Freitag, 30. November 2007

Und wech....

Mein Mann hat mich zum Chinesen eingeladen. Deshalb werde ich gleich eine weite Hose anziehen und dann fürstlich speisen gehen.
Ein Hoch auf unsere Nachbarn, die immer ganz treu unsere Babyfone nehmen.

Schokomonster


So sieht eine Hose aus, wenn ein Baby ein Stück Nutellabutterbrot auf dem Boden findet, um dann mit wissenschaftlicher Neugier das Brot zu zerpflücken.

Donnerstag, 29. November 2007

Heuuuul!

Den heutigen Morgen können wir getrost aus der Geschichtsschreibung unserer Familie streichen.Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Alles lief ganz gut, aber dann bestand eine der ersten Amtshandlungen unserer Inge darin, kopfüber aus dem Gitterbettchen zu fallen! So ein Mist aber auch! Die arme Maus! So geschrieen hat sie. Ich habe sie dann gekuschelt, gedrückt und besungen aber es hat wirklich lange gedauert, bis sie sich beruhigt hatte.
Jetzt hat sie ein kleines Hörnchen auf der rechten Stirnseite und ihre rechte Wange ist gerötet. Außerdem hat der rechte Nasenflügel eine kleine Abschürfung.
Mensch, mir ist fast das Herz stehen geblieben, als der Kopf auf dem Boden aufschlug. Gott sei Dank haben wir Korkboden. Der federt leicht und ist nachgiebig.
Natürlich habe ich bei der Ärztin angerufen, aber die riet mir, Inge zu beobachten. Sollte sie erbrechen, viel Schreien oder sonst auffällig sein, sollte ich direkt zum Krankenhaus fahren.

Das mußte ich bis jetzt noch nicht. Sie ist so fröhlich und zickig wie sonst auch immer.
Glück gehabt erst mal.

Darauf hin habe ich mir das Gitterbettchen geschnappt und wollte den Lattenrost ganz nach unten montieren. Eigentlich eine leichte Angelegenheit. Matratze raus. 4 Schrauben lösen, Gitter raus heben, Halterungen nach unten setzen und alles wieder rückwärts.
Tja. Ich kam bis zu den Halterungen nach unten setzen. Das Lattenrost einlegen war ein größeres Problem. Kurz gesagt, ich habe den Lattenrost immer problemlos in zwei Halterungen gebracht. Die dritte klemmte schon ein bißchen und die vierte stellte komplett auf Stur!
War nix zu machen.

Boooh. Während ich am Schwitzen und am Fluchen war krabbelten und rannten mir die Kinder um die Beine. Spukte mir die Emma durchgekaute Möhrenfitzel die sie in einer Backentasche aufbewahrt hatte auf die Matratze und leerte die Spielzeugtonne aus. Inge holte dafür die drei entfernbaren Gitterstäbe aus dem Bett und machte sich daran der Emma die Dinger über den Schädel zu ziehen, oder mir in den Nacken zu hauen oder sich ins Auge zu spießen!Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
Ich dachte nur: "Caramba, mich kocht die Blut!"
Als ich dann schon auf 180°C war und meine Ohren so langsam anfingen zu dampfen, da stieß eine meiner Töchter an den kurzfristig abgestellten Lattenrost. Der fiel prompt um. Natürlich auf beide Kinder! Resultat: Heulen und Brüllen und eine völlig entnervte Mama, die sich vor Schreck den Daumen am Bett angeschlagen hat (so das eine Ader im Daumengelenk platzte)!

Ich kann Euch sagen! Ich bin froh, daß jetzt Mittagspause ist! DEN Kaffee hatte ich mir echt verdient.

Im übrigen habe ich das Bett nur provisorisch fertig bekommen. Heute Abend kann mein Mann weiterbiegen! Ich habe die Schnauze voll davon! Blödes Teil!Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Mittwoch, 28. November 2007

Hopp Hopp

Was soll ich sagen? Meine Tochter fand die animierten Zähler mit den hüpfenden Zahlen so schön.
Jetzt macht es auch bei mir "Opp! Opp!"

Bin ja eine brave Mama

Jetzt ist es raus!

So! Nach langem hin und her überlegen, habe ich meinen Eltern (bzw. hauptsächlich meiner Mama) den Link auf meinen Blog geschickt. Bis jetzt wußten nur der Roger und ich von dem Blog. Alle Anderen kenne ich nicht persönlich oder heißen Heike oder Suse (ab Samstag).

