Montag, 31. Oktober 2011

Emma hat gesponnen............

..........jawohl und ich bin ja soooo stolz auf mein Mädchen!!!
Das Garn ist so wundervoll und schön geworden, daß ich richtig begeistert bin.
Verzwirnt habe ich den Singlefaden mit Konengarn und kaum hatte ich das Garn gehaspelt da rannte Emma mit fliegenden Haaren und fliegendem Strang ins Obergeschoß um ihn Papa zu zeigen.
Sie strahlt gerade über das ganze Gesicht und ich glaube, daß sie um einige Zentimeter gewachsen ist. *lächel*

Jetzt freuen wir uns beide auf den Art Yarn Flügel für die Lucy,
denn das Spinnrad scheint mir noch besser für Emma geeignet zu sein.

Freitag, 28. Oktober 2011

Lektüre.........

Gestern brachte mir der netteste Postbote von der Welt dieses wundervolle Buch.
Hach! Schon beim bloßen Überfliegen der Seiten war ich total begeistert. So viele Anregungen und so viele Tips zum Spinnen von wildem Garn. Ich kann es kaum abwarten nochmal loszulegen.
Aber im Moment habe ich einen Wild-Garn-Stop, jedenfalls solange, bis meine wilde Luzi fertig ist.
Die wilde Luzi ist ein Spinnrad-Unterteil Model Lucy von Thomas Walther. Ich habe das große Glück gehabt, sie von einem Kollegen aus dem Spinntreff gebraucht übernehmen zu können.
Jetzt fehlt mir nur noch der Art-Yarn-Flügel von Walther (der ist gerade in Arbeit) und wenn der hier eintrudelt, dann geht hier die Luzi ab. *grins*

Meine Louet S10 wird mich dann aber verlassen. Luzi wird sie komplett ersetzen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Püüüüüüünke Paula!

Beim monatlichen Treffen unserer Spinngruppe in Münster habe ich ein wenig herumgewildert.
Zuerst habe ich den püüüünken Kammzug dick-dünn versponnen.

Das dicke Garn habe ich dann mit einem Stickfaden von der Kone verzwirnt.
Ich habe mich für Supercoils entschieden, weil ich die so gerne mag.
Ich habe auch hier wieder festgestellt, daß mein altes Louet S10 mit seinem großen Spinnflügel beim Verzwirnen recht schnell an seine Grenzen stößt, so perfekt es sonst auch für normale Garn ist.
Das Einzugsloch mit großzügigen 1,5 cm im Durchmesser wird auf einmal so klein, daß das Garn nicht mehr hindurchpasst. Spätestens bei den viel zu kleinen Haken ist Schluß mit Weiterkommen.
Ich mußte das Garn selber auf die Spule wickeln. Wenn ich also bedenke, daß mein 30 Jahre alter Spinnflügel auf dem Louet S10 gleichwertig mit dem jetzigen Bulky Flyer von Louet ist (das habe ich per Mail mit dem Kundenservice bei Louet abgeklärt), dann halte ich den Bulky Flyer für verbesserungswürdig.
Daten
Gewicht: 118g
Lauflänge: 15,83 Meter (also ausreichend für das richtig große Strickprojekt)
Faser: Keine Ahnung, das war ein Geschenk (Merino vermutlich)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Einen guten Wirkungsgrad..........

...............habe ich erzielt, als ich innerhalb einer einzigen Minute sowohl eine meiner Lieblingstassen, als auch unsere Frenchpress beim Einräumen in die Spülmaschine zerdeppert habe.
Dafür waren innerhalb kürzester Zeit zwei ausgeklügelte Arbeitsschritte notwendig (Fallenlassen Tasse, Fallenlassen schweres Messer auf Kanne). Ich mußte hierfür sogar sehr wenig Denkleistung in Anspruch nehmen. Das soll mir erst mal jemand nachmachen. Jahaaaaa, ich kann schon was, wenn ich mir so richtig Mühe gebe! *gnarf*
Herr Blechbläser hat sich ebenfalls selbst übertroffen und keinen Kommentar dazu abgegeben. Kluger Mann! Sehr klug! Weiß worauf es ankommt.........

Herbstschal fertig

Vor einigen Tagen habe ich einen Herbstschal fertig gestellt. Der Schal ist für einen Tausch gedacht und wird demnächst, so er denn gefällt, den Hals eines Jungen wärmen.
Die Anleitung für den Schal ist frei und ist hier und hier zu bekommen.
Musteridee:
ABABA-Schal von Angela Mühlpfordt.
Das Grundmuster des Schals habe ich für mich faule Nuß abgewandelt.
Zum Einen habe ich die Randmaschen nicht abgehoben, sondern rechts gestrickt, weil abgehobene Randmaschen mit diesem Garn einfach nur schäbbich aussahen.
Dann habe ich das Grundmuster so abgewandelt,
daß Reihe A die Musterreihe war und Reihe B nur links gestrickt wurde.
In Reihe A habe ich jeweils aus der zweiten und der vorletzten Masche zwei Maschen herausgestrickt.
In der Mitte habe ich dann drei Maschen zusammengestrickt (sl1,knit2tog,psso).
Die Optik ändert sich so nur im Detail und ich habe weniger zu tun.
Die Zipfel am Ende des Schals habe ich gelassen.
Es gefiel mir so besser.

Garn: 100 Farbspiele "Herbstspaziergang" (ein Teil des Knäuels)
Länge: 140cm knapp
Breite: ca. 10cm
Gewicht: ???
Nadel: 4,5 er KnitPro

Montag, 24. Oktober 2011

Die Drachin hat ein Boot..............

