingepackt und da wäre auch noch mehr gegangen.
Meine Haare sind aus Sockenwolle und wiegen 125g und mein ganzer Körper ist aus Schachenmayr Catania in der Farbe rosa. Das waren auch nochmal 225g.
Meine Hobbies sind herumstehen, herumgetragen werden, mit meinen Schwestern kuscheln und vom Hund umgestupst zu werden. Susi mag mich sehr, denn ich rieche nach meinen Schwestern. Sie hält mich für ein richtiges Mädchen. *kicher*

Guckt mal, was Mama mir für eine schöne Frisur gemacht hat. Zwei dicke Zöpfe mit einem tollen Pony und ich habe vorne zwei kleine Flechtzöpfe.





Donnerstag, 15. August 2013

Huhu!

 
 "..........ist da Jemand?.......... 
Egal! Ich bin jedenfalls da. Allerdings........leider........sehr beschämend........ wie mich die Natur schuf.....
Ach was soll's? Beim Anblick meines wohlgeformten Astralleibes wird wohl niemand schreiend auf den nächsten Baum kraxeln.
Allerdings hat mir Frau Strickmamsell gesagt, daß ich mich nicht so frei hinsetzen soll. Schließlich schaut mir die Stopfwolle noch an pikanter Stelle heraus. Angeblich hat sie keine Zeit gefunden das Manko zu beseitigen, aber ich finde nicht, daß ein Zoobesuch mit den Nachkommen eine ausreichende Entschuldigung ist.
 
Allerdings bin ich ganz schön gewachsen und fast schon fertig. Fast 67 cm groß bin ich und wenn ich erstmal Klackerschuhe trage oder Plateautreter! Ohoo! Das gibt was! *seufz* Gerade schüttelt die Strickmamsell den Kopf. Also keine Pumps oder Plateautreter! Naaaa toll! Mal abgesehen davon fehlen mir auch noch die Ohrwascheln. Die hat Frau Strickmamsell auch noch nicht angenäht. Ich kann schlecht hören. Im Moment ist das nicht von Nachteil, weil Herr Blechbläser gerade die schiefen Töne übt. Meine Nase hat Frau Strickmamsell nicht nach der Anleitung gestrickt. Das sollte ich nochmal laut sagen. Ich habe also eine Knubbelnase. Ich finde, sie hätte noch dezenter sein können, aber nun ja. Wenigstens habe ich überhaupt eine Nase bekommen, aber so ein ordinärer Rüssel hätte es nun nicht sein müssen. Schließlich will ich mal ein hübsches Mädel werden.

Es fehlen also: Ohren! Haare! Laaaaange Haare! Diverse Nähte, damit es nicht mehr so luftig ist an unausprechlichen Stellen. Ein Mund! Ein grooooßer Mund! Zum Lachen und zum Schnattern. Oh! Kleidung natürlich! Was Hübsches! Aber das kann noch ein wenig dauern.............."

Frau Strickmamsell (Frechheit) wagt es einzuwerfen, daß die Anleitung von Frau Blumenbunt ist. Nicht zu vergessen.......

Montag, 5. August 2013

Das Puppenkind wächst und gedeiht.........

Das Puppenkind von Frau Blumenbunt hat zumindest schon ein paar Extremitäten. *grins* Ich auch, wie man an meiner Fußspitze unten im Bild gut erkennen kann. Nun ja. Wenigstens hatte ich nicht den Daumen vor der Linse (ist eine lästige Angewohnheit in meiner Familie mütterlicherseits *duckundrennwech*).

Fertig geworden sind beide Arme (die Hände sind schon gestopft) und ein Füßchen mit dem dazugehörigen Bein. Natürlich kann meine Puppe nicht auf einem Bein stehen, deshalb bekommt sie noch ein zweites. Daran arbeite ich gerade.

Das Stricken macht mir viel Spaß zumal das Baumwollgarn im  Moment viel fingerfreundlicher ist, als sämtliche anderen Garne.

Freitag, 2. August 2013

Mal was Anderes.............