Eigentlich wollte ich das ganz persönlich/geheim halten, aber irgendwie finde ich den Gedanken auch schön, daß Oma und Opa, wenn sie auch weit weg wohnen, doch am täglichen Wahnsinn ein wenig teilhaben können.

Meinen Blog habe ich hauptsächlich unter Verschluß gehalten, weil ich frei von der Leber weg schreiben wollte. Zum Beispiel, wenn ein Besuch meiner Eltern und meiner Schwiegereltern mal wieder sehr, sehr anstrengend und furchtbar laut war. Zu diesen Gelegenheiten wollte ich auch einfach mal die Möglichkeit haben zu meckern ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Aber ich glaube, daß kann ich jetzt auch noch.
Also Mama und Papa: Viel Spaß beim Lesen und legt schon mal die Ohren an!

Habe Euch lieb!

Dienstag, 27. November 2007

TÄTERÄÄÄÄÄÄ!



Da ist er. Unser erster, allererster Adventskalender für unsere Emma.
Gefüllt mit Schoki. Ist ja klar. Die tägliche Schokoration nett verpackt. Das Eintüten hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich habe dabei das erste mal seit 2 Jahren wieder einen Glühwein trinken dürfen.
Glühe gerade auch ein bißchen!*ggg*
Zu Weihnachten 2005 war Emma gerade auf der Welt und ich habe noch gestillt und Weihnachten 2006 war ich mit Inge hochschwanger und wir haben eigentlich mit einem Christkind gerechnet.
War also nix mit Glühwein schnasseln. Aber jetzt! Aber jetzt!

Am Samstag werde ich mit meiner Familiy nach Seppenrade zum Weihnachtsmarkt fahren. Ich besuche dort mal die Suse. Müssen uns ja auch mal kennen lernen!

@Heike: bin noch nicht dazu gekommen, dich anzurufen. Kommst Du auch nach Seppenrade?

LG Jule

Schuhkauf mit Mädchen

Gestern Abend waren wir noch schnell im Nachbarstädtchen Lüdinghausen. Schuhkauf für unsere Emma war angesagt. Sie hatte nämlich noch keine Winterschuhe.

Wir also rein ins Schuhgeschäft und da Emma sich noch erinnern konnte, ist sie gleich bis hinten durchgestartet. Dort befindet sich nämlich eine kleine Holzrutsche für die Kinder.

Emmas Begeisterung kannte keine Grenzen. Habt ihr schon mal versucht einem rutschenden Kleinkind Schuhe anzuprobieren? Funktioniert nicht!
Bis wir Emma dann überreden konnten, endlich ihre Schuhe anzuprobieren, hat es echt gedauert.

Inge hatte auch unheimlichen Spaß. Unser kleines Kamikazemädchen ist mit ihren 10 Monaten die Stufen zur Rutsche hochgekrabbelt und ist dann mehrmals Bäuchlings gerutschkrabbelt.
Allerdings war immer alles gut, bis es kein zurück mehr gab und danach hatte sie arge bedenken.
Gut das Mami sie aufgefangen hat!

Mehr Spaß beim Rutschen hatte sie im Sitzen. Breitbeinig mit fliegender Fusselmähne (ihre Haare sind ja noch so fein) rutschte sie quietschend die Schräge herunter um unten abrupt auf dem Teppichboden gebremst zu werden.

Danach gabs Gebrüll. War ja klar. Ist aber auch eine Frechheit von der Rutsche genau da zu Ende zu sein, wo es am meisten Spaß macht. *gggg*

Die Schuhe haben wir im übrigen bekommen und die Mädels waren auch zufrieden.
Welch ein Abenteuer!

Montag, 26. November 2007

Fertig sind sie im Kordelmuster


Na endlich! Da sind sie. Die blau-weißen Söckchen mit meinem Kordelmuster.
Ich finde sie sehr schön. Man kann das Muster mit der normalen Maschenzahl stricken, allerdings dehnt sich der Schaft dann nicht so locker um die Ferse wie ich das gewohnt bin. Mir macht das allerdings nichts aus. Ansonsten sollte man 4 oder 8 Maschen mehr aufnehmen.
Das Kordelmuster geht einfach. Nach 10 Reihen glatt rechts, strickt man die nächsten 5 Reihen nach folgender Anleitung:

Nd 1: Die zweite Masche vor der ersten rechts abstricken, aber auf der Nadel belassen. Dann die erste Masche rechts abstricken und beide Maschen von der Nadel gleiten lassen.
Das wiederholte man die nächsten 5 Runden ganz beharrlich über alle Maschen. Dann sehen die verkreuzten Maschen wie um sich gedreht aus. Sehr schön und einfach.