................und zwar ein Drachenboot.
Bei den Weltenwanderen wurde vor kurzer Zeit einige Kostbarkeiten verlost und ich war die glückliche Gewinnerin des Tiroler-Berge-Pakets.
Am Wochenende traf also ein kleines Packerl bei mir ein und hat mich in Kreis grinsen lassen.
Darin waren vesteckt diese wundervollen Dinge.
Ich habe es mal auf der Herbstdeko meiner Kinder drappiert. *lach* Ein handgesponnener Strang Wolle (für eine Spinnerin ein wundervolles Geschenk), eine Nadel zum Nadelbinden. Das werde ich also in nächster Zeit auch mal ausprobieren und das wundervolle gegossene Drachenboot aus Zinn. Damit ich auch zünftig mit dem Nadelbinden anfangen kann, hat mir Michaela noch ein Knäuel Dochtgarn (pflanzengefärbt) dazugepackt und Nervennahrung, wenn mich der erste Nadelbindefrust überkommt. *grins*

Äußerst passend fand ich jedoch das Drachenboot. Dazu fiel mir direkt eine Begebenheit aus meinen beruflichen Anfängen an. Nach der Ausbildung hatte man mir einen Kollegen für 3 Monate permanent als Partner zugeteilt, der dafür sorgen sollte, daß ich nicht über meine eigenen Füße stolpere, mich und meinen Berufsstand nicht lächerlich mache und abends heil nach Hause komme. Dieser Aufgabe ist er auch sehr gut nachgekommen und über die drei Monate sind wir sehr gute Freunde geworden. Wir passten einfach gut zusammen und waren die zwei Irren vom Dienst. *lach* Dann begab es sich eines Tages, daß wir es einmal ganz besonders eilig hatten aus der Firma zum Arbeitsort zu kommen und mein Kollege Tommy aus dem Schreibraum in den Sozialraum geschossen kam um mich zu suchen. Dabei brüllte er lauthals: "Na wo steckt denn der bleiche Drache schon wieder?!" Das ich in der Zwischenzeit aus einem anderen Arbeitsraum getreten war und praktisch hinter ihm stand, daß hat er dabei nicht mitbekommen. Es war wie im Slapstick. Die Gesichter der Kollegen vor Tommy waren bühnenreif und seine seufzende Frage: "Sie steht hinter mir, nicht wahr?" hätte kein Drehbuchautor besser hinbekommen.
Da leichte Schläge auf den Hinterkopf bekannterweise das Denkvermögen erhöhen war ich in diesem Falle einmal etwas großzügiger. *kicher*
Aber was soll ich sagen? Der "bleiche Drache" hielt sich hartnäckig über Wochen bei meinen Kollegen, die es sich nie entgehen lassen mit Spott für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen.

Das Drachenboot trage ich jetzt mit Stolz und freue mich darüber.

Freitag, 21. Oktober 2011

Das Zimmer meiner Großen............

............gleicht, mit Verlaub gesagt, einem Saustall sondergleichen!
Das ich ihr das die letzte Woche habe durchgehen lassen ist eine grandiose Minusleistung von mir, für die ich eigentlich Prügel verdiene.
*seufz* Jetzt hole ich mir eine Mistgabel und versuche in dem Chaos mal den Boden zu finden. Im Moment habe ich noch Schwierigkeiten das Oben vom Unten zu unterscheiden, obwohl mir die Schwerkraft vage Anhaltspunkte gibt...........

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Ich stelle Strafantrag.................

..........gegen meine laute Bande.
Das grenzt an Körperverletzung, was mir hier zugemutet wird!!!
Die beiden Nachbarsjungs und Rabauken-Inge sitzen an der Legokiste und kramen lautstark darin herum und können sich nur in Megawattstärke unterhalten. Alles andere wäre ja auch albern.
Da kommt dann mein Gemahl her und meint, jetzt würde er den Krach der Kinde harmonisch mit seiner Tuba abrunden.
Fazit vom Ganzen:
Die Stereoanlage ist bis zum Anschlag aufgedreht (die Fenster wölben sich nach Außen) und Herr Blechbläser spielt zu den Liedern auf der CD seine Tubastimme. Die Lautstärke der Stereoanlage muß sein, ansonsten hört er die Musik beim Tubaspielen nicht mehr. Die Tuba ist zu laut. Ach neeeeee wer hätte das gedacht?
Dazu hat sich Inge einen großen Legoklotz in den Mund gesteckt und jault den Takt schön rhythmisch in "Bauer-ruft-übers-Feld-Lautstärke" und die Jungens brüllen sich gegenseitig an, wie Jungs sich halt häufig anbrüllen. Hier wird gerne der Typ "Röhrender Hirsch" genommen.

Mir flattern Hemd und Hose, meine Ohren sind leicht angeschlagen und der Tinitus ist nicht mehr fern...................ooooh wie schön.................jetzt wird die Legokiste ausgekippt.............

Ich wandere aus!
Wer adoptiert eine arme entnervte Mutter?
Bin pflegeleicht, genügsam, stubenrein, kräftig und wenn man mich in eine Ecke setzt, dann störe ich auch nicht weiter.................

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Kindermund tut Wahrheit kund..........

Gerade sagte ich zu meinen keksmampfenden Mädchen:
"Ihr seid die besten Mädels auf der Welt!"
Emma nickt und brummt mit vollem Mund ein bestätigendes: "Mmmmmm!"
Inge nickt auch: "Ja Mama, wir sind die Bestien!"

