Freitag, 29. Juni 2012

"Mama, ich habe Wäsche gewascht.......

............und jetzt brauche ich Wäscheklammern!"
Der Wunsch meiner kleinen Maus war mir natürlich Befehl und so habe ich die Wäscheklammern geholt und sie konnte ihre "gewaschene" (vielleicht, wenn es gleich regnet) Puppenwäsche aufhängen.
"Mama, bin ich nicht fleißig heute?"
"Aber natürlich! Du bist sogar oberfleißig! Oh! Es hat angefangen zu regnen. Sollen wir die Wäsche wieder abhängen?"
"Neeeee, so wird sie wenigstens auch mal sauber."

Mittwoch, 27. Juni 2012

Welch' ein Ereignis...........

Der Bagger ist fort (es gibt offenbar ein Haus ohne Keller) und heute wird der Kran aufgestellt.
Meine Mädchen sitzen auf der Treppe vor der Haustüre und fachsimplen über Kräne, deren Gewichte und Stromkabel..........
Jetzt habe ich nur ein Problem: Es ist mir völlig schleierhaft, wie ich die beiden Mäuse dazu bewegen soll, zum Essen fassen ins Haus zu kommen.........

Dienstag, 26. Juni 2012

Jetzt ist es aus mit der Ruh........

Der Bagger steht auf dem Nachbargrundstück und räumt das Unkraut ab.
Grundsätzlich bin ich ja zufrieden, daß jetzt gebaut wird, aber als der Bagger die Bäumchen auf der Wiese
einfach umgerissen hat, da mußte ich doch einmal schlucken.
Das was in ca. 12 Jahren langsam und tapfer gewachsen ist ( Birken, Weiden, Kirsche), das wurde in nicht mal einer Minute aus der Erde gerissen und mit geborstenen Wurzeln und Ästen zur Seite geworfen........
So gleichgültig, so respektlos.............. tja...........
Sehr schade. Meine Mädchen haben sich auch darüber aufgeregt, das es ihre Lieblingskletterbäume nun nicht mehr gibt.
Emma hat gewettert: "Mama, das ist unverschämt! Das war mein Lieblingsbaum! Das ist so doooof!"
Recht hat sie, aber das ist eines der Dinge, die wir nicht ändern können.

Montag, 25. Juni 2012

Erkenntnis des Tages..............

Es ist besonders schmerzhaft, eine von Hand genähte Naht wieder aufzutrennen. Vor allen Dingen, wenn diese Naht ca. 150cm lang ist und es deren zwei gibt. *grummelbrummeldummbinichverdorri*

Samstag, 23. Juni 2012

Färben mit Frauenmantel

Das Färben mit Pflanzenfarben macht sehr viel Spaßund daher habe ich natürlich auch gleich meinen Garten (so man ihn denn so nennen will) gestürmt. Da die Ränder meiner Beete von Frauenmantel gesäumt sind, habe ich dort einiges an Kraut ernten können.

Dann habe ich zwei verschiedene Fasern damit gefärbt.
Der erste Zug mit Merino/Seide (linker Strang) sollte eigentlich ein Gelb werden. Aber die Farbe wollte nicht. Es wurd ein helles Olivgrün.
Der zweite Zug hätte nun Olivgrün ergeben sollen. Aber auch der hatte seinen eigenen Kopf und wurde
Gelb. Eher ein leicht grünliches Gelb. Hier hatte ich Eiderwolle genommen.

Nunja. Das Färben hat viel Spaß gemacht, allerdings sind diese Farbtöne nicht meine Favoriten und daher werde ich demnächst wohl meinen Frauenmantel (es sei denn für Tee) in Ruhe lassen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Die Höflichkeit.........

..........hat derzeiten doch ein wenig nachgelassen, wie ich feststellen muß.

Ich blogge nunmehr seit dem Jahre 2007 und immer wieder bekomme ich Mails von Menschen, deren Namen ich noch nie im Leben gehört habe.

Was diese Menschen verbindet ist ein klares Ansinnen an mich.
Hilfestellung.
"Könntest Du mir bitte dieses und jenes erklären.........."
"Ich habe da mal eine Frage.........."
"Ist es richtig das............"
"Würdest Du bitte mal dieses und jenes für mich tun........."
"Ich brauche Hilfe bei.........."
"Ich verstehe das nicht so richtig........."

Und sobald mich eine dieser Mails erreicht, setzt sich bei mir ein einfacher Mechanismus in Gang. Ich versuche zu helfen. Ja, das tue ich. Sogar sehr gerne. Ich mache mir meistens sogar richtig viel Mühe und schreibe viel Text dazu und gebe Hinweise auf Internetseiten, die hilfreich sein könnten.