Neulich sah ich bei Frau Blumenbunt ein wirklich lustiges Kerlchen. Er blinzelte mit seinen Kulleraugen ganz unschuldig in den Bildschirm. Na ja......und da bin ich schwach geworden.
Also habe ich mich zum Testrtricken gemeldet.

Gestern war die Anleitung da und heute gibt es bereits zwei Hände. Nicht schlecht für meine Verhältnisse. Bis jetzt macht das Stricken viel Spaß, denn die Anleitung ist optisch sehr ansprechend gemacht und einfach zu stricken.

Zum Garn: Entgegen der Anleitung nehme ich ein dünneres Garn. Nämlich Schachenmayr Catania in der  Farbe 158 (diese Farbnummer gibt es nicht mehr). Ich stricke gerade mit Nadeln der Größe 2, aber 1,75er wären auch gut.
Im Moment stricke ich den ersten Arm und bin ungefähr beim Ellenbogen angelangt......

Montag, 29. Juli 2013

"Was strickst Du denn da? Einen Wurm?"

So müßte eigentlich der Arbeitstitel dieses Strickstückes lauten. Jedenfalls seit dem letzten Stricktreffen, bei dem sich dieser glatt rechts gestrickte Schal dermaßen schmachvoll zusammenrollte, daß ich so Einiges über mein grandioses Strickwerk von meinen Mitstreiterinnen einzustecken hatte. Nur gut, daß ich ein fröhliches Gemüt habe. *grummelbrummel* Aaaaber:
auch wenn ich, ob dieses elenden Ringelwurmes doch ein wenig mißmutig war, habe ich nun dem anstößigem Gerolle ein Ende bereitet. Ich habe die Spitze in der Mitte beschwert. Und nun ringelt es sich nur noch da, wo es sich ringeln soll. An den Zipfeln! Olles Ding! Dammisches!
Garn: Wollmeise (Kornblume/Rittersporn/weiß der Geier und Himbeermund)
Verbrauch: ca. 134g in blau und ein paar Grämmsken in rot.
Nd. 3,5er.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Gefärbt......

....habe ich vor einigen Tagen.
Mit einfacher Sim***ol-Farbe für den Topf habe ich diese drei Stränge überfärbt.
 
Die ursprüngliche Farbe der Stränge war ein zarter Fliederton den ich im letzten Jahr so gerne mochte. Aber mein Farbgeschmack ändert sich schnell und daher habe ich die Stränge mit einem Taubenblau überfärbt. Das schöne bei dieser Art Überfärbung ist, das die alte Farbe nicht ganz verloren geht, sondern dafür sorgt, daß dieses Garn nun einen schönen leicht fliederigen Blauton hat (auf dem Foto sehen die Stränge viel zu lila aus) und an einigen Stellen recht deutlich die Ursprungsfarbe noch zu sehen ist.
Das gibt dem Garn einen sehr schönen lebendigen Effekt.


Freitag, 12. Juli 2013

Spinnfutter

Es ist schon sehr lange her, daß bei mir Spinnfutter eingezogen ist. Jetzt habe ich aber mal eine kleine Bestellung beim Wollschaf getätigt und mir jeweils 200g Shetlandwolle Multicolor und Irische Wolle in dunkelbraun bestellt.
Und hier kann ich mal wieder im direkten Vergleich erkennen, wie unterschiedlich die verschiedenen Fasern sind. Ihr könnt es schon an den Flechtzöpfen erkennen. Die Shetlandwolle ist im Vergleich zur Irischen Wolle locker, weich und fluffig. Fast flusig. Die Irische Wolle ist robuster (aber nicht kratzig), relativ langstapelig, kompakt und macht einen kühlen etwas schweren Eindruck.  Was mich an dieser Faser gelockt hat ist das schönste Dunkelbraun, daß ich bei Wolle jemals gesehen habe und schon bei einer Mitspinnerin bewundern durfte. Ein richtig tiefes Dunkelbraun mit nur ganz wenigen grauen Fasern und keinerlei Rotanteil. Einfach herrlich.