Als Herr Blechbläser in lautes Gewieher ausbricht kommt der böse Blick:
"Das ist nicht lustig, Papa!"
Nein, gewiß nicht. Aber irgendwie wahr!

My lovely Mr. Singingclub!

Ich kann Euch sagen! Hier steppt der Bär im Ballettrock!
Meine Töchter haben heute glänzende "Laune" und im Obergeschoß ist ein Gebrülle in einer Lautstärke zu Gange, als stünden sich zwei feindliche Ork-Armeen gegenüber.
Und weswegen? Ich habe ja in meinem jugendlichen Leichtsinn gedacht, es wäre etwas Weltbewegendes um so ein Geschrei zu rechtfertigen. Aber als ich den Zank unterbrach um in Erfahrung zu bringen was los ist, da blieb mir einfach nur der Mund offen stehen.
Zwei tränenüberströmte Mädchen (leicht zersaust) versuchten mir klar zu machen, das sich über einen Luftballon gestritten wird.
Soweit so gut, aber als ich feststellen mußte, daß dieser Ballon längst geplatzt, somit ein Ex-Ballon, war und eigentlich Müll, da fing mein Überdruckventil hinter meinen rechten Ohr ganz leise an zu klappern............... Die streiten sich wie die Kesselflicker um einen kaputten Luftballon! Das muß frau sich mal ganz genüßlich auf der Zunge zergehen lassen!
Was soll ich sagen? Das Überdruckventil klappert bei längerem Nachdenken immer mehr und der Druck mußte abgelassen werden. Also habe ich den Luftballon beschlagnahmt und der Vernichtung zugeführt und die beiden Brülläffchen in ihre Zimmer verbannt.
Jetzt brüllen sie dort ihre Arien rauf und runter. Na ja........ vielleicht sollte ich hier unten auch mal ein wenig schreien...........................

Montag, 17. Oktober 2011

Ravelry Treffen in Frechen - Nachlese

Was habe ich eigentlich im Vorfeld von diesem "Deutschen Ravelry Treffen 2011" erwartet?
Gute Frage. Ich sinniere und denke und komme zu dem Ergebnis:
"Ja!"
Irgendwie habe ich mir da keine großen Gedanken gemacht. Was erwarte ich von so einem Treffen? Ich habe mich schlichtweg und einfach darauf gefreut. Mehr nicht. Große Erwartungen hatte ich nicht wirklich.
Das war auch ganz gut so, denn wie Andreas Tenzer (www.zitate-aphorismen.de) so treffend sagt:
"Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen."
Ich kann also nicht behaupten enttäuscht worden zu sein, aber hier blieb die Vorfreude auf das große Ereignis tatsächlich auch die schönste Freude.

Im Nachgang muß ich feststellen, daß mir die kleinen Stricktreffen deutlich lieber sind. Lieber als diese großen Veranstaltungen, die auch nicht viel mehr sind, als ein aufgeblähtes Stricktreffen in eher unpersönlicher Atmosphäre, dafür aber ohne selbstgebrauten Kaffee und dem guten Duft von frischgebackenem Kuchen in der Stube.
Zudem bedeutet die Tatsache, daß wir uns alle für das gleiche Hobby interessieren nicht unbedingt, das wir uns auch gut unterhalten können oder wollen, wenn wir nebeneinander sitzen. Mal klappte es und mal nicht. Ich persönlich brauche in einer Gruppe mit fremden Menschen immer jemanden, der das Gespräch in Gang hält und dem ich zuhören kann. Ich kann nämlich besser schreiben als reden, frei nach dem Motto "De kriagt dat Mull nit op!" Das war am Sonntag mit anderen Tischnachbarn deutlich einfacher als am Samstag und daher auch interessanter für mich.

Als Schmankerl gab es natürlich die Wollstände, denen ich ebenso natürlich auch einen Besuch abgestattet habe. Da frau auch eine Verpflichtung gegenüber der heimischen Wirtschaft hat, habe ich auch ein wenig Wolle gekauft.Jaaaaa, das Pink ist wirklich ganz und gar schröhöööklich pinkig und ich habe Heike ein wenig geblitzdingst, als ich ihr das Knäuel vor die Nase gehalten habe. *hihihihi*
Dafür ist der rote Kammzug leider nur der zweitschönste Kammzug. Heike hat mir den allerschönsten roten Kammzug auf völlig hintertückische Art und Weise vor der Nase weggeräubert und sollte sich dafür gefälligst in Grund und Boden schämen! Natürlich habe ich es nicht versäumt, ihr genau das über mehrere Stimmoktaven und Lautstärken zu erklären. *gnarf* Aber.............Schwamm drüber! Will ja nicht kleinlich sein..........

Als sehr schön habe ich es empfunden noch einmal Frau Wollball und Frau Wolltroll wieder zu sehen und Frau Kopfhobby, Nadja und Chantimanou kennen zu lernen. Das sind alles sehr nette Menschen, mit denen frau sich wirklich gut unterhalten kann.

Mein persönliches Highlight des Treffens war der Art Yarn Kurs von Lady Ramone. 3 Stunden haben wir in einer Kleingruppe auf heftigste "Kunst" gesponnen und es hat riesigen Spaß gemacht. Mel hat den Kurs super moderiert und einen großen Berg an Materialien mitgebracht.
Es war beflügelnd, befruchtend und äußerst inspirierend und soooo schön!

Habe mich gefühlt, wie meine Kinder, wenn sie blaue Sonnen, lila Wiesen und schwarze Blumen malen: völlig frei aller Normen und Konventionen und frei aller Aussagen nach dem Motto: "So ist das aber nicht richtig!" Drauf gepfiffen und die Freiheit genossen.
Spinnfreude pur!

