Donnerstag, 31. März 2011

Vielen Dank............

..............für Eure lieben und mutmachenden Kommentare.
Das hat mir heute Morgen ziemlich geholfen.

Ich bin wieder daheim. Eine kaputte Füllung ist ersetzt worden und selbstverständlich lebe ich noch. Meine Zahnärztin ist eine ganz liebe Frau und seitdem ich mit offenen Karten spiele und ihr gesagt habe, daß ich am Liebsten noch aus dem Stuhl aufspringen und durchs Fenster hechten würde gibt sie ihr Bestes um mich zu beruhigen und alles flott und schmerzfrei zu erledigen. Außerdem habe ich so gut wie keine Wartezeit mehr und werde fast immer gleich ins Behandlungszimmer durchgewunken. Das hilft mir auch enorm weiter.
Wenigstens habe ich vor der wichtigsten Sache beim Zahnarzt überhaupt keine Angst: den Spritzen. Die interessieren mich überhaupt nicht. Sie sind ja auch meine Freunde.
Bald steht noch eine Zahnreinigung an...........*hmpf* Wir werden sehen..................

*örks*

Heute Morgen um 09:00 Uhr habe ich einen Termin beim Zahnarzt. Der ist längst überfällig. Das ist jedesmal Streß pur für mich, weil mich ein alter Knochenbrecher von Zahnarzt in Kindertagen gründlich geprägt hat. Ich bibbere jetzt schon wie ein Wackelpudding und stehe kurz vor dem Ausbruch einer mittelschweren Panik. Gestern habe ich den Telefonhörer zweimal in die Hand genommen um den Termin abzusagen und nur weil am Mittwoch die Praxen geschlossen haben und ich nur mit der Dame von der Bandansage sprechen konnte, hat dieser Termin überlebt...........*seufz* Ganz ehrlich: Ich bin ja weiß Gott kein Feigling und noch nie gewichen wenn es brenzlig wurde, aber wenn ich nur in die Praxis komme und den typischen Geruch dort wahrnehme würde ich am Liebsten fortlaufen und auf den nächsten Baum raufklettern. Da stehe ich doch viel lieber vor einer tobenden Menge, als mich meiner Zahnärztin zu stellen...............So, und der Sinn dieses Posts liegt darin, daß ich jetzt auch wirklich dahin gehe. Sonst müßte ich mich ja in Grund und Boden schämen............

Montag, 28. März 2011

Mein lieber Schwan!

Gerade hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art.....
Zur Vorgeschichte: Wir suchen eine ältere Babysitterin (Ü 18), die auch in der Lage ist, unsere Kinder vernünftig ins Bett zu bringen und auch dann bis etwas später in die Nacht bei uns bleibt und die Kinder hütet. Wie es das Glück so wollte, hatte sich eine junge Frau aus dem Kindergarten (Auszubildende Erzieherin im Praktikum) gemeldet. Leider hatten wir verschiedene preisliche Vorstellungen was den Stundenlohn angeht.Ich wollte auf keinen Fall mehr bezahlen, als das Geld, daß eine Tagesmutter hier im Städtle bekommt und sie wollte mehr.
Schlußendlich waren wir so verblieben, daß sie es sich nochmal überlegt und sich dann bei uns meldet. Einen Termin zum Babysitten hatten wir schon ausgemacht.

Da Madame sich aber nicht bei uns meldete und am Sonntag der fragliche Termin für den Nachmittag stattfinden sollte, habe ich gerade zum Hörer gegriffen um sie zu fragen, wie die Aktien stehen.

Und jetzt befinde ich mich gerade auf der Zielgeraden: Ich greife zum Hörer und Wähle. Tuuuuut.............tuuuuuuuuuuut....................tuuuuuuuut................jemand nimmt ab und ein
Frauenstimmchen sagt meine Lieblingsbegrüßung am Telefon (Damit auch ja keiner weiß, mit wem man spricht. ): "Hallo?!" Ich ganz souverän: "Hallo, hier ist Juliane Fadenwirkerin, die Mama von Emma und Inge, spreche ich mit M.K.?" "KLICK!" Aufgelegt! Aufgelegt! Ja, sag' einmal!
Das ist mir ja noch nie passiert! Also habe ich wacker nochmal angerufen und es ordentlich durchtuuuuten lassen. Und die Lady hat nicht abgenommen! Nicht nur frech, sondern auch feige! Das habe ich besonders gerne!