Mir war sehr nach Naturtönen, denn im Moment stehe ich mit gefärbter Wolle ein wenig auf Kriegsfuß. Nicht das mir die Stränge nicht mehr gefallen, aber die gefärbte Wolle in meinem Stash ist zumeist Merino oder Bfl oder eine andere glatte und weiche Faser, die ich aber im Augenblick zum Spinnen gähnend langweilig finde, auch wenn das Endergebnis dann sehr schön ist.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ein wunderschönes Garn ist endlich fertig geworden

Im letzten Jahr hatte ich mir bei Ovis Ridens
einen Sack voll mit den herrlichsten Foxleydale- Locken bestellt. Wer das Foxleydale-Schaf nicht kennt: Es ist eine Mischung aus Wensleydale und Coburger Fuchs. *grins*

Dann habe ich die Locken mit den selbstgebastelten Kämmen von Herrn Blechbläser streng in Reih'  und Glied gekämmt und ich kann Euch sagen, daß das eine derart elende Arbeit war, daß ich das nicht noch einmal machen möchte. *gnarf* Aber es hat sich gelohnt. Das Garn ist sehr schön weich und wunderbar glänzig und nicht ganz weiß, sondern leicht abgetönt. Einfach toll.
Daten:
Faser: Foxleydale
Gewicht: ca. 320g
Lauflänge insgesamt: ca. 604m
Lauflänge per 100g: ca. 188m
gesponnen auf der Lady.

Freitag, 28. Juni 2013

Einen schönen Kammzug.......

...........habe ich unlängst bei einer Verlosung von Anne gewonnen. Die Faser ist köstlich weich und bei der Färbung wurde Anne vom Sonnenuntergang am Meer inspiriert. Vielen vielen Dank für die schöne Faser. Ich freue mich schon auf das Spinnen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wieder einmal der Supermarkt.........

Da war ich doch unlängst im Supermarkt. Bei Feinkost Albrecht, wie es bei uns heißt....... Und da stand ich also in meiner ganzen Pracht an der Kasse. Ganz ergeben und ruhig und völlig frei von allen Erwartungen unter einer 10-minütigen Wartefrist meine Waren auf das Band legen zu dürfen. Es war voll. Sehr voll. Alle drei Kasse besetzt und ich armseliger Tropf ganz hinten in der Kassenschlange. Sozusagen an der Schwanzspitze.
Ich wartete, rückte Zentimeter um Zentimeter vorwärts und plötzlich drängte sich ein immer lauter werdendes Geräusch in mein Bewußtsein. Wie von Pferdehufen: "Padam,padam, padam...." Die Galoppgeräusche wurden immer lauter und plötzlich geriet das Schwanzende der Nachbarschlange in Aufruhr. Meine Befürchtung, daß mich die Reiter der Apokalypse an der Kasse niedermähen erfüllte sich jedoch nicht. Eine ältere Dame mit Rollator rollte die Kassenschlange im gestreckten Galopp von hinten auf und überfuhr in ihrer Eile völlig rücksichtslos die Füße der Wartenden. Kurz vor Erreichen des Fließbandes rief die Dame mit Stentorstimme: "Darf ich vor! Darf ich vor!" Am Ausrufezeichen läßt sich unschwer erkennen, daß die Frage nicht als Frage, sondern als Feststellung zu verstehen war.
Die Dame brauste im Eiltempo und mit holpernden Rollator an den beiden letzten Damen vorbei, schlängelte sich vor ihnen ein und fing an, ihre Waren auf das Band zu legen.
Jetzt könnte die erfahrene Supermarktkassenschlangenwartende annehmen, daß sich im Zuge dessen ein Schwall der Entrüstung über das unverschämte Haupt der älteren Dame ergoß. Mitnichten!
Alle Betroffenen waren so sehr von dieser Unverfrorenheit paralysiert, daß niemand auch nur den Mund aufmachte. Oder lag es am Türöffner Rollator, der allen signalisieren sollte, daß sich hier eine Person nähert, die nicht gut gehen und stehen kann und somit rücksichtsvoll zu behandeln ist.
Ich denke, das wird es gewesen sein. Selbst unter so lächerlichen Bedingungen zieht das Argument. Yööö! Ich will auch so'n Ding.
Als wir wieder erwachten, war die Dame nebst Rollator schon nicht mehr in Sichtweite.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Alle Welt sucht einen neuen Reader.........