Herausgekommen sind zwei kleine Stränge.
Den linken Strang habe ich zum Thema "lustige Witwe" gesponnen und den rechten Strang habe ich gesponnen, "weil ich ein Mädchen bin". *lach*
Mein Fazit: Ich will mehr .............. viel mehr ......................... Quatschgarn machen .............!!!
Möchte jemand einen Country Spinner von Ashford loswerden? *liebguck*

Meine Erfahrungen für nächstes Jahr in Bonn:
Zuerst werde ich mir anschauen, was es für Workshops gibt. Technikworkshops im Stricken oder Häkeln werde ich nicht besuchen, weil ich der klassische Fall für eine Einzelbeschulung bin.
Mein Kettmaschenkurs war für mich nur eine Qual und hat mir nichts gebracht, weil ich es nicht auf die Kette bekommen habe in dieser Technik auch nur die einfachsten Maschen zu häkeln. In diesem Falle war ich die dümmste anzunehmende Häklerin. *seufz* Wobei ich hier einmal in aller Deutlichkeit erwähnen muß, daß es nicht an der Kursleiterin (die sich wirklich bemüht hat) lag, sondern an meinem Unvermögen an dem Abend überhaupt noch etwas aufzunehmen und umzusetzen.
Einen Filzkurs oder Art Yarn Kurs würde ich aber gerne mitmachen.

Und dann würde ich mir den Tag mit diesem Workshop als Besuchstag aussuchen. Keine zwei Tage mehr. Ein Tag ist völlig ausreichend und es muß auch kein ganzer Tag sein, sondern es reicht vielleicht ein Nachmittag.

Kurzum: Ich bin ein Wohnzimmer-Kaffeehaus-Stricktreffen-Mensch mit weniger Leuten. Ich mag es persönlicher. Das ist allemal lustiger.

Freitag, 14. Oktober 2011

Erstes Teilstück fertig gestickt....

Das erste Teilstück von Dornröschen ist heute fertig geworden. Zur Zeit bin ich dankbar für meinen unlängst angeschafften Quiltrahmen, der auch als Stickrahmen eine ganz gute Figur macht.
Der Drache und der Basilisk sehen standesgemäß bedrohlich aus und ihre Schwänze haben sich ordentlich ineinander geringelt. Das ein Basilisk als ein Hahn mit Schlangenleib dargestellt wird, das war mir nicht bekannt. Wieder etwas neues gelernt. Was dieses kleine Seepferdchen neben dem Basilisken zu bedeuten hat ist mir allerdings nicht klar.

Ich sticke mit zwei Fäden Anchor Sticktwist (Farbe: 136)

Ravelry Treffen 2011 in Frechen...........

Ich werde dabei sein und freue mich schon riesig auf all' die Begegnungen.
Das wird ein großer Spaß.

Ich freue mich.........

Da hat mein letzter Post doch einige Resonanz gefunden.
Natürlich freue ich mich darüber, ich schreibe es ja nicht nur für mich nieder.
Am meisten freue ich mich aber, wenn ich mit diesem Geschreibsel einen Lacher hervorlocken kann.
Denn genau das war die Absicht.
Bei dem einen oder anderen Kommentar hatte ich den vagen Eindruck, jemanden unangenehm berührt zu haben.
Das lag nicht in meiner Absicht.

Wenn alltägliche Begegnungen mit Menschen in überspitzter Form niedergelegt werden, dann ist immer irgendwer auf die eine oder andere Art mehr oder minder betroffen.
Wer dabei die Fähigkeit besitzt, dennoch über sich selber lachen zu können, der ist gesegnet.

Ob ich denn auch über mich lachen kann?
Nun............. meistens................... aber noch längst nicht immer.
Es liegt daran, wie sehr die Wunde mich piekt, auf die der Finger gelegt wird.
Aber ich arbeite daran und meine Familie gibt ihr Bestes um mich dabei auf Trab zu halten.
Insbesondere mein Bruder hat sich in all' den Jahren seiner Brüderlichkeit hierbei den goldenen Spottdrosselorden am Bande erarbeitet. Ohne ihn und sein unermüdliches Engagement in dieser Sache, wäre ich noch längst nicht so weit wie ich jetzt bin. *grins*

Danke für Eure Kommentare.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Menschen, Beziehungen und Einkaufrituale......

In der letzten Zeit habe ich ein wenig Feldforschung betrieben und mir an der Supermarktkasse die Dramen angesehen, die sich dort abspielen......
Schon 2009 hatte ich einmal einen Post dazu geschrieben.

Nach und nach habe ich während dieser Studien folgende Erkenntnisse zusammengetragen:

Männer: Der Einkauf wird mit beiden Händen und im Eiltempo auf das Band gelegt. Dann wird aufrecht stehend und mit festem Blick auf das Strafmaß (Gesamtsumme) gewartet und jetzt erst die Geldbörse aus der hinteren Hosentasche gezogen um zu bezahlen. Fertig.

60% der Frauen: Es wird sich der Kasse genähert und kaum hat der Einkaufskorb Förderbandberührung legt sich sichtbar im Kopf der Dame ein Schalter um. Klick! Es materialisiert aus der Luft eine gro00ße Geldbörse und schmiegt sich weich in die Hand der Besitzerin. Aus einer aufrecht stehenden Frau wird ein Geschöpf in der berühmten Quasimodo-Haltung. Linke Schulter hochgezogen, dadurch neigt sich der Oberkörper ein wenig nach rechts unten, der linke Arm angewinkelt und die (nunmehr unbrauchbare) linke Hand ruht knapp unter der Brust der Besitzerin. Die Handfläche nach oben, umklammern starre Krallenfinger die Geldbörse (ein Accessoire das Quasimodo nicht hatte, der hatte nur Esmeralda). Der Rest ist bekannt. Einarmiges aus-und wieder einräumen.