Kurz: Ich helfe mit Freuden so gut ich kann.  

Und in ungefähr 90% der Fälle passiert dann folgendes, wenn ich die Hilfemail abgeschickt habe:

Nichts.
Nada.
Niente.
Schweigen im Walde.
Tot am anderen Ende der Leitung.
Keine Rückantwort.

Wie ich das finde?
Armselig. Ja! Armseelig. Denn diese Menschen scheinen mir arm an Seele und Geist zu sein. Eigentlich müßte ich Mitleid mit ihnen haben, aber das habe ich nicht.

Ich ärgere mich jedesmal, denn was ich mir wünsche ist eine kurze Mail mit folgendem Inhalt:
"Deine Mail ist gut angekommen. Vielen Dank für die Mühe die Du Dir gemacht hast. Liebe Grüße......."
Mehr ist ja gar nicht nötig. Aber weniger ist ungezogen. Manchmal weiß ich gar nicht, ob die Mail überhaupt angekommen ist. Aber ich bin es mittlerweile müde da auch noch hinterher zu fragen, denn ich bekam meistens die gleiche Antwort: "Ja, die Mail ist angekommen" und dann irgendein fadenscheiniger Unsinn, der meine Intelligenz beleidigt, warum man/frau sich noch nicht gemeldet hat.

Stellt Euch vor: Jemand steht im realen Leben vor Euch und bittet um Hilfe und Ihr helft dann auch mit Eurem Wissen und Eurer Zeit und zum guten Schluß dreht sich der/die Hilfesuchende einfach um und geht gruß- und danklos fort und läßt Euch stehen. Dieses Szenario ist für mich im realen Leben praktisch undenkbar, denn ich würde diesem Menschen auf der Stelle den germanischen Hammer ins Kreuz werfen. Im www allerdings scheint die zwischenmenschliche Höflichkeit und der Anstand bei vielen Mitmenschen völlig auf den Hund gekommen zu sein. Vielleicht auch gerade deshalb, weil sie nicht befürchten müssen in der Öffentlichkeit gerügt zu werden.

Dann denke ich bei mir: Was bist Du dumm! Das hättest Du Dir doch gleich denken können. Warum tust Du Dir das jedes Mal wieder an?

Die Antwort ist einfach:
Ich bin nicht armseelig. Wenn jemand mich um Hilfe bittet, dann gewähre ich sie so gut ich eben kann, denn die übrigen 10%, die ihre gute Kinderstube nicht zwischen Fingern und Tastatur verloren haben, die sind wichtig. Alle anderen sind so unwichtig, wie der Staub, der von meinen Schuhen fällt, wenn ich sie schüttele.

Es ist schade, das ich das mal ansprechen muß, aber hej:
Hier sitzt ein Mensch aus Fleisch und Blut vor der Tastatur. Kein Roboter ohne Gefühle. Und dieses Menschenkind ist doch gewiß ein wenig Respekt und eine kleine Antwort wert, oder etwa nicht?

Mittwoch, 20. Juni 2012

Der Zwang neue Wege zu gehen.........

.........hat mich heute erreicht.

Wo? Natürlich im Supermarkt meines Vertrauens.
Man räumt um! Nicht nur ein Regal! Nein! Alle! Auf einmal..............
Also bin ich heute in heiliger Einkaufsmission völlig verwirrt durch die Gänge getaumelt und habe mit glasigen Augen nach den Sachen gesucht, die ich benötige..........
Es war unheimlich und nervenaufreibend.................
Einmal schob ich meinen Wagen an einem Mann vorbei der erschöpft am Boden zusammengesackt war und leise vor sich hinmurmelte: "Erdbeermarmelade..............ich will doch nur Erdbeermarmelade..........."
Seine flehentlich nach mir ausgestreckte Hand ließ mich kalt. Ich war selber in Not, denn ich brauchte Kaffepads. Also überließ ich ihn einem ungewissen Schicksal und wankte weiter. Dramen, die sich in den Regalreihen abspielten übersah ich einfach. In der ehemaligen Abteilung für Plätzchen und Buttergebäck hatte eine erboste Frau eine Angestellte mit der rechten Hand im Würgegriff, schwang mit der linken Hand drohend eine dicke Handtasche und kreischte hysterisch: "Wo sind meine Lieblingseierplätzchen? Los! Raus mit der Sprache!" Zu meinem Glück kam ich an einem Regal mit Saft vorbei und konnte so meinen größten Durst stillen......und dann.......welch' große Erleichterung, hatte ich meine Kaffeepads gefunden.
Mit großem Glück legte ich den Weg zur Kasse in kurzer Zeit zurück und ich verlief mich auch nur ein einziges Mal. Warum die letzten 10 Meter bis zum Ausgang so beschwerlich waren, habe ich erst hinterher begriffen. Eine ältere Dame hatte den Griff ihres Regenschirmes in meinem Gürtel verhakt und ließ sich von mir mitziehen. Sie sah verhärmt und erschöpft aus und umklammerte besitzergreifend eine Tüte mit Haferflocken.
Ihr schlohweißes Haar deutete auf ein hohes Alter hin, aber sie meinte, daß ich mich nicht täuschen lassen solle. Ich könne von Glück reden, daß ich so schnell wieder zur Kasse gefunden hätte, denn als sie den Markt betrat, zierte noch kein einziges graues Haar ihr junges Haupt............