Sonntag, 25. November 2007

Auflösung

*Grmpf*
War wohl doch zu einfach. Aber was will ich Euch Müttern auch erzählen?
*ggg*

Klar war es der Schokopudding.

Mal schauen, ob mir was kniffligeres einfällt.

Rätsel

Ratet mal was

"Schongipuddipud" ist.

Auflösung später. *ggg*

Unsere Emma ist schon eine Strategin!

Besuche

Gestern waren wir bei meinem Bruder und meiner Schwägerin zu Besuch. Meine Schwägerin hatte letzte Woche Geburtstag und wir mußten noch gratulieren.
Es war ein sehr gemütlicher Tag. Emma war von dem neuen Haustier der beiden fasziniert. Eine junge Konrnatter ringelte sich im Terrarium. Im Gegensatz zu den beiden anderen "Schmusetieren" war die Schlange mir auf anhieb sympathisch. Die anderen beiden Bewohner sind zwei riesige, behaarte Monstervogelspinnen. *Gääääääcks*
So gar nicht mein Ding. Aber die Schlange durfte ich mal in die Hand nehmen und war auf anhieb begeistert. Wenn das Viech nur nicht die Angewohnheit hätte kleine süße Babymäuse mit einem Haps zu verschlingen, könnte das auch was für mich sein. Aber wahrscheinlich würde die Schlange bei uns verhungern, weil ich die Mäuse kaufen und dann frei lassen würde....

Ansonsten haben wir uns mit lecker Kuchen und Kaffee gemästet und Emma hat noch ihre Geburtstagsgeschenke von den Beiden bekommen. Drei Bilderbücher, eine Plastikblockflöte und eine Taschenlampe von Fisher Price. Die Taschenlampe ist echt der Hammer. Sieht aus wie ein Plastikpferd und wenn man hinten auf den Schweif drückt, dann geht vorne das Maul auf, ein wiehern ertönt und die Lampe leuchtet! Unglaublich!

Heute hat die Patentante von Emma Geburtstag. Die "Dicke" hat ja an Nikolaus ihren Geburtstermin und daher wird das wahrscheinlich der letzte Besuch vor der Entbindung sein.
Wir werden den Tag dann mit Kartoffelsalat und Würstchen ausklingen lassen.
Auch schön.

Freitag, 23. November 2007

Der Besuch..

...bei Heike war heute wieder sehr angenehm. Zum Stricken sind wir zwar nicht großartig gekommen (weil meine beiden Terroristenmädchen wieder sehr agil waren) aber wir haben uns gut unterhalten. Ich durfte durch Heikes Sockenworkshop von Ewa blättern und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich den auf der Wunschliste lasse. Seeehr nützlich so ein Buch.

Außerdem hat sie mir ein Hörbuch ausgeliehen und jetzt bin ich gespannt, wie es mir gefällt.

Bei Heike ist das Schöne, daß ich mit meinen beiden Mädchen gut aufgehoben bin. Ich muß keine Angst haben, wenn die beiden mal Unsinn machen und Heike hat ein gutes Gespür für die Gefahren, die in ihrem Haushalt für meine beiden Mädchen lauern, die ich nicht mal bemerke.

Kamikaze-Inge wollte heute die Treppe vom Obergeschoß ins Erdgeschoß im Geiersturzflug nehmen und Heike hat sie noch gerade kurz vorm Abheben abgefangen. *puh* Das war knapp. Die Mama hatte das mal wieder nicht mitbekommen, weil sie viel zu beschäftigt mit der Besichtigung des Zimmers von Heikes Söhnen war.

Na ja. Ganz unfallfrei sind wir zwar nicht davon gekommen aber so schlimm war es auch nicht. Inge hatte einen kleinen Zusammenstoß mit Heikes Katze, die not amused auf Inges grobmotorische Streichelei (Klopperei) reagiert und der Inge erst einmal eine unsanfte Ohrfeige verteilt hat. Außerdem hat Inge versucht am Wohnzimmertisch die Flasche von Emma auszutrinken und ist dabei arg in Schräglage gekommen, so das sie einfach umgeplumst ist.