Ältere Ehepaare, bei denen er noch die Oberhoheit über die Geldbörse hat:
Einfaches Ansteuern der Kasse. Die Frau räumt mit beiden (!) Händen die Waren auf das Band. Der Mann bewacht seine Frau und das künftige Hab und Gut und sichert die Umgebung. Vielleicht erwartet er einen feindlichen Übergriff auf das Apfelkompott? Wer weiß?
Danach wird mit großer Geste aus der hinteren Hosentasche oder wahlweise dem Männerhandtäschchen die Geldbörse gezückt und der Ehefrau überantwortet. Bezahlen ist Weiberkram. Die Frau bezahlt und gibt die Geldbörse zurück. Danach schiebt das Ehepaar ab. Das heißt, die Frau schiebt den schweren Einkaufswagen, während der Ehemann als Vorhut zwei Schritte vor der Dame seines Herzens geht um jeglichen Angreifer mit einem Schlag niederzustrecken.

Ältere Ehepaare, bei denen er augenscheinlich nur als Chauffeur und Lastenesel mitgekommen wird:
Ansteuern der Kasse. "Da! Halt mal!" Die Ehefrau drückt ihrem Mann die Handtasche an die Brust (er taumelt leicht, kann sich aber fangen) und räumt resolut die Waren auf das Band. Der Gemahl steht daneben, leicht verwirrt und unschlüssig. Tief in seinem Inneren weiß er genau, daß da etwas schief läuft für ihn. Zum Bezahlen ein souveräner Wink in Richtung des Ehegatten. Die Handtasche wird wieder überreicht, die Ware bezahlt. Währenddessen hat sich der Gatte den Wagen geschnappt und ist schon mal zum Auto losgetigert. Wahrscheinlich betet er um einen Angreifer (bitte nicht zu groß) um es ihm mal richtig zeigen zu können.....

Junge/Moderne Paare:
Mal schiebt sie den Einkaufswagen und mal er. Beim Auflegen der Ware auf das Band wird die Arbeit "gerecht" verteilt. Er greift mit beiden Händen zu und räumt richtig auf, während sie sich (zumeist) an ihrer Geldbörse festhält und das eine oder andere Teil, das sich dem Zweifinger-Klammergriff nicht entziehen kann, beisteuert. Der Rat des Partners "Steck' doch die Geldbörse weg, die brauchst Du doch noch gar nicht!" wird ignoriert, der Partner bekommt einen giftigen und empörten Blick nach dem Motto "Du verstehst auch gar nichts". Er kapiert den Hinweis und hält fürderhin den Mund. Was soll auch so ein unqualifizierter Rat? Dann steht das Bezahlen an: Sie hat die Geldbörse in der Hand und greift hinein, während er auch seine Geldbörse zückt und ebenfalls bezahlen will. Es entspannt sich eine leise, kurze und heftige Auseinandersetzung zwischen den Beiden über die Bezahlreihenfolge, männlichem Chauvinismus, weiblichem Starrsinn, sonstigen Partnerschaftsproblemen etc. Dem Sieger winkt das Vorrecht bezahlen zu dürfen.

Also mal ehrlich:
Meine Mitmenschen sind ein Quell nimmer versiegender Geschichtenströme.
Feldforschung kann sooo fruchtbar sein!

Edit: Die vorgestellten Beispiele erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt ja soooo viel zu beleuchten. Damit könnte ich Tage verbringen. Vielleicht auch über die verschiedenen Arten zu bezahlen (Kategorie: EC-Karten-Kleinstbeträge-Bezahler, Pfennigsucher, verwirrter Geldbörsenkramer etc.). Das würde sich auch nochmal lohnen.

Mein Nachbar........

........rief mich gerade an und eröffnete das Gespräch mit den Worten:
"Hast Du zwei Gummis da?"
Nach einer kurzen Sendepause fragte ich vorsichtig: "Kommt darauf an, welche Eigenschaften, diese Gummis haben sollen!"
"Ääääääähmmmmm..................Juuule *leichtverschämtundgegrinsterunteron* ganz normale Haushaltsgummis!"
"Natürlich Dirk! Andere Gummis habe ich hier gar nicht! Die sind alle für den Haushalt!
Welche Größe brauchst Du denn?" *leichtesgiggelnmeinerseits*
Dirk: "Sie müssen 5 cm überbrücken können!"
"Ach.......soooo klein! Nu, da muß ich mal gucken, so kleine Dinger brauchen wir hier normalerweise gar nicht......"*muahahahaha*

Warum mein Nachbar jetzt rote Wangen hatte, als ich ihm die Gummis überreichte, weiß ich auch nicht.
Edit: Er brauchte die Gummis um einen Spielzeugkran der Jungs zu reparieren.

Japanische Blumen............

............habe ich für einen Tausch gehäkelt und zu einem Schal zusammengefügt.
Daten:
Garn: Schachenmayr Punto
Gewicht: 150g ?? (hab's vergessen)
Länge: ca. 165cm
Durchmesser Blüte: 15cm
Nadelstärke: äääääähhmmmmm...... 4? oder 4,5?