Sieh an! Gerade kam eine Mail herein, daß der Termin noch steht und sie ihren geforderten Preis haben möchte. Wie schön! Per Mail ist es leider nicht ganz so lieblich, aber ich habe mich recht knapp und kurzentschlossen ihrer Dienste entledigt. Sowas brauche ich ganz bestimmt nicht als Babysitterin.
Von guter Kinderstube hat die Dame jedenfalls noch nicht viel kennen gelernt, ich darf nicht riskieren, daß diese Art der Unmanierlichkeit ansteckend ist.

Sonntag, 27. März 2011

Heute............

........habe ich ein Leihkind zu Hause. Ich darf heute meinen 6 Monate alten Neffen betreuen, weil mein Bruder und meine Schwägerin umziehen. Ich muß im Moment nicht viel machen, weil meine Mädels die Oberhoheit über Klein-Aarons Betreuung an sich gerissen haben und dieser Aufgabe gerade mit Feuereifer und heiligem Ernst nachkommen. Seeeehr gut! Alle Kinder zufrieden und gut beschäftig. Was macht Mama? Kaffeepause! Yep!

Samstag, 26. März 2011

Elfenmoos...............

...........so heißt der Kammzug in diesem schönen Grün, den ich bei Wollinchen gekauft habe.
Ein frisches Gün wie ich es so gerne mag und schönes Weiß dabei.
Es ist eine Mischung aus Merino und Tussahseide und läßt sich sehr gut verspinnen. Ich übe mit diesem Kammzug meine Fertigkeiten auf der Handspindel und ich muß sagen, daß es immer besser klappt. Und es macht wirklich Spaß!

Als die Spindel dem Gefühl nach voll war, hatte sie zu ihrem Eigengewicht von 20g noch 25g Faden auf den schlanken Hüften. Abgewickelt ergab das ein wirklich winzeliges Knäuelchen, daß ich mit einem noch zu spinnenden Zwilling verzwirnen werde.

Freitag, 25. März 2011

Der Winter......................

..............ist vergangen.
Das Jahresrad hat sich einmal gedreht und bei meinem Stickmuster ist es ebenso.
Das Jahr ist nun vollständig.
Der Abschnitt für den Winter ist gestern fertig geworden. Es ist ein helles Bild, weil ich den Winter grundsätzlich immer als hell empfinde.

Entstanden sind eine Schnecke, Sonnenstrahlen, Feuer, Schnee und ein blauer Himmel. Für den Schnee habe ich zwei verschieden Garne und Weißtöne genommen. Das eine Weiß ist leicht abgetönt und stumpf, das andere polarweiß und glänzend. So wird der Schnee lebendiger.
Die Erde zieht sich im Winter in sich zurück.
Sie ruht aus vom vergangenen Jahr und schöpft neue Kraft für den kommenden Frühling.
Viele Tage sind hell,
der Himmel blau und die Sonne strahlt so klar,
wie in keiner anderen Jahreszeit.
In den Winter fällt auch Imbolc.
Das Fest des Lichtes.
Das Fest der Brighid.
Die Herrin der drei Feuer.
Das Jahr ist nun vollkommen.
Das Tuch ist recht schwer geworden. Wog es unbestickt noch 46g, so
wiegt es bestickt nun 115g. Das ist ein ordentlicher Zuwachs.

Einen Blick hinter die Kulissen erlaube ich noch.
Wie man sehen kann geht es hier weitaus unordentlicher zu.
Aber es muß schließlich alles seinen Ausgleich haben.
Wenn ich auf der Vorderseite brav Stich an Stich setzen muß,
so darf ich auf der Rückseite auch mal ein wenig herumwildern.

Mittwoch, 23. März 2011

Dieses heimtückische Biest! Dieses treulose und unnütze Rabenaas von einer beschichteten Pfanne! Hat sie mir doch gerade mein deliziöses Mittagessen in eine matschige und fragwürdig aussehehnde Pampe mit brenzligem Geschmack verwandelt..........Muß denn ausgerechnet jetzt die Beschichtung ihren Geist aufgeben? *heul*

Dienstag, 22. März 2011

Warum staubsauge ich eigentlich noch?

Das ist doch eine berechtigte Frage, oder? Da sauge ich gerade das Erdgeschoß und stehe kurz vor der Vollendung, da kommt eine kleine Wanderdüne direkt aus dem Sandkasten (ohne Ausklopf-Zwischenstation) durch die Terrassentür und rieselt sich quer durch die Wohnung bis zum Gäste-WC um dort ein wenig zu meditieren.
Ich habe auch meditiert: Über die Heilsamkeit von Friedfertigkeit und Geduld und darüber, was Staubsaugen mit einem Sandmandala zu tun hat. Ich weiß es jetzt: Kaum ist es fertig wird die ganze Pracht wieder zerstört. Der Weg ist das Ziel................