Aber wie heißt es so schön: Das Leben ist hart, aber ungerecht. Vor allen Dingen für Kleine Mädchen, die einfach ihre Winzepfötchen nicht bei sich behalten können.
Seufz! Aber die Zeit arbeitet für uns.

Emma hat sich heute morgen einfach tadellos benommen und nachdem wir den freien Zugang zu den Keksen unterbunden hatten, durfte sie mit einem Resteknäuel von Heike spielen. Nun, das Resteknäuel existiert nicht mehr wirklich. Es ist völlig in einen gordischen Knoten zerzauselt worden.

Na was sag ich...

Brav war er! Sehr artig. Um 21:45 Uhr hörte ich unseren Wagen in die Einfahrt fahren und da war er. Juhuu! Da hatten wir dann noch ein wenig Zeit für uns. Roger hatte einfach keine Lust zur Feier gehabt, aber der Höflichkeit halber mußte er ja hin.

Da war der Restabend doch noch gemütlich und ich mußte nicht alleine ins Bett schleichen.

Heute morgen gehts zur Heike. Freue mich schon sehr....da fällt mir ein, ich muß die Febreze-Flasche noch einpacken. Schließlich müffelt ihr Wagen etwas streng. *mirdaslachenverkneif*

Donnerstag, 22. November 2007

Gääähn!

Seit drei Tagen komme ich nicht mehr richtig zum Stricken. Da ich ja nur abends auf der Couch stricke und ich die letzten Tage so müde bin, sehe ich die Maschen gar nicht mehr richtig. Dann murkse ich vielleicht ein oder zwei Zentimeter mehr schlecht als recht hin und dann ist Sense!

Bin auch tierisch erkältet. Habe schon seit über einer Woche gräßlichen Husten. Man könnte meinen, daß ich Schwindsüchtig wäre. Ansteckend ist es wohl bis jetzt nicht, weil meine Familie *toitoitoi* verschont geblieben ist.

Heute Abend werde ich auch noch alleine auf der Couch sitzen, weil mein Mann wieder auf einer Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket ist. Neue Kollegen geben den Einstand und da hilft alles nix. Da muß man hin.
Aber wehe er Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket zuviel. Dann ist morgen aber was los!Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Aber da die wilden Jahre auch bei meinem Mann vorbei sind *ggg* glaube ich nicht, daß es schlimm wird.

Montag, 19. November 2007

Der erste Arbeitstag

von Roger liegt hinter uns. Die Kinder haben ihren Papa ganz schön vermißt. Vor allen Dingen Emma. Die war teilweise richtig gräsig und hat nach dem Papi gerufen. Ach ja! Aber es muß ja mal weiter gehen.
Bei mir hat es auch sehr gut gegangen, bis auf meine Nerven auf denen meine grantigen Mädchen doch teilweise ordentlich herumgetrampelt sind.
Im übrigen sind sie auch auf mir herumgetrampelt. Leider ist meine OP-Narbe genau auf Tritthöhe wenn die Kinder auf der Wickelkommode liegen.
Und von beiden Mädchen habe ich einen saftigen Tritt in den Bauch bekommen. AUAA!
War doch recht lustig für die Mädchen, Mama bei dem darauf folgenden Regentanz zu beobachten.
*grmpf*

Emma hat noch immer Fieber, aber nicht schlimm. Über 39 geht es nicht und sie hat einmal heute morgen und einmal heute Abend Fiebersaft bekommen. Ich warte weiter ab.

Sonntag, 18. November 2007

Was'n nu los?

Aus heiterem Himmel hat meine Emma auf einmal 38,8 Fieber. Was soll das denn jetzt? Ansonsten ist wieder mal gar nix. Kein Schnuppen, kein Husten, kein Durchfall......
Erst mal abwarten. Die Minimaldosis Dolorminsaft für 6 Monate alte Säuglinge hat bei meiner 2-jährigen das Fieber auf 37,5 gedrückt. Das ist ganz gut. Da habe ich die Hoffnung, das nicht viel ist. Aber erst mal abwarten und Tee trinken.
Mit Sicherheit hatte sie diese Nacht auch schon Fieber, aber da haben wir einfach gedacht, daß sie zu warm angezogen ist und deshalb so glüht. Gar nicht geschaltet hat die Mama.

Gedicht

Heute ist der Tag sehr schön,
da werden wir spazieren gehn!