Die Häkelei war mit diesem Garn bei den ersten Blüten sehr ungewohnt, weil das Material nicht so anschmiegsam wie Wolle ist, aber nach der dritten Blüte hat es Spaß gemacht.
Da meine Tauschpartnerin einen schwarzen Schal wünschte hatte ich zuerst die Befürchtung, daß die Häkelei eine Strafe für irgendwelche Verfehlungen in einem meiner vorangegangenen Leben sein würde. Aber dem war nicht so. Anders als beim Stricken, bin ich mit der Farbe beim Häkeln sehr gut klar gekommen.
Wenn ich schwarzes Garn stricken muß, dann kann man mich immer meilenweit schimpfen hören: "Ich seh' ja nix! Wo sind die Maschen? Ich kann gar nichts sehen! Habe ich einen Fehler gemacht? Ich seh' nix. Ich brauche mehr Licht!" usw.usf............

Jetzt stricke ich noch ganz fleißig (auch wenn ich nebenbei auch noch eine Stickarbeit habe) an einem Schal für den Jungen meiner Tauschpartnerin. Der Schal ist jetzt auf 95cm gewachsen und wird auch bald fertig sein. Ich habe mich dafür von dieser Anleitung inspirieren lassen, die Anleitung jedoch weitgehend abgewandelt. Das Aussehen ist jedoch nicht davon betroffen. Ich nehme hierfür ein Baumwoll-Farbverlaufsgarn von 100 Farbspiele in Herbstfarben (von grün bis braun). Schön weich und warm.

Dienstag, 11. Oktober 2011

So sind wir im Hause Fadenwirkerin...................

Manchmal bekomme ich auf einige meiner "Der normale Wahnsinn"-Posts Kommentare, die mich vermuten lassen, daß meine Absichten im Post nicht so gedeutet werden, wie ich es gewollt hatte.

Es sind ausnahmslos die Posts, die sich auch mit mir und meiner Beziehung zu Herrn Blechbläser befassen.

Da ich weiß, daß die Welt immer so aussieht, wie die Farbe des Glases, durch das der Betrachter sie sieht, möchte ich Euch ein wenig an meiner Glasfarbe teilhaben lassen um das Verständnis für das was ich schreibe zu erleichtern.
Ein kurzer, aber intensiver Blick hinter die Kulissen:

1.
Ich bin Herrn Blechbläser in Liebe zugetan um es einmal altmodisch auszudrücken. Und das meine ich sehr ernst. Es fiele mir nicht im Traume ein, in einem meiner Posts ernstgemeinten Ärger über ihn zum Ausdruck zu bringen und ihn damit zu kränken oder bloß zu stellen.

2.
Wir sind ein Team. Wir gehören zusammen. Alle Entscheidungen und Anschaffungen werden von uns gemeinsam in Absprache getätigt und die Folgen gemeinsam getragen. Wenn ich mal wieder einen meiner Posts über diverse Installationen oder Anschaffungen im Hause, die sich als suboptimal erwiesen, schreibe, dann trage ich für das Malheur die gleiche Verantwortung wie Herr Blechbläser. Ausschließlich so sind die Posts auch gemeint. Der Satz: "Das hätte ich Dir gleich sagen können!" kommt hier im Hause nicht vor. Es kommt aber schon mal vor, daß ich mir selber in den Allerwertesten trete, weil ich mal wieder eine "Glanzleistung" vollbracht habe.

3.
Wir sind beide geduldige und ganz lustige Menschen, die gerne über sich selber lachen und eine Menge Spott vertragen können. Daher darf ich mir in meinen Posts eine große Portion künstlerischer Freiheit gönnen was die Dramatik mancher Dinge angeht und Herr Blechbläser grinst ebenso über meine Posts, wie ich das tue, wenn ich sie schreibe.

4.
Auch Herr Blechbläser liest meinen Blog und sämtliche Posts und auch fast alle Kommentare dazu und ich freue mich darüber, weil er Interesse an meinen bloggerischen und handwerklichen Neigungen hat. Er hilft mir wo er kann und berät mich, wo immer ich es brauche. Ebenso interessiere ich mich ernsthaft für seine musikalische Leidenschaft und wir freuen uns gegenseitig über die Freude des Anderen an seinem Hobby.

Dies ist die "Glasfarbe" meiner Brille, durch die ich beim Schreiben schaue und es steht über Allem, was meine Hand über die Enter-Taste verläßt.

In Sachen verschluckter Murmel...........


Erkenntnis des Tages........

Wenn der Faden partout nicht durchs Nadelöhr will, egal wie sehr ich fluche, heule und zetere, dann ist die Nadel einfach unpassend...........

Was mich dann zur Entscheidung des Tages führt: Nadelwechsel.

Und siehe da! Neee wie schön! Geht ja auch einfach das Ganze! Tststststs. Sogar das Stickbild wird schöner. Nun ja. Ich weiß wann ich geschlagen bin. Also mit der anderen Nadel weitersticken. *grummel*

Montag, 10. Oktober 2011

Christmas SAL Block 3

Der dritte Block vom Christmas SAL ist auch fertig. Das Muster ging mir dieses Mal leichter von der Hand. Ich habe Samstag angefangen und ihn auch am Samstag kurz vor Mitternacht fertig bekommen. Allerdings bin ich immer noch der Ansicht, das es eine Strafe der Götter ist, diese kleinen Herzchen zu sticken. *gnarf* Die werden bei mir immer eckig. Auch die Blätter vom der Stechpalme. Doof. Dafür habe ich endlich begriffen, wie ein French Knot geht. Endlich!
Hier nochmal der Block in etwas größer, dafür total überbelichtet. Aber bei dem Wetter ist an ein schönes Foto gar nicht zu denken.
Der Christmas SAL ist von Sewhappy Me.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Projekt "Dornröschen"

Wenn ich mich schon mal gedanklich mit etwas beschäftige, dann artet das meistens in ein Hals-über-Kopf-Projekt aus.