*gacker*. Ich auch. Ich werde jetzt Eure Blogs über The Old Reader verfolgen. Da ich nicht über ein Ei-Fon verfüge, brauche ich keine spezielle Ap. Ich teste den Reader nun über eine Woche und bin zufrieden, weil er dem G***le Reader optisch sehr ähnlich ist und auch den Import-Service anbietet. Mal sehen, wie es ab dem 01.07. klappt.

Edit: In den Kommentaren habe ich eine kurze Anleitung reingeschrieben, wie der Export der Leserliste aus dem G***le Reader funktioniert. Jedenfalls bei mir hat es geklappt. Ich biete aber keine Gewähr für Korrektheit und Eure Daten.

Dienstag, 18. Juni 2013

Es wird eine Filztasche........

....... oder auch nicht. Jedenfalls wenn ich meine momentane Fertigstellungsmoral als Maßstab nehme. Meine Güte habe ich ein Handarbeitsloch................... Dementsprechend findet mein Blog auch kaum noch statt. Wer also eine lange Strickleiter hat und sie mir leihen könnte um aus dem Loch wieder heraus zu klettern.....

Dies wird eine "Felted Tuck Purse". Da ich nicht wußte, daß "Tuck" eine Biese ist, habe ich als Robin Hood Fan natürlich automatisch an Bruder Tuck gedacht. *grins*  Im Übrigen bedeutet "to tuck in" in der Umgangssprache auch soviel wie "ordentlich reinhauen, bzw. ordentlich futtern". Soviel zum Namen des dicken Bruders Tuck.

Für die Tasche habe ich zwei selbstgesponnene Garne in Blau genommen. Als Hauptfarbe nutze ich den Sommerhimmel. Sehr passend zu dieser Jahreszeit.
 
Für die Biese  habe ich die Königin in Royalblau gewählt.
Jetzt hoffe ich nur, daß die Garne nicht zu dünn sind und eine annehmbare Tasche ergeben. .........Wenn ich sie fertig bekomme..........*Ahäm*

Donnerstag, 13. Juni 2013

Probleme mit Blog

Ich habe gerade eine Mail mit der Information bekommen, daß vermutlich mein Blog geknackt wurde und nun darüber Spam-Mails verbreitet werden.
Das tut mir sehr leid. Ich habe versucht das Problem zu beheben und ich hoffe, daß mir das gelungen ist.

Dienstag, 4. Juni 2013

Etwas Nützliches............

Für dieses schöne Schaffell, daß ich für meine Yogaübungen nehme, habe ich eine passende Hülle gehäkelt, damit ich das Fell auch sauber und sicher transportieren kann. Das Fell habe ich erst seit einigen Tagen und ich komme aus dem Kuscheln gar nicht mehr heraus. Soooo schöne weich und sooooo schön flauschig und warm ist das Fell. Hach. Aber jetzt zum Nützlichen......

Ich habe einen schönen großen Beutel gehäkelt. Der Boden aus festen Maschen hat einen Durchmesser von ca. 22cm. Der Beutel ist ungefähr 70cm hoch und damit auch genug Luft an das Fell kommt, habe ich an den Seiten Stäbchen gehäkelt. Dazu eine Kordel zum Zubinden und ein Gurt um mir den Beutel lockerflockig über die Schultern werfen zu können. Fertig ist das Schaffell to go. Yö!
Garn: Rellana Gloria und Noro Sockenwolle.
Design: frei Schnauze 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Nehmt Euch in Acht.........

Emma dachte heute, daß eine Warnung vor unserem bißchen Hund ganz angemessen wäre. 
So hängt nun das Warnschild an unserer Haustüre.
Der Postbote wird sich bestimmt zu Tode fürchten.....
Der gefährliche Hund ist im Übrigen jetzt 13 Wochen alt
und ein ziemlicher Kampfschmuser....