*gggg*

Samstag, 17. November 2007

Nach meinen Kindern die Sintflut

Einen leichten Wasserschaden hatten wir heute im Wohnzimmer zu vermelden.
Da meine jüngste Tochter sich einen "Kopsch" (Emmadeutsch für Klops) in die Windel gedrückt hatte, gab sich mein Mann daran das Corpus Delicti zu entfernen.
Wo? Natürlich der Bequemlichkeit halber auf der Spieledecke im Wohnzimmer. Machen wir häufig. Nachdem mein Mann sich das Equipment bereitgelegt hatte: Neue Windel, dreckiges Baby, trockene Tücher und eine Schüssel mit Wasser, ging es dann los.

Und es war nun wirklich nicht seine Schuld, das Inge so wehrig war, daß sie sich wie ein Regenwurm hin und her gewunden hat und Roger alle Hände voll zu tun hatte.
Derweil krabbelt unsere Große näher und näher um sich das Schauspiel anzusehen. Sozusagen bis an die Poleposition *ggg*.
Dabei hat sie dann leider die Schüssel mit dem Wasser umgeworfen.
*AAAAAAAAAARRRRRRRRRRRGHHH*!
Überschwemmung! Emma naß, Papa naß, Spieldecke naß und auf dem Boden breitete sich eine immer größer werdende Lache aus.

Und wie das so immer ist. Während ich am Aufwischen war und Roger die dreckige Windel vor den neugierigen Kindern in Sicherheit brachte, klingelte der Postmann zweimal. Jule an die Tür.
Inge mit nackigem Popo auch. Das Dumme ist, wenn Inge so mit nacktem Bauch von unserem warmen Korkfußboden auf die kalten Fliesen im Flur kommt, dann muß sie immer Pipi machen.
Da ist sie dann auch noch durchgerobbt, hat den bis dahin trockenen Body total durchnäßt und eine naße Schleifspur bis zur Haustür gezogen.
*heul* Der Postmann hatte ja gut lachen!

Na ja! Ich auch konnte es mir auch nicht verkneifen und nachdem mein Mann ein wenig geschnauft hatte, ging es mit dem Grinsen auch wieder besser.

Sind Kinder nicht toll? Die können aus einer einfachen Tätigkeit (Wickeln) eine halbstündige Katastrophe gestalten.

Freitag, 16. November 2007

Abschluß - Sehr lang und sehr persönlich.

Die letzten 14 Tage haben mich und meine Familie körperlich und psychisch ziemlich belastet, daher muß ich jetzt mal gedanklich einen Strich unter diese Zeit ziehen, alles zusammenrechnen und dann nach vorne Schauen.

Als ich am Dienstag vor 14 Tagen mit Magenschmerzen zum Arzt ging, hatte ich keine Ahnung, daß ich drei Stunden später schon im Hemdchen auf dem OP-Tisch liegen würde. Als mich der Arzt fragte, ob ich noch meinen Blinddarm hätte, da klingelten bei mir alle Alarmglocken. DARAN hatte ich wirklich mit keinem Gedanken gedacht. Mit der Überweisung in der Tasche bin ich dann nach Hause gefahren, um Roger mitzuteilen, daß der sehnlichst erwartete Urlaub gerade ins Wasser gefallen war und ich jetzt zum Krankenhaus müsse. Ich habe noch nie gesehen, wie meinem Mann von jetzt auf gleich das Blut aus dem Gesicht wich. Am Schlimmsten fand ich, daß ich ganz alleine zum Krankenhaus fahren mußte, weil sich mein Mann um die Kinder kümmern mußte. So kurz vor der Abendessens und Bettzeit noch ein Theater mit den Kindern zu veranstalten und sie zu den Nachbarn zu bringen, verbot sich von selbst.
Als ich dann ganz alleine im Krankenhaus war, die Untersuchungen (Blutabnehmen, extrem schmerzhaftes Drücken auf dem Bauch etc.) hinter mich gebracht hatte, da hätte ich meinen Mann gut gebrauchen können. Aber ging ja nicht.

Als mir der Arzt dann sagte, daß meine Entzündungswerte mit 70 schon jenseits von Gut und Böse lägen und ich jetzt operiert würde, da dachte ich nur: "Gott sei Dank so früh wie möglich! Weg ist weg!"

Ich bin noch nie operiert worden und wußte nicht, was auf mich zukam. Aber das war alles o.k. Die Ärzte haben smalltalk mit mir gehalten, damit ich mich etwas entspannte und das hat auch gut geklappt.

