Donnerstag, 13. Januar 2011

*nerv*

Fortsetzung zu diesem Post. Die zweite Runde ist eingeläutet:
Heute kam die Antwort der Behörde.

Sehr geehrte Frau Fadenwirkerin.
Auch wenn die Formulierung in Ihrem Falle nicht zutrifft, möchte ich Sie bitten den Vordruck ausgefüllt zurück zu senden.

Aha! Also die Formulierung trifft nicht zu. Na sowas! Elternzeit und unbezahlter Urlaub sind nicht nur zwei verschiedene Formulierungen, sondern auch in unterschiedlichen Rechtsvorschriften geregelt.
Trotzdem soll ich das Formular ausgefüllt zurück schicken. Wat?!? Wie sinnlos ist das denn?! *nerv*

Aber um Formularkram brauche ich nicht streiten. Das ist sinn-, zweck- und fruchtlos. Dann schicke ich mal das Dingens wie gefordert zurück und da mich die Brieffreundschaft mit dem Sachbearbeiter (scheint ein Neutrum zu sein, weil kein Vorname und keine Anrede dabei steht) so sehr erfrischt, werde ich gleichzeitig um eine korrekte rechtliche Belehrung und nähere Erläuterung bitten.
Ich bin immer ein großer Fan von Belehrungen gewesen und ein Blick in das Gesetzbuch erleichtert bekanntlich die Rechtsfindung. Wer weiß? Vielleicht verhilft dieser Blick nicht nur mir zu neuen Erkenntnissen, sondern auch meinem Brieffreund?

1 Kommentar:

  1. Jaja, die lieben Behörden... mit denen kann man "Lustiges" erleben :(

    ich drück dir die Daumen, dass der Groschen wenigstens centweise bei "deinem Brieffreund" fällt ;)

    glg, Sunsy
    Und ein schönes WE wünsch ich dir!

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