Im Moment google ich viel und lese viel über Stickerei und bin über so manche Werke gestolpert, die mir vor Erfurcht das Herz stocken lassen.

Jetzt war ich vor einigen Tagen unten im Keller (dort wo meine ganzen Bücher stehen) und mir fiel ein altes Märchenbuch von 1921 in die Hand. Eigentlich wollte ich mir die Bilder im Inneren noch einmal anschauen, aber soweit bin ich gar nicht gekommen.
Als ich mir den Einband so ansah, da tauchte in meinem wirren Kopf der irre Gedanke auf, daß ich das Bild doch bestimmt nachsticken könne. Oder nicht? Oder doch? Oder doch!

Also habe ich das Buch auf unsere eierlegende Wollmilchsau von Drucker gelegt und in schwarz/weiß kopiert. Da der Kontrast zum Durchpausen auf Stoff nicht groß genug war, mußte ich alle relvanten Linien in schwarz nachzeichnen. Das war viel Arbeit, aber dadurch hatte ich ausreichend Gelegenheit mich mit dem Bild vertraut zu machen.
Hier die Anfänge.
Und hier die fertige Vorlage.Leinenstoff habe ich von meiner Großmutter und jetzt mußte ich mich nur noch mit dem Problem beschäftigen, daß ich keine Lichtbox zum Durchpausen hatte. Mein Behelf mit einem Buchstapel und einer Glasscheibe funktioniert für kleine grobgezeichnete Muster ganz gut, aber nicht für diese Vorlage. Zu wenig Platz und zu wenig Licht. Da sehe ich nichts.

Also haben mein Gemahl und ich nach Lösungen gesucht und auch etwas Akzeptables gefunden.
Darf ich vorstellen: Meine Lichtbox für Arme.
Nachttischlampe in Plastikbox und Glasscheibe oben aufgelegt und mit Klebestreifen gesichert.
"Klick" geht das Licht an und los ging es mit der Arbeit. Das war wirklich gut. Wir werden jetzt noch eine bessere Lichtbox werkeln, die ich vor mir auf den Tisch abstellen kann, damit meine Arbeitshöhe etwas rückenfreundlicher wird.
Und so sieht die fertige Vorlage auf dem Leinenstoff aus.
Jetzt kann ich die ersten Stiche machen und ich bin so nervös, wie vor meinem ersten Rendevouz oder Kuß oder Arbeitstag oder...........
Ich habe geplant das Bild einfarbig zu sticken. In einem hellen Blau.
Und wie es immer bei mir ist, wird sich das "Wie" bei der Arbeit ergeben. Ich plane nicht gerne im Voraus. Das kann ich nicht gut.

Samstag, 8. Oktober 2011

Wenn............

.........Herr Blechbläser ins Bett gehen möchte und ca. 1 Minute nach Verlassen des Wohnzimmers wieder durch die Tür schaut und ein verliebtes Lächeln im Gesicht hat, dann liegt das wohl daran, das sich unsere Emma aus ihrem Bett geschlichen hat, um es sich in meinem Bettchen gemütlich zu machen und dann einzuschlafen. *seufzl* Und dann stehen zwei Erwachsene vor dem schlafenden Engel und grinsen dümmlich. Ich bin auch verliebt.
Wir haben sie wieder in ihr Bett getragen und lieb zugedeckt.
Morgen wird sie wieder ganz verschmitzt von ihrem Streich erzählen.
Auch das ist schön.

"Mamaaaa.............

ich habe eine Murmel verschluckt!"
Das war der Satz des Tages!
Inge hat eine Murmel verschluckt.
Naaa toll!

Eine kleine Murmel aus Glas.
Naaaa toll!
Ich weiß schon, was ich die nächste Zeit machen werde.................
Naaaaaaaa toll!
Dabei hatte ich nie Ambitionen nach Gold zu graben..........oder nach Murmeln....... *gnarf*
Das unsere Kinderärztin mir nach der Beratung noch "ein schönes Wochenende" wünschte, hat auch nicht zu meiner Erheiterung beigetragen.

Freitag, 7. Oktober 2011

Christmas SAL Block 2

Dieser Block hat mich etwas genervt, weil ich ihn nicht so schön gleichmäßig gestickt bekommen habe, wie ich es wollte. Na ja. So wie er ist, so bleibt er jetzt.
Heute kommt der dritte Block heraus und ich hoffe, daß er mir besser von der Hand geht.
Und wer noch mitsticken möchte, der ist bei Sewhappy Me auf der richtigen Seite.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Handgestreichelt...........

Gestern Nachmittag kam meine kleine Inge zu mir und wollte kneten. Also habe ich ihre Knete hervorgekramt und los ging es. Als alle Knetwerkzeuge auf dem Tisch lagen, wurde ich ebenfalls an den Tisch zitiert. Da ich für die normale Knete nichts übrig habe, habe ich Fimo hervorgeholt und damit gearbeitet.

Ganz in Ruhe saßen wir beiden Mädels dann für eine lange Zeit am Kindertisch und haben zusammen geknetet. Es war sehr schön mit meinem Mädchen zu arbeiten.

Diese Frau entstand dabei in meinen Händen.
Ich freue mich sehr über sie
und mag sie gar nicht aus der Hand legen.
Auch Inge hat einen Menschen geformt.
Leider konnte ich davon kein Foto machen.
Grün war der Mensch mit grooooßen Augen aus Eicheln.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Alter Wirkungsbereich........