Nach der OP war ich hellwach. Habe sogar Roger angerufen und ihm gesagt, daß er mich um 21:00 Uhr besuchen kommen könne.

Die nächsten 4 Tage waren so richtig schlimm für mich. Die Schmerzen waren nicht so schlimm. Schmerzen habe ich noch immer gut ertragen können. Aber ich hatte so ein Heimweh nach meinen Lieben. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Ich habe mir nur gedacht: "Du bist doch kein kleines Kind mehr, jetzt reiß dich mal zusammen!" Aber das ging nicht. Seitdem ich mit meinem Mann zusammen bin, waren wir noch nie getrennt. Wir gehören zu den Menschen, die gerne viel aufeinander hocken. Ich brauche keine Pause von meinem Mann. Wenn er nicht da ist, dann fühle ich mich nur wie ein halber Mensch und ich freue mich auch jedesmal tierisch, wenn er von der Arbeit kommt.
Weder mein Mann, noch ich haben jemals so viel geheult, wie in den paar Tagen.

Zu allem Übrefluß kam meine Oma auch am Dienstag mit einem schlimmen Schlaganfall ins Krankenhaus und die ersten zwei Tage sah es so aus, als würde sie nicht überleben. Und ich saß im Krankenhaus fest, ohne die Möglichkeit meine Oma zu verabschieden. Das war grausam. Bei jedem Telephonanruf habe ich erwartet, daß mein Bruder dran ist, um mir mitzuteilen, daß Oma gestorben ist. Aber Gott sei Dank ist sie dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen. Gestern ist sie in die Reha gekommen. Leider wird sie ein Vollpflegefall bleiben.

Als ich es dann am Samstag nicht mehr aushielt und mich selbst aus dem Krankenhaus entließ, war das eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. Sofort fühlten wir uns besser. Meinem Mann ging die Hausarbeit und die Betreuung unserer Kinder leichter und mir ging es auch besser.

Auch unsere Mädchen (vor allen Dingen Emma) haben mein Fehlen nicht gut aufgenommen. Ich habe fast eine Woche gebraucht, um zu erreichen, daß Emma wieder mit mir schmuste oder mir ein Küßchen gab. Das war hart für mich und die Kinder.

Dann stand noch diese unsägliche Darmspiegelung ins Haus und meine Angst davor und diese schlimme Trinkerei am Tag davor haben mich auch sehr belastet. Dabei war die Untersuchung nur halb so schlimm.

Das die Untersuchung ohne Befund abgeschlossen wurde und alles bei mir in Ordnung war, war für uns eine große Erleichterung.

Dann kam die Botschaft von unseren Freunde, daß sie sich getrennt haben, und es für meine Freundin mit schmerzhaften Verletzungen geendet ist. Das hat uns auch sehr aufgeregt.

So sehr, daß ich gestern Abend im Bett lag, nicht einschlafen konnte und beim Nachdenken über diese Situation eine richtige Angstattacke bekam. Mit Schwitzen, Herzrasen, Übelkeit und einem ganz gräßlichem Bauchgefühl.

Daher habe ich mich entschlossen, heute ein paar Zeilen zu schreiben und den Mist hinter mich zu lassen.

Ergebnis der zwei Wochen für mich: Ich bin körperlich nicht fit, bin schnell müde und emotional nicht sehr belastbar. Ich bin fahrig und zittrig und häufig nicht bei der Sache. Und ich habe gemerkt, daß mein Mann und ich uns immer noch sehr lieben, auch wenn der Alltag unser Leben doch sehr bestimmt und wir nicht viel Zeit für uns haben.

Was ich will: Ich will mich wieder aufbauen. Ich will mich geistig von diesen Tagen trennen. Ich MUSS und WILL vieles lockerer sehen. Ich darf mich nicht so fertig machen lassen von den Problemen anderer. Und ich habe gemerkt, daß ich in unseren Alltag diese kleinen Zärtlichkeiten von Frau zu Mann und umgekehrt wieder strärker in den Vordergrund bringen muß.