Montag, 21. März 2011

Strickspitze

Meine Strickspitze ist fertig geworden und ich finde das Muster einfach traumhaft. Es ist so schön zierlich und luftig. Ich glaube nicht, daß ich schon mal so viele Löcher eingestrickt habe.
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, ist es kein Kragen, sondern eine Abschlußkante die sich leicht wellt, so daß ich sie im Bogen legen muß, wenn sie flach aufliegen soll.
Muster:
Yarn Over Lace "Germany 1920's Edging"
(Im Original Publiziert vom Otto Beyer Verlag, Leipzig)
Garn: Häkelgarn Anchor "Aida" Stärke 20 und 10
Nd.: KnitPro Symfonie Wood Gr. 2, Häkelnadel Gr. 2

Das Muster war für mich eine große Herausforderung, weil ich nicht auf ein Chart zurückgreifen konnte. Das Muster war Reihe für Reihe ausgeschrieben und sobald ich einen Fehler gemacht hatte, war ich total konfus, weil ich nicht wußte, wie die Maschen übereinander lagen. Der Fehler war für mich somit nur schwer zu beheben. Irgendwo im Muster ist auch noch ein Fehler zu finden, den ich auch nach der achten zurück gestrickten Musterreihe nicht gefunden habe. Später habe ich dann eine einzelne verlorene Masche gefunden und diese gesichert. Aber wo die herkam ist mir bis jetzt schleierhaft.
Eigentlich sollte sie einen der Regalböden in unseren alten Schränken zieren, aber leider ist sie viel zu groß geworden. Wollte ich sie an einen Regalboden heften, dann wäre es keine Zierspitze mehr, sondern ein kleiner Vorhang. *lach*

Leider weiß ich im Moment kein bißchen, was ich damit machen soll.
Also, wenn eine meiner geneigten Leserinnen einen guten Einfall hat, dann nur heraus damit.
Ich wäre sehr dankbar über eine zündende Idee.
Diese großen Ochsenaugen waren für mich ziemlich schwierig. Da habe ich mal wieder gesehen, daß ich, als berühmtes Mathe-Genie, wie ein Troll zähle: Eins, zwei, drei.......viele!

Samstag, 19. März 2011

Spindelhalterung der Marke "Einfach"......

Eigentlich wollte ich mir ja eine hübsche Halterung für den Gürtel nähen. Aber wenn ich nur ans Nähen denke, dann schlafen mir immer die Finger ein. *räusper*

Da Morgen aber schon wieder der monatliche Spinntreff ist, brauchte ich jetzt doch dringend eine Halterung. Ich mag die Spindel schließlich nicht die ganze Zeit in der Hand halten und andauernd zu meinem Platz zurück gehen um sie ins Körbchen zu legen ist auch albern.
Also habe ich mir eine alte Lederschnur besorgt und eine enge Schlaufe gebunden in die ich nun die Spindel bei Bedarf einhängen kann. Nicht schön, aber alltagstauglich, so hoffe ich jedenfalls.
Die Tauglichkeit wird dann Morgen beim Spinntreffen getestet.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.................

Ich weiß nicht, wer diese Weisheit zum ersten Mal in den Mund genommen hat, aber ich könnte mir vorstellen, daß es diesem Menschen so ähnlich gegangen ist wie mir heute Morgen.

Ich bin eine Anhängerin eines gepflegten und vor allen Dingen ruhigen Frühstücks. Herrn Blechbläser geht es da ähnlich und daher zelebrieren wir unser Frühstück in der Woche zumeist in tiefem Schweigen. Wir können uns ganz herrlich anschweigen. Das ist sooo erholsam!