Gestern habe ich mit meinen Mädchen eine Freundin besucht, die in Recklinghausen lebt. Sie ist innerhalb der Stadt umgezogen und lebt nun in unmittelbarer Nachbarschaft meiner alten Arbeitstelle.
So bin ich gestern nach ungefähr 4 Jahren zum ersten Mal wieder meinen kompletten Weg zu meiner ersten Arbeitsstelle gefahren..................
Da kamen Erinnerungen hoch................
Jede Ecke, jede Straße vertraut. Graffities, die ich schon längst vergessen hatte, lachen mir immer noch entgegen und sie sind mir noch so vertraut, als wäre ich gestern erst daran vorbei gefahren.....
Häuser erinnern mich an Begebenheiten und füllen meinen Kopf mit Geschichten, mit Ärger, Spaß, Lachen, Furcht, Spott, Trauer, Bedauern, Freude am Leben, den Erinnerungen an Dauerkunden. Alle diese Gedankenfäden sind verknüpft mit meinen damaligen Kollegen.

Plötzlich fallen mir ihre Namen wieder ein, an die ich so lange nicht mehr gedacht habe. Zumeist Spitznamen und Nachnamen. Namen sind für mich Schall und Rauch und entgleiten mir, sobald ich sie nicht mehr benutze. Gesichter und Gespräche tauchen aus dem geistigen Bodennebel auf, manche versinken sofort wieder und bei manchen verweile ich. Sie zeigen mir reinigende Gewitter in der Gruppe, Lachtränen auf den Wangen und schreckensbleiche Gesichter nach Hiosbotschaften, eigene Verzweiflung und wilde Freude, Furcht die mir den Magen verkrampft und in der Kehle pocht, schöne gemeinsame Feiern und tiefster Zorn.
Das Gefühl von Sicherheit, Vertrautheit und hoher Kompetenz während der täglichen Arbeit. Man kennt sich in der Gruppe in- und auswendig. Wissen um Krankheiten, Affären, Geldnöte, Ehestreitigkeiten, Kindersorgen und auch Glück kommt automatisch in langen Nächten.

Viele habe ich kennen gelernt und manche von Ihnen sind schon nicht mehr. Krankheiten, Unfälle, fremde und eigene Hände haben nachgeholfen. Plötzlich ist alles wieder präsent. Ich denke an meinen Kollegen Micha, mit dem ich eine zeitlang die Schichten verbracht habe. Ich weiß noch wie er aussah mit seinen blonden Stoppelhaaren und dem Schnurrbart, zwei Köpfe größer als ich, wie er den Kopf drehte und jedem das gab, was er benötigte. Fort, das Lebensbuch selber geschlossen. Die Nachricht war wie Eiswasser im Gehirn. Tränen kommen wieder hoch und werden weggewischt bevor mich die Kinder fragen können: "Mama, was ist denn los?"

Würde ich jetzt dort ins Gebäude treten, dann müßte ich klingeln, weil ich keine Einlaßkarte habe. Mit Glück würde mich ein alter Kollege in Empfang nehmen, der mich noch kennt. Einer von den Urgesteinen, die nicht mehr die Stelle wechseln und wie die Felsen in der Brandung den Malstrom und die Gischt der jungen Kollegen abwettern, die dort für ein oder zwei Jahre auftauchen und dann weiterziehen um sich beruflich zu entwickeln.
Ich mag diese Kollegen, sie kennen ihre Stadt, fühlen ihren Puls, wissen um die Menschen und die Ecken um die man sich besonders kümmern sollte...........

Jahre sind vergangen und es werden noch weitere vergehen bis ich wieder täglich den gleichen Weg fahren werde.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Äffz.........

Auch wenn heute das erste Mal seit Tagen mein Rücken beschwerdefrei ist, bedeutet das noch lange nicht, daß ich auch ungestraft vor dem Bügelbrett im Takt der Musik auf und ab hoppeln kann. *ächzauakeuch*
Werde mich wohl auf das schnöde Wippen mit den Fußspitzen begnügen müssen oder den leichten Kniebeugezappeltanz.................
Headbanging und Hüftschwung verschiebe ich mal lieber auf nächste Woche...........

Sonntag, 2. Oktober 2011

"Hohoho".............

....habe ich gelacht, als ich den ersten gestickten Weihnachtsmann diesen Jahres bei Barbara sah *duckundrennwechbevordiebratpfannekommt*
Ende September, draußen brennt der Lenz und ich soll schwitzend einen Weihnachtsmann sticheln?
Näh! Aber nicht mit Lisbeth Fadenwirkerin! Wie soll ich das denn erklären? Herr Blechbläser hätte mich zurecht gefragt, ob ich noch alle Kugeln am Christbaum hätte........ *grins*.
Aber dann tauchte dieser Wicht noch noch einmal bei Mimi auf und dann habe ich mir einfach mal (natürlich völlig desinteressiert) die Informationen zum
angesehen und fand die Idee plötzlich doch ganz nett und ein wenig adventliche Deko kann nicht schaden........ *räusper*

Also.................tja..................wie soll ich's jetzt sagen?
............Ääääähm............hier ist er!
"Hohoho" hat Herr Blechbläser gesagt. "Was machst Du denn da" hat meine Nachbarin gesagt und "Hohoho" dürfen jetzt alle Anderen sagen. Ich weiß ja, ich bin ein charakterschwacher Lemming. Muß immer alles nachmachen und habe nie eigene Ideen *resigniertmitdemkopfnick*.