Donnerstag, 15. November 2007

Anstrengend

Nur kurz: Der Tag war sehr anstrengend. Am Montag hat sich ein befreundetes Paar getrennt. Leider war die ruhige Aussprache die sie angestrebt hat nicht das was ihm behagte. Warum muß man sich nur so trennen? Total schlimm. Ehrlich. Ich verstehe es nicht. Jetzt wurde er aus der Wohnung entfernt und ich bin heute erst mal zum Mutmachen hingefahren. Auch war sie heute Nachmittag mit ihrem Mädchen bei uns zu Besuch, weil er in Begleitung seine Sachen aus der Wohnung holen durfte.
Emotional war der Tag wieder einmal nicht ganz einfach. Bin extrem angefressen und sauer. Ich konnte ihn eigentlich immer recht gut leiden. Aber das war nicht tolerierbar und ist auch nicht diskussionsfähig. No contact! Schade. Das die Ehe am Ende war, war schon seit ca. 6 Monaten klar.
Den Niedergang durften wir live miterleben. Aber mit so etwas haben wir nicht unbedingt gerechnet.

Manchmal haben wir den Eindruck wir leben auf einer rosaroten Insel, weil es uns so gut geht und wir uns so sehr lieben und uns auch noch nie ernsthaft gestritten haben. Warum kann man es sich nicht einfach schön machen? Warum muß man sich das Leben zur Hölle machen?

Mittwoch, 14. November 2007

Weile wieder unter den Lebenden

Alles gut gelaufen. Habe geratzt wie ein Engel und habe nur einmal einen Schmerz im Schlaf gespürt, aber das habe ich auch schon fast vergessen.
Der Doc hat nichts Verdächtiges gefunden. Prima.
Bin allerdings von dem Schlafmittel etwas fluffig in den Knieen. Gott sei Dank habe ich das hinter mir. War alles nur halb so wild.

*bääh*

Gleich gehts mir an den Kragen, bzw. ans Gegenteil *ggg*
Ich glaube damit ist alles gesagt. Der Tag war jetzt schon bescheiden. Habe heute morgen erst mal gepflegt das eklige Trinkdurchfallzeug nach dem zweiten Glas ausgebrochen. Aber im hohen Bogen.
Muß der Doc halt sehen, wie er ohne das Zeug heute morgen klar kommt. So was gräßliches habe ich noch nie trinken müssen.
*uäch* Und gleich bekomme ich eine Mischung aus Schlafmittel und Schmerzmittel und damit soll ich dann seelenruhig zwei Stunden pennen während der Doc am herumfuhrwerken ist. Meine Güte! Hoffentlich stimmt das. Und danach komme ich wahrscheinlich "well stoned" nach Hause und bin für nix mehr zu gebrauchen.
Man habe ich einen Hunger!
Bis morgen................................................................

Dienstag, 13. November 2007

Mir grauts

Gleich ist 14:00 Uhr. Ab dann darf ich dieses Zeuch trinken für die Spiegelung morgen.
*Gäcks*

Montag, 12. November 2007

*örks*

Um 16:00 Uhr habe ich das Vorgespräch für die Coloskopie (Darmspiegelung) am Mittwoch.
*schißhabundwie*
Ich hasse es jetzt schon!

Sonntag, 11. November 2007

Zu Besuch bei Schwiegereltern

Jau! Da waren wir heute. Es war noch mal dringend, daß wir einen Besuch machten. Außerdem wartete dort noch ein Geburtstagsgeschenk auf unsere Emma.
Eigentlich sollte der Tag recht entspannend werden, aber irgendwie war es dann doch nicht so.
Als wir bei meinen Schwiegereltern ankamen, stand Papa schon mit meinem Schwager auf dem Flachdach des Anbaus (und das an einem hochheiligen Sonntag) und war am schuften! Plane ausbreiten. Grund: In der Nacht hat es durch das Flachdach mitten ins Wohnzimmer geregnet. Große Sch......! Wohnzimmertisch mit Wasserrändern versaut. Holzdecke naß, Teppich naß. Gott sei Dank war es noch nicht bis zum Parkett vorgedrungen.
Dann war dem Papa heute morgen der Hund weggelaufen. Aufregung pur! Allerdings ist er von alleine wieder gekommen, noch bevor wir eingetroffen sind. Das war unser Glück. Aber die Eltern von Roger hatten die Schn.... gestrichen voll, bevor das Mittagessen auf den Tisch kam.
Kann ich gut verstehen.
Leider entfiel dann auch für mich die Möglichkeit, mich ein wenig auf der Couch auszustrecken, so das ich die ganze Zeit im besten Falle sitzen mußte. Auch nicht so prickelnd für meinen Bauch zur Zeit.
Und auf dem Rückweg hat Inge ab Hagen nur noch geschrieen. Zeter und Mordio. Rotz und Wasser. Und es war nix zu machen! Singen, Streicheln, Mama macht den Affen etc. Es half alles nichts. Erst als wir in Datteln von der Autobahn gefahren sind und sie dann mal aus dem Sitz nehmen konnten, hat sie sich soweit beruhigt, daß wir einigermaßen Schreifrei nach Hause kamen.
Puh!
Jetzt wird gecoucht und die letzten Zentimeter für den Weihnachtswichtel gestrickt.