Leider sehen unsere Töchter das nicht so. Heute Morgen beehrte uns Inge ein wenig früher als sonst am Frühstückstisch. Bettwarm, gemütlich und zerzauselt stand sie in der Tür und ihr erstes Wort war: "Arm!" Also hat Herr Blechbläser sie auf den Schoß genommen und gefragt, ob sie frühstücken möchte. Und da war es passiert. Einmal den kleinen Mund geöffnet, stand dieser auch nicht mehr still. Bliblablubbsabbelsabbelrökrökrök.............Die ersten 5000 Worte waren bereits nach den ersten 10 Minuten gesprochen und mein rechtes Ohr summte bereits, als sie verkündete satt zu sein und nun spielen zu wollen.......
Dann stürzte sie sich auf die Spielküche und räumte sie lautstark aus, die Plastikteller polterten aus den Fächern und ein entzücktes Aufkreischen sagte uns, daß Inge den Topf gefunden hatte.
Ich war ganz zufrieden (wenn auch nicht mit der Spiellautstärke) und dachte, daß sie nun mit der Küche spielt und ich wenigstens meinen Kaffee in Ruhe austrinken könnte. HA! Von wegen!
Zuerst wurde mir ein Teller mit dem Hinweis hingestellt, daß ich jetzt Pfannkuchen essen muß und weil ich nicht sofort reagierte (mein Hirn stand noch in Standby) wurde die Aufforderung mehrmals wiederholt und zwar mit wachsender Penetranz: "Mama, Du sollst essen!"..............."Mamaaaaaaaa, Du sollst jetzt essen!".........................."Mamaaaaaaa, hörst Du nicht? Der Pfannkuchen wird ja kalt!". Stellt Euch vor, jemand röhrt Euch diese Aufforderung mehrmals ins Ohr und zuppelt dabei wild an Eurem rechten Arm, so daß der Inhalt der Kaffeetasse, die kurz vor den Lippen steht, schwippt und schwappt und schwuppt und der Rand der Tasse an den Zähnen klappert.......*nerv*

Ich kann Euch sagen! Ich gehe jetzt nach oben, helfe meinen Mädels beim Waschen und Anziehen und dann jage ich sie in die freie Natur. Und ich setze mich in einem zweiten Versuch mit einer Tasse Kaffee auf die Couch.......

Freitag, 18. März 2011

Ein altes Projekt neu aufgenommen..........

Als ich 2006 mit Inge schwanger war, habe ich ihr eine Strickdecke aus Sockenwollresten gestrickt. Die fertige Decke hatte die Maße von 80cm x 100cm.
Sie hat Inge über ihre Säuglingszeit begleitet und wird immer noch mit Liebe gekuschelt. Jetzt ist Inge allerdings gewachsen und die Decke wird nun ein wenig knapp in der Länge.
Also habe ich einfach ein paar Maschen aufgenommen und weitergestrickt. Oben, unten und an beiden Seiten. Das sie nicht mehr ganz so harmonisch in Form und Muster gestrickt ist, das stört Inge überhaupt nicht. Hauptsache sie passt wieder. Mich stört es auch nicht. Was soll's? Solange mein Mädel zufrieden ist, bin ich es auch............
Jetzt habe ich noch eine Decke angeschlagen. Für Emma. Als ich mit Emma schwanger war, habe ich mich noch nicht fürs Stricken interessiert. Das war 2005. Sie freut sich schon auf ihre Decke und ich mich auch.

Donnerstag, 17. März 2011

Na toll.........

Da frage ich mich, warum ich heute nur fröhlich lachenden Menschen in die Augen schaue, nur um dann festzustellen, daß ich immer noch mit Teigresten im Haar herumlaufe..........
Oberpeinsam!

Ich und mein Brot................

*muahahahah* Jaja, das war so ein Ding heute Morgen. Ich habe mich vor kurzer Zeit im Sauerteigforum angemeldet, weil ich endlich mal ein Sauerteigbrot selber backen wollte. Hefebrote sind ja ganz lecker, aber nicht immer und immer und immer.
Mein erstes Brot mit dem ersten selbst angesetzen Sauerteig ist wundervoll gelungen. Also habe ich mich heute an mein zweites Brot gewagt. Gestern habe ich den Sauerteig dafür angesetzt und ich habe ihn über den Tag gewissenhaft geführt. Erst durfte er zu mir ins warme Wasserbett und dort ein wenig blubbern, dann habe ich ihn in die Küche gestellt, damit er über Tag nicht so alleine ist und in der Nacht in unser Büro im Keller verbannt. Gut sah er aus, der Sauerteig. Blubberig und geschmeckt hat er auch gut.