Eines weiß ich jedoch ganz gewiß: Beim nächsten Besuch nehme ich ein Knäuel mit Wolle mit, damit ich im Notfalle den Ausgang wiederfinde, bevor es mir ähnlich ergeht wie der armen Frau. Brotkrumen wie bei Hänsel und Gretel scheinen auch hier nicht angebracht, da sie wahrscheinlich von ausgehungerten und völlig verzweifelten Kunden auf der Suche nach dem Ausgang oder der Ware einfach aufgegessen würden.

Samstag, 16. Juni 2012

Was das Gewürzregal hergab........

...........war Gelbwurzel, bzw. Kurkuma.

Eigentlich sollte es eine Sonnenfärbung werden, aber dafür bin ich nicht geschaffen. Ich finde es total laaaangweilig Wolle in ein Glas mit Wasser, Alaun und Färbedroge zu stopfen und dann den Sonnengott zu bitten, mir ein paar Strahlen zu schenken. Woran Mr. Sonnengott sowieso nicht gedacht hat (war wohl gerade damit beschäftigt in Miami Beach hübschen Sonnenanbeterinnen ein Loch in den Bikini zu braten).
Für mich blieb Regen übrig und nach zwei Tagen hatte ich den Papp auf, habe das Glas geholt und der Wolle im Topf Feuer unter dem Hintern gemacht. 
Außerdem habe ich die stinkenden, schleimigen und gar nicht mehr hübschen Akelei-Blüten entsorgt und mich für Kurkuma entschieden.

Dieser sehr schöne Kammzug (Merino/Seide) in verschiedenen Gelb- und Aprikosentönen ist dabei heraus gekommen.
 Einmal ohne Blitz
 Einmal mit Blitz
Außerdem ist er viel weniger verfilzt als der erste Kammzug. 
Das ging schon alles viel besser als beim letzten Mal.

Was allerdings sehr auffällig war, ist die Tatsache, das die Wolle im nassen Zustand richtig sonnengelb war und dann beim Trocknen auf der Leine die Farbe zur Aprikose gewechselt hat.
Die Fasern, die im Inneren das Kammzuges steckten und nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt waren, behielten beim Trocknen den sonnengelben Farbton bei. Auch die Seide im Kammzug blieb weiterhin sonnengelb.

Pflanzenfärben ist ja soooo spannend.

Jetzt brauche in noch mehr Ausstattung. Vor allen Dingen fehlen mir grooooße Kochtöpfe in denen die Wolle schwimmen kann und noch noch ein Einkochautomat.
Also, falls jemand gerade seinen Keller ausmisten möchte..............ich adoptiere gerade grroooooße Töpfe gegen Bares oder auch im Tausch.

Freitag, 15. Juni 2012

Spinnst Du nur oder strickst Du auch noch?

Im Augenblick sieht es hier auf dem Blog ja so aus, als würde ich nur noch in der Spinnwolle sitzen und am Rad drehen. Aber so ist es gar nicht.

Vor über einem Monat habe ich bei der Spinnfrau Uta einen schönen Post gefunden. Dort stellte sie zwei ihrer gestrickten Herztücher vor. Da ich die Form der Tücher richtig klasse fand habe ich mich prompt an die Nadeln gesetzt und habe losgestrickt.

Dies ist mein Tuch geworden und es ist den dänischen Bindetüchern recht ähnlich geworden.
Genauso trage ich es auch. Um die Schultern gelegt, die Zipfel über der Brust verkreuzt und im Rücken zusammen gebunden. Das ist schön kuschelig und schön warm.