Freitag, 9. November 2007

Ausgelesen




Wieder mal ein neues Buch. "Das Tartarus-Orakel" von Matthew Reilly aus dem ullstein Verlag.
Vorne weg: Ich mag Matthew Reillys Bücher. Auch dieses hat wieder einmal meinen Geschmack getroffen. Die Handlung ist kurz zu erklären: Man stelle sich einen Abenteuer-Film nach dem Indiana-Jones Motto vor, gibt noch ein wenig Action von Mr. Schwarzenegger dazu und schon ist man fertig mit der Erklärung. Abenteuer-Action-Film im Buchformat. Ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber ich fand es äußerst kurzweilig, vor allen Dingen, weil ich im Krankenhaus sowieso eine mörderische Stimmung hatte.

Donnerstag, 8. November 2007

Für Uta

Hallo Uta,

vielen lieben Dank für das "Gesundwerdepäckchen" das Du mir geschickt hast. Beim Lesen des Büchleins mußte ich ziemlich lachen, was natürlich richtig gemein war, weil Lachen zur Zeit nicht so gut ist.*gg*
Der kleine Wollfrosch hockt jetzt in meiner Strickjackentasche und quackt vor sich hin.

Vielen vielen Dank, daß Du an mich gedacht hast.

Liebe Grüße
Jule

Mittwoch, 7. November 2007

Es geht wieder besser

Von Tag zu Tag geht es besser. Bin auch wieder mit dem Stricken angefangen. Stricken kann ich nämlich nur, wenn es mir gut geht, ansonsten habe ich keine Lust dazu.
Die Ribbelsocken sind fertig, aber leider kann ich kein Photo einstellen, weil ich die sofort nach Fertigstellung meiner Mama geschenkt habe.
Auf jeden Fall hat die sich gefreut. Ich mich auch.
Heute werden wir den Geburtstag meiner Emma etwas nachfeiern. Mit Geschenken und so. Sie hatte ja bereits am Freitag Geburtstag, aber da lag ich ja im Krankenhaus und deshalb haben wir das ausfallen lassen. Das war mir wirklich schwer am Geburtstag meiner Kleinen nicht daheim zu sein.
Ich hätte nie gedacht, wie sehr mir meine Familie fehlen könnte. Ich hatte richtig Heimweh nach Roger und den Kindern. Bin froh wieder zu Hause zu sein. Die Entzündungswerte gehen auch in den Keller. Mal sehen, wie es weitergeht. Nur heben kann ich noch nicht. Aber das kommt auch noch.

Samstag, 3. November 2007

Bin daheim

Bin wieder daheim. Habe mich selbst entlassen. Nur fürs Tablettenschlucken kann man nicht im Khs bleiben.
Da ich aber immer noch leicht ramponiert bin, werde ich mich jetzt kurz fassen und die nächsten Tage wenig schreiben.

Aber schon mal. Daaaaaaaaaaaaannnnnnkeeeeeee für die lieben Grüße, Aufmunterungspäckchen (Uta) und Besuche (Heike). Ihr habt mir echt geholfen.

LG Jule

Donnerstag, 1. November 2007

Jule im Krankenhaus

Hallo Zusammen!

Ungewöhnlicherweise schreibt heute mal nicht Jule, sondern Roger.
Jule ist im Krankenhaus.
Es wurde ganz plötzlich eine Blinddarmoperation nötig, so dass man da nicht mehr groß verhandeln konnte.
Die OP hat aber gut geklappt und ihr geht es ganz gut. Das Schlimmste ist glaube ich das Heimweh nach uns Allen.
Wenn alles gut geht und wir ganz viel Glück haben, kann sie am Samstag nach Hause. Wir trauen uns aber noch nicht uns darauf zu freuen.

Ich soll noch viele Grüße an Alle bestellen!

Von mir auch schöne Grüße an Alle die an uns denken,

Roger