Heute Morgen wollte ich mir dann so richtig Zeit nehmen. Ich hatte nämlich keinen Termin.
Mit Kopp und Ohren habe ich mich dann ins Mehl gestürzt und zum Gehen habe ich den Brotteig dann in den warmen Ofen geschoben. Dort sollte er gehen dürfen, wie es ihm beliebte.
Und dann kam natürlich, was kommen mußte. Ich rief bei meiner Hautärtzin an, weil ich einen Termin brauchte und dorte sagte man mir: "Wenn Sie jetzt Zeit haben, dann sind Sie ruckzuck dran. Den nächsten regulären Termin habe ich im Juni!"
Halloooooo?!? Und da saß ich in der Tinte. Brotteig im Ofen und Arzthelferin am Ohr. Na supi! Ein kurzer nervöser Hüpfer und ein ängstlicher Blick in den Ofen. Sorgenvoll mußte ich feststellen, daß der Teig entgegen meinen Erwartungen nicht langsam und bedächtig geht, sondern wie der wilde Watz hochkommt. Es galt zu überlegen:
Schaffe ich es rechtzeitig nach Hause? Oder nicht? Nun ja, es gab keine Alternative. Ich mußte das Brot Brot sein lassen und losfahren. Es halft alles nichts, die Hautärztin war wichtiger, zumal mich Herr Blechbläser heute morgen schon bezüglich des Termins abgemahnt hatte. So ein Schiet!

Eine Stunde später war ich wieder zu Hause. Was soll ich Sie sagen? Das Schicksal hatte mich ereilt und das Brot war über die Form gegangen. *kreisch* Sauerei hoch zehn! Küchentuch eingeteigt, Ofenboden eingeteigt, Ofenrost eingeteigt und nach meinen Säuberungsversuchen war ich auch eingeteigt. *gnaz* Kurzfristig habe ich eine Sprengung der Küche in Erwägung gezogen.

Aber ich habe es hinbekommen! Wäre ja gelacht. Und das Brot sieht sogar ganz lecker aus. Es ist zwar nach dem Stürzen etwas breit gelaufen, aber entgegen meinen Befürchtungen beim Backen doch nochmal etwas hochgekommen. Da war wohl genug Hefe in meinem Sauerteig entstanden.

Aber beim nächsten Brot, da wird alles anders! *ömpf* Jedenfalls nehme ich mir das vor.

Dienstag, 15. März 2011

Warum und was ich blogge...............

Heute habe ich in einem Blog einen Beitrag gelesen, der mich nachdenklich gestimmt hat. Dort schreibt die Bloggerin, daß es ihr zur Zeit nicht möglich ist, in Blogs zu lesen, die bei der derzeitigen Lage in der Welt weiterhin ihre Handarbeiten zeigen. In der Bloggerwelt herrsche sehr viel Gleichgültigkeit und Ignoranz.

Vorab möchte ich sagen, daß ich über solche Beiträge immer dankbar bin, weil ich dadurch die Gelegenheit habe, mein Tun zu hinterfragen.

Jetzt habe ich mir viele Gedanken dazu gemacht, weil ich mich angesprochen fühle ("Wem der Schuh passt") Schreibe ich hier etwas zu Atomkraftwerken oder den Geschehnissen in Japan? Nein, das tue ich nicht. Soll ich denn? Muß ich denn? Will ich denn? Ich glaube, diese Frage kann sich nur jeder selber beantworten.

Es gibt viele Blogs, in denen ich immer wieder Statements der Bloggenden lesen kann über alle möglichen religiösen, politischen oder sonstige Themen. Ich respektiere das. Viele Dinge kann ich unterschreiben, bei anderen stehen mir die Haare zu Berge. Einen Kommentar hinterlasse ich bei diesen Posts nur sehr selten und es fiele mir nicht ein, ein Urteil darüber zu fällen. Es stünde mir auch gar nicht zu.

Ich selber habe mit dem Bloggen angefangen um mich mit Anderen über meine Handarbeiten auszutauschen und auch etwas über mein Familienleben zu schreiben.
Das ist so und das wird auch in näherer Zukunft so sein.

Es gibt Themen zu denen ich mich nicht in meinem Blog äußern möchte:
Ich schreibe nichts über
Atomkraftwerke,
Castor-Transporte,
die Lage in Libyen,
den Völkermord in Dafur,
die USA und Guantanamo,
religiöse Konflikte in der Welt,
Palästinenser und Israel,
ölverseuchte Strände,
die Vernichtung des Regenwaldes
und und und..............

Wer daraus ableiten möchte, daß ich diese Mißstände in der Welt ignoriere oder das es mir am berühmten A.... vorbei geht, die/der sei herzlich eingeladen genau dies zu tun.

Meine Meinung zu dem Thema ist ganz einfach:
Jeder nutzt seinen Blog auf seine Weise und es steht mir nicht an, allein deswegen ein Urteil über ihre/seine Person zu fällen.