Gestrickt habe ich mit 6-fach Sockenwolle in Hellgrau, Dunkelgrau und Bordeaux und Nadeln gleicher Stärke.
Daten: 
Garn: Sockenwolle 6-fach von Rellana
Gewicht: 250g
Schulterlänge: ca. 210cm
Rückenlänge: ca. 52cm

Liebe Uta,
vielen Dank für die tolle Idee und das kurze Rezept zum Stricken des Tuches.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Eine Schürze zum Liebhaben........

..............ist heute bei mir angekommen. 

Vor einiger Zeit, gefiel der lieben Kirsten eines meiner gesponnenen Garne (Wildrosengarn)so gut, das sie es sich von mir wünschte und so haben wir einen ganz besonders schönen Tausch vereinbart.
Ich habe mir eine Schürze von ihr gewünscht.
Schlicht, robust und in einer Farbe, die nicht so schnell schmuddelig aussieht, denn ich benutze meine Schürzen mit Hingabe zum Fingerabstreifen. *schäm*
Und diese Schürze hat mir Kirsten mit Liebe und großer Sorgfalt genäht.
(ja ich weiß, sie sieht ein wenig zerknittert aus, aber ich hatte sie schon an und die erste Linsensuppe hat sie auch bereits überstanden, bis mir einfiel, das ein Foto ohne Fettflecken angebracht wäre)
Der Stoff ist naturfarbenes Leinen und am unteren Rand befinden sich schöne zarte Stickereien von Küchenkräutern. Ich bin total begeistert. Die Schürze passt wie angegossen und die werde ich wieder lange Jahre mit mir herumschleppen können.
Jetzt kann man sich fragen, warum ein Mensch sich so über eine Schürze freuen kann. Das ist ganz einfach.
Ich trage leidenschaftlich gerne Schürzen. Sobald ich in der Küche oder im küchennahen Haushalt herumprutsche ziehe ich meine Schürze an. Ich glaube, der Postbote würde mich gar nicht erkennen, wenn ich ihm mal ohne Schürze die Tür öffnete.

Sind die Stickereien nicht schön?
Mir gefallen sie sehr.

Liebe Kirsten, ich bin ganz verliebt und ich danke Dir herzlich für die große Mühe, die Du Dir gemacht hast.
Ich hoffe, das Du Dich über das Garn ebenso freuen wirst.

Montag, 11. Juni 2012

Ein lockiger Regenbogen............

...........ist von meinem Louet S10 gerieselt.
Vor kurzer Zeit habe ich einen Überraschungskarton voll mit Edelfasern von einer Spinnerin übernehmen dürfen. Zwischen den naturfarbenen Wunderwolligkeiten (u.a. spinne ich gerade traumhaft weiches Yak) befand sich auch ein riesiger Beutel mit Locken vom Romney Lamm  (bei Ashford immer noch zu erhalten, aber als Leicester-Locken), die in allen Regenbogenfarben gefärbt waren. 
 Einen ganzen Abend saß ich strahlend inmitten von Locken auf dem Bodenund habe die Wolle nach Farben sortiert und war seelig.
Kämmen wollte ich diese Lockenpracht nicht, also habe ich die Löckchen nur ein wenig auseinander gezuppelt und alles so versponnen, wie es mir durch die Finger ran.
Das war vielleicht ein Spaß!
Verzwirnt habe ich den Single-Faden dann mit einem aprikosenfarbenen Maschinenstickfaden von der Kone. An Lauflänge ist nicht viel dabei herum gekommen  
(eher ein Minusrekord bei dem Gewicht *gacker*)
aber was soll's?

Daten:
Faser: Locken vom Romney Lamm
Gewicht: 680g
Lauflänge gesamt: ca. 150m
Lauflänge auf 100g: ca.22m

Ob es jetzt wohl für eine Weste reichen wird?
Für kreative Ideen bin ich natürlich immer zu haben.

Samstag, 9. Juni 2012

Merino/Seide mit Rotbusch gefärbt.......

Schon lange geistert in meinem Kopf die Absicht herum, meine Spinn- und Strickwolle mit Planzenfarben selber zu färben. Bis jetzt ist es allerdings immer beim Geistern geblieben, da ich mir stets dachte.........."noch ein Hobby............oje...........woher soll die Zeit kommen?"
Gestern habe ich dann ganz spontan ein Glas für Solarfärbung fertig gemacht und in den Garten gestellt.
Beschwerden, daß nun die Sonne nicht mehr zum Vorschein kommt, sind bei mir einzureichen. Denn das war ja sowas von klar. Sobald mein Glas draußen steht wird es kalt, stürmisch und bewölkt. *seufz*
Vom Himmel und der Sonne frustriert habe ich mir dann einen Rotbuschtee gemacht und ein wenig gefrustet.
Bis................ja, bis mir auffiel, das der Rotbuschtee aber sehr schön rotbraun ist..............*grins*

