Mittwoch, 28. Dezember 2011

Eigentlich..............

Ausgezogen

.........wollte ich hier ja ein paar Weihnachtsgeschenke zeigen, aber irgendwie sind die Lichtverhältnisse nicht so gestaltet, das die Bilder auch gut werden. Also muß das warten und ich versuche es mit, nicht minder schlechten, Fotos aus der "Konserve" (die liegen schon länger auf der Festplatte).

Vor Weihnachten ist eine weitere Handspindel bei mir eingezogen.

Diese Spindel ist auch eine Spindel, die "unterstützt" gesponnen werden kann. Das heißt, die Spindel hat entweder Bodenkontakt oder wird im Schüsselchen gedreht. Sie wurde im Stil der in den Anden gebräuchlichen Spindeln gedrechselt. Im Gegensatz zu den Orenburgspindeln oder den tibetischen Spindeln wird hier der Faden mit einem halben Schlag am Schaft befestigt.
Drechsler: Grizzly Mountain Arts (Blog)
Holz: Schaft (Walnuß), Wirtel (Ahorn)
Gewicht: ca. 42 g
Länge: 30cm
Spinneigenschaften: sehr gut geeignet für feine und glatte Fasern
Der Schaft wird am Ende etwas weiter, so das ein halber Schlag auch vernünftig sitzt. Ich habe festgestellt, daß es mir der halbe Schlag wesentlich leichter macht einen noch dünneren Faden zu spinnen. Die ganze Spindel läßt sich dadurch bequemer handhaben.
Als Spindelschale habe ich nun endlich etwas Vernünftiges gefunden. Diese Schale aus Achat hatte mein Schwager vor einigen Jahren aus Brasilien mitgebracht. Er mußte dort ungefähr 6 Monate lang für seine Firma ein Walzwerk montieren. Diese Achatschale war ein Mitbringsel für meinen Mann und sollte eigentlich als Pfeifenschälchen dienen. Da Herr Blechbläser aber nicht mehr raucht, habe ich die Schale nun okkupiert und sie glänzt mit ihrer neuen Bestimmung im neuen Lichte.
Ich stelle mit wachsender "Handspindelerfahrung" (wenn ich es mal so nennen darf) fest, das mein Herz den Supportspindeln gehört und nicht den Fallspindeln. Und wenn es eine Fallspindel sein soll, dann eine Fußspindel, die ich auch mit Bodenkontakt spinnen kann.

Kommentare:

  1. Liebe Juliane,

    heißt es nicht in Dornröschen, dass sie sich an einer Spindel stach!? War das etwa gelogen? Ich habe davon keine Ahnung, sah aber noch nie eine Spindel, an der man sich hätte stechen können.
    Ich habe aber auch noch nie jemandem zugeschaut, der mit einer Spindel arbeitet. Das ist für Ungeübte bestimmt nicht einfach?!

    Die Achatschale ist zwar zweckentfremdet, aber für Asche viel zu schade.

    Herzliche Grüße, Gisela

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Gisela, es gibt Spindeln, die am Fuß relativ spitz sind. Aber so spitz, daß sich jemand daran zu stechen vermag. Nun ja. Sagen wir mal: Ein Märchen ist ein Märchen.

    Die Achatschale war nicht dazu gedacht Asche einzufüllen, sondern darin sollte eine Pfeife abgelegt werden. Asche wäre wirklich eine Schande gewesen.

    LG von Juliane

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Juliane,

    eine sehr schöne Spindel .Ich wünsche Dir viel Spaß damit.
    Wir es der Zufall will ,hab ich doch heute auch einer ergattern können ..nun heisst es warten

    lg simone

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Simone,
    ich habe gestern Abend gesehen als er die Spindeln eingestellt hat und es hat mich für eine 28g Spindel sehr in den Fingern gejuckt, aber jetzt muß es erst einmal gut sein.
    Du wirst Spaß mit der Spindel haben.

    LG von Juliane

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Juliane,
    bisher dachte ich immer ich spinne auf keinen Fall ;-) Naja, im übertragenen Sinne. Aber Du steckst mich doch langsam an. Ich überlege mir mal ein günstiges Einsteigerset einer Handspindel zuzulegen und mich zu versuchen. Ich denke noch nach .... LG Kirsten

    AntwortenLöschen