Montag, 14. März 2011

Es gibt nix zu berichten.............

Eigentlich ist es ja ein positiven Zeichen, wenn ich mich nicht bemüßigt fühle etwas zu posten.
Aber das ist ja sowas von laaaaaangweilig. Nun ja. Ich hoffe, daß ich heute Abend meine Strickspitze fertig bekomme und dann kann ich spannen. Und dann gibt es auch wieder Fotos. Was ich mit dieser Strickspitze anfangen soll ist mir noch total schleierhaft, weil sie viel größer geworden ist, als ich es vermutet hatte.

Edit: Die Spitze ist natürlich nicht fertig geworden. *gnaz* Warum sollte sie auch? Ich stricke und häkele ja schließlich nur ein paar unbedeutende Wochen daran. *grummel*

Freitag, 11. März 2011

Eine Kopfspindel.................

...................ist heute eingezogen.
Simone hatte mir eine ihrer Spindeln zum Tausch angeboten und da habe ich natürlich nicht "nein" gesagt.
Simone hat von mir einen schönen Kammzug in Frühlingsfarben bekommen und heute kam dann die Spindel bei mir an. Und Simone hat das kleine Spindelchen auch nicht alleine reisen lassen und mir noch ein schönes Kardenband in Himmelsfarben dazu gepackt.
Liebe Simone, ich danke Dir sehr.
Der Tausch hat viel Freude gemacht,
aber viel wichtiger noch ist der nette und hilfreiche Austausch mit
Dir zum Thema Spinnen mit der Handspindel.
Das hat mir sehr weitergeholfen.

Es eröffnet sich mir noch einmal eine ganz neue Sichtweise auf das Handspinnen.
Liegt beim Spinnrad bei mir der Schwerpunkt auf der Fertigstellung eines Garnes,
so steht bei der Handspindel der Spinnvorgang selber im Mittelpunkt.

Emma will auch etwas zeigen...........

Emma möchte heute auch etwas zeigen.
Sie hat einen schönen und ganz bunten Stern aus glitzernden Bügelperlen gelegt
und ist ganz stolz darauf.
"Mama, den will ich photographieren und dann kannst Du ihn im Blog zeigen!"
Sehr wohl, Miss Emma.
Die Photos hat sie im Übrigen mit unserer Spiegelreflex selber gemacht.
Ich werde wohl die nächste Blogger-Generation heranziehen.

Mittwoch, 9. März 2011

Mir deucht man traut mir nicht...................

Es kommt in mir jedesmal dieser Gedanke auf, wenn ich mittags aus unserem verkehrsberuhigten Wohngebiet fahre um meine Mädels aus dem Kindergarten abzuholen.
Und jedesmal dann, wenn ich schon ein wenig spät dran bin (ist ja eigentlich quatsch, weil die Abholzeit lang genug ist) und der Bösewicht in mir rumort und grummelt: "Nu drück doch das Gaspedal eine Winzigkeit weiter herunter!" Genau in diesem höchst heiklen Augenblick biegt ein Streifenwagen um die Ecke. Jedesmal und fast ohne Ausnahme! *augenroll*
Ich glaube, man traut mir nicht. Dabei lege ich überhaupt keinen gesteigerten Wert darauf, mich einem Donnerwetter auszusetzen, wie schon einmal vor einem Dreivierteljahr. *mpf* Da tauchte der Streifenwagen nämlich auf, nachdem ich das Gaspedal eine Winzigkeit heruntergdrückt hatte und nicht davor. Und der Ordnungshüter hat ein Donnerwetter auf mich herabregnen lassen, das ich mein Fonduekächeli noch die nächsten 5 Jahre davon voll habe. *gnaz*
Aber woher wissen die eigentlich immer, wann ich zu spät dran bin?????? Die kommen nämlich bestimmt nur für mich hier vorbei.