Also habe ich weiße Merino/Seidenmischung aus dem Keller geholt, einen starken Rotbuschtee gekocht, den mit Alaun gewürzt (ich hatte keine gebeizte Wolle hier also "wat soll et und men rin damit") und dann die
Wolle darin versenkt.
Nach dem Kochen durfte die Wolle bis gestern abend um 22:00 Uhr im Topf ziehen. Dann kam Herr Blechbläser von der Chorprobe nach Hause und befand, das es hier stank........... also habe ich die Wolle aus dem Farbbad geholt.

Jetzt ist die Wolle im Wind getrocknet und ich habe einen schönen hellen Kammzug (leicht angefilzt) bekommen.

Die Farbe ist: Sand/ Hellbeige/ kennt Ihr die hellen Brotbrettchen für Kinder aus Holz?
Daten:
Faser: Merino/Seide
Gewicht: 150g
Beize: Alaun 10%
Färbematerial: Rotbusch

Mittwoch, 6. Juni 2012

Zwei Filzanleitungen ausprobiert......

Vor kurzer Zeit hatte Jana in ihrem Blog ein Tutorial zum Umfilzen von Stöckchen veröffentlicht. Vielen Dank dafür.
Da ich die Idee total schön finde, habe ich mich während des letzten verregneten Sonntags in der Küche mit Filzen beschäftigt.
Das Stöckchen recht einfach zu umfilzen und es hat auch Spaß gemacht. Auch wenn die Wolle vielleicht nicht ganz so optimal war. Aber ich muß sagen, mit meiner Spinnwolle bin ich ein wenig knauserig und mag sie nicht gerne zum Filzen hernehmen. Also habe ich ein wenig nach Resten gewühlt und auch etwas gefunden.
Danach war meine Küche schon mal naß und da dachte ich mir, ich könne gleich mit einem Steinschneckerl weitermachen. Das Ergebnis ist unten zu sehen. Die Frage ist hier, wer folgt hier wem? *grins* Madame Weinbergschnecke hat meiner Filzsteinschnecke das kalte Häuschen gezeigt.
Die Anleitung für das Umfilzen des Steines ist von Corinna und ich bedanke mich herzlich dafür. Die Anleitung war eigentlich nicht für den absoluten Filzanfänger gedacht, aber am Ergebnis läßt sich ablesen, das die Anleitung so gut ist, das sogar ich damit klar kam. Also nur zu empfehlen. *lach* Das ich noch viel zu lernen habe, das habe ich beim Filzen sehr wohl gemerkt. Aber gut Ding will Weile haben.
Eigentlich sollte es ein Türstopper werden, aber da ich für Türstopper keine Verwendung habe, habe ich meinen Lieblingsstein genommen und umfilzt. Nun hält er mir ganz treu meine Buchseiten beim Lesen auseinander (ja......ich mag es beim Essen zu lesen......leider kann ich das viel zu selten). Früher ist mir der glatte Stein gerne von den Seiten gerutscht. Mit dem Wollfilz hat sich das nun erledigt.

Samstag, 2. Juni 2012

Schönes graues Garn.....

Im letzten Jahr zur Schurzeit habe ich mir etwas Rohwolle vom Rauhwolligen Pommerschen Landschaf besorgt. In diesem Post vom letzten Jahr habe ich gezeigt, wie ich es zum Spinnen vorbereitet habe.

Jetzt endlich, nach sehr langer und laaaaangsamer Spinnzeit habe ich das Garn endlich fertig bekommen.
Nach dem Waschen ist es richtig schön geworden und überhaupt nicht so "rauh" wie man bei dem Namen der Schafrasse vermuten möchte.
Daten:
Faser: Rauhwolliges Pommersches Landschaf
Gewicht: 160g
Lauflänge gesamt: ca. 691m
Lauflänge per 100g: ca. 432m

Freitag, 1. Juni 2012

Was für ein schöner Tag............

............es ist kalt................es ist windig..................es ist grau und dunkel................es regnet.
Na und?
Bei Frau Fadenwirkerin herrscht eitel Sonnenschein und meine Laune ist gerade auf dem absoluten Höhepunkt angekommen, denn Herr Blechbläser ist heute berufstechnisch ein Treppchen höher geklettert.
Das gibt endlich etwas mehr Luft zum Atmen im Monat.
Huuraaaaa!
Darauf einen Kaffee und ein Butterbrioche.