Dienstag, 8. März 2011

Nachlese vom Umzug

1. Ich bin heiser
2. Die Süßigkeiten werden uns bis zur Verteilung der Nikolaustüten nicht mehr ausgehen
3. Ich sehe auch für Außenstehende mitleiderregend bedürftig aus. Anders kann ich mir die vielen zugesteckten Alllloholfläschchen nicht erklären. Die Frau neben mir war schon neidisch.....
4. Klein-Inge hat Chuzpe und ging nach kurzer Instruktion meinerseits zu einem jungen Kerl (Typ: williges Opfer) hielt ihm den Beutel unter die Nase und brüllte: H E L A U U U U!!!! Ergebnis: Auch sie bekam eine Billig-Barbie zugesteckt, wie zuvor, zu ihrer großen Frustration, auch ihre Schwester *gacker*
5. Ich bin immer noch heiser. Wer für seine Kinder Süßes an Land ziehen will muß halt brüllen. Und weiß Gott: Wenn ich etwas kann, dann ist es Brüllen!
6. Es hat wider Erwarten auch der Mama Spaß gemacht.
So.........und wo ich jetzt nicht mehr darauf achten muß, daß meine Mädels nicht unter die Reifen eines Traktors geraten, werde ich mir eines dieser Fläschchen zur Brust nehmen. Zu rein medizinischen Zwecken selbstverfreilich. Schließlich bin ich bedürftig.

Nelkendienstag..........

Eigentlich wollte ich den Tag ja langsam angehen. Ich fühle mich nämlich im Moment ein wenig kränklich. *schnief* Halsweh, Kopfweh und Karnickelaugen (und das, obwohl ich nicht ein Tropfen getrunken habe) von einer leichten Bindehautentzündung. Tatsächlich werde ich gleich mit einer kleinen Hexe und einer kleinen Prinzessin zum Karnevalszug gehen und möglichst halsschonend und trotzdem laut "Helau" rufen um Bonbons abzusahnen. Was macht Mama nicht alles für die Kleinen Mäuse. Von alleine käme ich Karnevalsverweigerer gewiß nicht auf die Idee mich an die Straße zu stellen..............

Sonntag, 6. März 2011

Weiß, silbrig und einfach schön.........

Die Fertigstellung meines Perlentäschleins hat mich den Vormittag und frühen Nachmittag beschäftigt.

Dieses Mal wollte ich ein Inlett einnähen, das auch die Verschlußklappe bedeckt. Natürlich alles von Hand, weil da eine Maschine nichts ausrichten kann.
Und immer schön durch die Perle durch.
Dann habe ich die Seitennähte geschlossen.
Erst Innen,
dann Außen.
Und da ist es nun fertig.
Es glänzt und es glitzert,
es ist herrlich schwer und perlig geschmeidig in der Hand
und sieht einfach nur schön aus.
Ich bin schwer verliebt.
Daten:
Muster: Eigenkreation
Garn: Anchor Perlgarn No.8 (10g Knäuel, ca. 4 g benötigt)
Perlen: 2,6mm Roccailles, kristall mit Silbereinzug,
knapp 2200 Stk.
Nd.: 1,75mm
Gewicht: 45g

Und was ist nun im Perlentäschlein drin?
Meine Perlen, die ich zur Hochzeit bekommen habe.

Eine tolle Überraschung..........

............haben mir meine Mädchen heute Morgen gemacht.
Nach dem Frühstück verdrückten sich beide Mädchen ins Obergeschoß und ich habe angenommen, daß sie dort spielen. Aaaber...........weit gefehlt!
Ich war gerade dabei die Spülmaschine einzuräumen da kamen Emma und Inge in einem wahren Triumphzug in die Küche marschiert.
Sie waren beide angezogen, gewaschen und gekämmt! Ich dachte, ich seh' nicht richtig und habe kurz an meinem Wasserglas geschnuppert um mich davon zu überzeugen, daß da nichts Hochprozentiges drin ist und meine Mädels sich tatsächlich aus eigenem Antrieb fertig gemacht haben.
Ich bin ja sooooo stolz auf die Beiden und zusätzlich zu diesem Zückerchen, sind sie heute so gut gelaunt, daß es eine wahre Freude ist.

Donnerstag, 3. März 2011

Erste Ergebnisse zum Thema Handspindel

Sodele! Ich habe die ersten Ergebnisse vorzuweisen. Dies ist meine sogenannte "Anfängerspindel", die ich vor kurzer Zeit geschenkt bekommen habe. Sie ist schon leichter als die superschwere Spindel, die ich vorher hatte, aber trotzdem noch recht schwer.
Gnädigerweise liegen die ersten Versuche mit verschiedenen Spinnfasern unter dem weißen und grünen Garn verborgen.
Der Faden ist saumäßig.

Die grüne und die weiße Faser habe ich heute bei Heike versponnen und es ging ganz leidlich und ich bin schon etwas zufriedener mit mir und meiner Spinnerei.
Da ich die Spindel aber zu schwer finde und ich im Moment kein Geld für eine leichtere Spindel ausgeben möchte, habe ich ein paar Gedanken gewälzt und das ist dabei heraus gekommen.
Eine Fußspindel.
Bestehend aus einem Schmuckdonut, den ich mal in einem Bastelgeschäft erstanden habe, einen Ex-Kochlöffel (noch jungfräulich, da nie benutzt) und drei Dichtringen aus Herrn Blechbläsers Werkstatt.
Gewicht: 42 Gramm
Ich habe das untere Ende nicht angespitzt, weil es dann sowieso beim Herunterfallen abbricht und ich mir vielleicht noch einen Haken besorgen möchte um aus der Fußspindel eine Kopfspindel zu machen.
Frau Spindel dreht sich ganz gut. Nicht so ausdauernd, wie die andere Spindel, aber das habe ich auch nicht erwartet. Das Garn wird automatisch dünner (der Anspinnfaden ist 6-fach Sockenwolle) und schön gleichmäßig.
Fürs Erste bin ich zufrieden mit Frau Spindel.

Karneval im Kindergarten..........

Gerade habe ich eine kleine freche Pipi Langstrumpf und eine Feenprinzessin zum Kindergarten gebracht.
Emma geht auch dieses Jahr wieder einmal als Angehörige der rosa Fraktion zum Kindergarten. *seufz* Aber was soll's? Sie ist sooo stolz auf ihr rosa gerüschtes Kleid und ich könnte mich scheckig lachen, wenn sie vor dem Spiegel wie eine Ballerina posiert und vor Freude platzt. Das ist ganz herrlich. Natürlich hat sie mir dann auch heute Morgen gesagt, daß Prinzessinnen Diener haben, die ihr die Schuhe anziehen. *doppelseufz* Ratet mal. Genau! Für die niederen Arbeiten bin ich heute eingeteilt. Ansprechen darf ich sie mit königliche Hoheit oder Mylady *wieher*.
Ingekind wollte Pipi Langstrumpf sein und sieht jetzt aus, als wäre sie in einen Topf mit Sommersprossen gefallen.Sie wollte das ganze Gesicht versprosst haben. Auch gut. Mit dicker Thermostrumpfhose und Ringelstulpen, mit kleinen Rattenschwanz-Zöpfchen sieht sie einfach nur Zucker aus.

Und ich? Ich gehe als Frau Fadenwirkerin jetzt zur Heike und dann wird geratscht. Das Essen habe ich gerade fertig bekommen und jetzt geht's ab. Du kannst mir schon mal den Kaffee einschenken. Bitte Blond! Danke.

Mittwoch, 2. März 2011

Erste Versuche mit der Handspindel........

..........bringen mich gerade zum Schäumen! Ich habe hier nur so eine gräßlich schwere Spindel (zw. 60g und 70g) und ich tue mich schwer. Automatisch ziehe ich den Faden so dünn aus, wie ich es auf dem Spinnrad gerne mag und dann reißt mir der Faden und die Spindel rauscht zum x-ten Male zu Boden.......*gnaz* Und dick mag ich nicht, will ich nicht, bäh........undstampfmitdemfußauf!
Ich glaube, ich brauche eine wesentlich leichtere Spindel, die trotzdem einen schönen langen Lauf hat.

Ironie des Schicksals:
Während meine Spindel andauernd der Schwerkraft folgt, übt mein Mann auf der Posaune "Glück auf!" *mwaaaah*

Nun ist es amtlich..........

Ich werde am diesjährigen Ravelry Treffen am 15. und 16. Oktober in Frechen teilnehmen.
Juhuuuu!
Angemeldet habe ich mich für einen ArtYarn-Workshop und einen Häkelworkshop und ich bin schon total gespannt.

Und da jeder weiß (vor allen Dingen Herr Blechbläser) daß man mich nicht so einfach ohne Begleitung in die Prärie schicken darf, hat sich Frau Minibaum zu meiner großen Freude bereit erklärt mit mir zusammen zu fahren. Sie wird dann an Herrn Blechbläsers Stelle auf meine Manieren achten müssen............... Und ich habe mir vorgenommen gaaaaanz besonders artig zu sein und am Wühltisch nicht zu schubsen.......... *unschuldigguckundflöööööööt*

Oooohhhhh und ich muß schon mal einige Groschen beiseite legen, damit ich meinen Wollberg vergrößern kann.

Hinweis für Alle die es betreffen könnte: Zu meinem Geburtstag wünsche ich mir in diesem Jahr blanke Taler oder die goldene Kreditkarte am Bande. Dankeschön!